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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
furchengestreife bis furchenschnitt (Bd. 4, Sp. 681)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) furchengestreife, n. eine gesammtheit von furchen neben einander als streifen:

äcker, wo stachlichte gerste bei bebendem roggen dahinwogt,
lichter haber begrenzt bräunliches furchengestreif.
Salis 108.


 
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furchenkrebs, m. penaeus sulcatus, ein garnelenkrebs mit drei furchen auf dem schilde.
 
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furchenmachen, n., der ausdruck furchen machen (s. sp. 675) substantivisch, wobei furche in fast allen bedeutungen gemeint sein kann.
 
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furchenmacher, m. einer der furchen macht oder zieht, sulcator. Weber universalwb. 2, 760b. vgl. furchenzieher.
 
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furchennapf, m. siphonaria, eine schnecke, die eine rechts verlängerte, also napfartige schale und eine leichte furche statt der kieme hat.
 
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furchennest, n. ein in eine furche eines ackers gebautes nest:

indessen
hoch über dir die lerch in wolken singt,
steigend auf und hernieder und schieszt dir nach an den füszen
in ihr geliebtes kleines furchennest.
Herder Terps. 3, 152.


 
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furchenrain, m. die erhöhung oder der aufstrich einer furche. vgl. DWB furche 2). namentlich der aufstrich oder aufwurf, die erhöhung der erde zwischen zwei furchen. in dieser letzten bedeutung ist furchenrain auch bei Ludwig (1745) aufgenommen. s. das folgende.
 
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furchenrainle, furchenrainlein, n., das dim. des vorigen. porca in agro, furhenreinle, das reinle oder bühele zwüschend zweyen furhen. Frisius (1556) 1023b; merges, furhenreinle so zwüschend zweyen furhen erhöcht sind auff den äckeren. 817a; scamnum, furhenreinle, das erhebt erdtrich zwüschend zweyen furhen, ein hochrein. 1184b; regestum, regesta terra, furhenreinle, das auffgeworffen zwüschend zweyen furhen. 1133a. aus dieser letzten stelle bei Maaler 152d und aus diesem wieder bei Henisch 1293, 14, der aber ch setzt. imporcare, ein furenreinle machen, ackeren, zeacker gon, eeren. Frisius 661b, danach bei Maaler a. a. o., der furhenreinle hat, und aus diesem bei Henisch 1293, 17 mit ch.
 
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furchenreich, adj. viel furchen habend:

itzt ziert die grüne saat das furchenreiche land.
Brockes 1, 463.


Davon das gleichlautende und gleichbedeutende adv.
 
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furchenschnee, m. schnee der beim thauen in den furchen liegen bleibt und sich so, namentlich im frühjahre, länger erhält:

sieh! bald kommt der lenz! schon wieder offen
ist das eis auf deinem schönen see.
bald zerschmilzt des ackers furchenschnee,
und die schwalben baun an deinem thurme.
Schmidt v. W. alm. für 1802 s. 40.


 
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furchenschnitt, m. der schnitt des pfluges durch die erde beim ziehen der furche.

 

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