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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
funfzehnwöchig bis funfzigfach (Bd. 4, Sp. 586 bis 589)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) funfzehnwöchig, fünfzehnwöchig, adj. 1) fünfzehn wochen alt. ein fünfzehnwöchiges kind. 2) fünfzehn wochen dauernd oder während. eine fünfzehnwöchige reise. Davon das adv.
 
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funfzehnzöllig, fünfzehnzöllig, adj. fünfzehn zoll im masze haltend, fünfzehn zoll lang, breit, hoch, dick.
 
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fünfzelterig, adj. fünfmal in der weise eines zelters, d. h. in wiegendem gange sich bewegend. das (dasz) ich nicht auch also par mit sechstrabenden unnd fünffzelterigen reymen herausz fahr. Fischart Garg. C 7b = (1608) D 7b, d. h. mit reimzeilen von fünf versfüszen, die eine wiegende bewegung haben.
 
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fünfzerlein, n., durch ausstoszung mehrerer buchstaben gebildet aus funfzehnerlein (s. d.), fünfzehnerlein.
 
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funfzig, fünfzig, fünfmal zehn, quinquaginta. goth. fimftigjus, ahd. finfzuc, finfzug, fimfzuc, fimfzug, bei Notker funfzich, mhd. vünfzec, fünfzec, fümfzec, vumfzec, alts. fîftich, vîftech (M. Heyne altnd. denkm. 2, 114), mnd. veftich (sündenf. 1722), nnd. foftig, föftig, mnl. vîftigh, nnl. vijftig, ags. fîftig, engl. fifty, altfries. fiftich, fiftech, schw. femtio, dän. fehlend, dafür halvtredsindstyve, eigentlich halvtredjesindstyve, d. i. halbdrittemalzwanzig (schon altn. sinn n., goth. sinþ, m., = mal bei zahlen). in manchen mundarten fufzig (s. d.), fuchzig zu und bei Butzbach in der Wetterau fofzig. s. fufzig. über zig vgl. dreiszig.
1) zu einem subst. gesetzt bleibt das wort flexionslos. mhd.

mit Bêâkurs komen sint
mêr danne fünfzec clâriu kint. Parz. 722, 2;

ob wol ist vumfzec jâr ein man
gelëgen in dën sunden. pass. K. 4, 50.

nhd. dorumb do yetzen dan erfüllt wurdent die fünfftzig tag, die tag der pfingsten. Keisersb. post. 3, 28a; drey hundert ellen sey die lenge, funffzig ellen die weite und dreissig ellen die höhe. 1 Mos. 6, 15; funffzig schleufflin an jglichem teppich. 2 Mos. 26, 5; und solt funffzig güldene heffte machen, da mit man die teppich zusamen heffte, einen an den andern. 6; das (dasz) Absalom lies jm machen wagen und rosse und funffzig man die sein drabanten waren. 2 Sam. 15, 1; es sind unter deinen knechten funffzig menner starcke leute. 2 kön. 2, 16; einer war schüldig fünff hundert grosschen, der ander funffzig. Luc. 7, 41; es möchten vieleicht funffzig gerechten in der stad sein. 1 Mos. 18, 24, vgl. 26; umb fünffzig gerechter willen. 24; ein härd vychs von fünfftzig höuptern. Frisius (1556) 1109b und danach Maaler 146a, wir sagen jetzt eine herde vieh von fünfzig stück; es ist fünfzig minuten auf mitternacht. Schiller 148b (Fiesko 1, 8);

funfzig schaaren der vielfachredenden menschen.
Voss Odyssee 20, 49;

funfzig jahre sind vorüber,
wie gemischte tage flohn;
funfzig jahre sind hinüber
in das ernst vergangne schon.
Göthe 47, 135;

ders gebaut vor funfzig jahren. 159.


dagegen kann es alleinstehend flectiert werden. ahd. inti sâʒun sie in teil thuruh zëhenzuge inti thuruh fimfzuge. Tat. 80, 5 (Marc. 6, 40). nhd. bin ich ein man gottes, so falle fewr vom himel und fresse dich und deine funffzige. da fiel das fewr gottes vom himel und frasz jn und seine funffzige. 2 kön. 1, 10. 12; und er sandte hin zu jm einen heubtman über funffzig, sampt denselbigen funffzigen. 9; und er sandte widerumb einen andern heubtman uber funffzig zu jm sampt

[Bd. 4, Sp. 587]


seinen funffzigen. 11, vgl. 13; das fewr ist vom himel gefallen und hat die ersten zween heubtmenner uber funffzig mit jren funffzigen gefressen. 14. die raben hiengen an den gehenkten zu fünfzigen (vgl. DWB zu dreiszigen Schiller 120b = räuber 2, 3). zu funfzigen, quinquageni. Frisch 1, 307a. er zählte sie bei fünfzigen. es flectiert aber nur im nom. und acc., so wie im dat.; im gen. findet sich blosz bei schwacher biegung, d. h. bei vorausgehendem artikel oder einem vorgesetzten demonstrativ, flexionsendung: du man gottes, las meine seele und die seele deiner knechte, dieser funffzigen, fur dir etwas gelten. 2 kön. 1, 13. gewöhnlich jedoch bleibt, mit ausnahme des dat., früh nhd. das wort auch alleinstehend unflectiert.

fünfzig waren chomen dar
von Narrenhayme sunderbar. ring s. 212 (48b, 21);

machen oder heisszen sye z tisch niderligen in geselschafft und ürten wysz, durch hundert und durch fünfftzig, also das (dasz) ye fünfftzig zsammen sitzen an ein ort und ye hundert zsammen an ein ander ort, und denn aber fünfftzig und aber hundert. Keisersberg post. 2, 76b; sitz bald nider und schrib fünfftzig. 3, 63b; denn der do C krg öls seinem herren schuldig was, dem liesz er das halb ab, fünfftzig. 64a. wenn es nun Luther, wie die vorhin angeführten stellen 2 kön. 1, 10 und 12 zeigen, auch im acc. flectiert hat, so setzt er doch selbst neben diesen acc. mit flexionsendung einen ohne dieselbe, indem 1 kön. 1, 10 vorausgeht Elia antwortet dem heubtman uber funffzig. eben so steht es unflectiert in nim deinen brieff, setze dich und schreib flugs funffzig. Luc. 16, 6. später, im 17. jh. und zumal heute, bleibt es auszer dem dat. stets ohne flexionsendung: lasz es funfzig (es sind böhmische reiter gemeint) gegen meinen groszen nagel seyn. Schiller 121b (räuber 2, 3);

ist doch die stadt wie gekehrt! wie ausgestorben! nicht funfzig,
däucht mir, blieben zurück, von allen unsern bewohnern.
Göthe 40, 233.

auch wenn das wort mit abhängigem gen. steht: ich und Bügel haben einen kaufladen geplündert und bringen zeug für unser funfzig mit. Schiller 120b (räuber 2, 3). Ahd. findet sich dasselbe, mit alleiniger ausnahme der vorhin angeführten stelle Tat. 80, 5, überall unflectiert, mhd. nie mit einer casusendung.
Unbestimmter ausdruck, d. h. ungefähr fünfzig bezeichnend, ist ein fünfzig thälerchen oder ein thalerer fünfzig, d. i. ursprünglich ein thaler oder fünfzig (s. 3, 693). mitunter steht noch die ungewisheit ausdrücklich anzeigend etwa dabei: ein funfzig thälerchen etwa. J. J. Engel philosoph f. d. w. 1, 95. vgl. oben bei fünf sp. 555.
Distributiv, d. h. abtheilend nach fünfzigen, wird je funfzig (Stieler 582), je fünfzig, funfzig und funfzig, fünfzig und fünfzig, je funfzig und funfzig, je fünfzig und fünfzig gesagt.
2) übergang zu elliptischer stellung zeigt sich, wenn das wort in beziehung auf ein vorhergehendes, durch eine vorgesetzte zahl näher bestimmtes tausend vorkommt, dieses zahlwort also in gedanken bei fünfzig zu ergänzen ist:

da! vor neun jahren
beym Dänenkriege, stellt ich eine macht ihm auf
von vierzigtausend köpfen oder fünfzig,
die aus dem eignen seckel keinen deut
ihm kostete.
Schiller 343a (d. Piccol. 2, 7).

eben so wenn in dem jahrhundert der gegenwart vor funfzig, fünfzig das tausend und das hundert ausgelassen werden: das war im jahr fünfzig, für 1850. er starb anno funfzig, in zahlen anno 50. er hatte versprochen, bis zum jahr fünfzig die schuld abzutragen, heute schreiben wir achtundsechzig und sie ist noch nicht getilgt.
eigentlich elliptisch aber erscheint funfzig, fünfzig, in so fern jahre hinzugedacht werden musz:

weder wünscht ich mir je das horn
Amaltheias, noch jahre mir
hundert neben den funfzigen,
in Tartessos zu herrschen.
Overbeck Anakreon 113.

er hat die fünfzig. er ist in die fünfzig eingetreten. er ist über die fünfzig hinaus. da jedoch äuszerungen, wie diese letzten, unbestimmt lassen, ob das fünfzigste lebensjahr gemeint sei oder vielmehr das alter zwischen fünfzig und sechzig jahren, so liebt man, wenn man das letzte ausdrücken will, zu sagen: er ist in den fünfzigen. dieser war ein mann etwa in den funfzigen, ein braunes italiänisches gesicht, wie man sie kennt. Göthe 27, 48; er mag stark in den funfzigen seyn. 150; ein nicht fern von den fünfzigen stehendes antlitz mit spuren tiefen kummers. Spindler der jude (1834) 1, 27. auch, aber selten,

[Bd. 4, Sp. 588]


ohne artikel bei der praep.: die wittwe hatte alle reizungen, die ein frauenzimmer, die nah an fünfzigen ist, schmücken können. Tom Jones, Nürnberg 1780, 3, 335. vgl. funfziger.
Wie aber die alte mutter funfzehn (s. oben sp. 581), so hört man, wol nur durch verkehrung des funfzehn in funfzig, auch die alte mutter funfzig und sagt von ihr

die alte mutter funfzig
mit ihrer krummen faust
ist siebenzig jahr im himmel gewesen
und kommt noch wieder heraus.
ist das nicht ein teufelsweib
dasz sie nicht im himmel bleibt.

ob in diesen versen ein nachklang altes heidnischen glaubens? die alte mutter funfzehn nemlich könnte an die mit fünfzehn jünglingen und fünfzehn jungfrauen einherfahrende valkyrie Heiðr erinnern, die Oddr geringschätzig »armseliges altes weib« anredet (mythol. 995). die valkyrien aber wohnten in dem odinischen himmel, der Vallhöll, und geleiteten mit ihrem gefolge, mit welchem sie in den krieg ausgeritten waren, die gefallenen dahin. mit dem christenthume verloren sie den himmel und wandelten sich in landfahrende teufelsweiber.
elliptisch erscheint auch funfzig vom hundert, oder fünfzig pro cent, fünfzig procent, in Österreich fünfzig per cent, fünfzig percent, fünfzig thaler oder gulden jährlich gewinn oder zins von hundert thalern oder gulden. vgl. oben bei fünf sp. 555. funfzig pro cent, quinquagenae centesimae. Scheller (1805) 1027.
3) das lebensalter von fünfzig jahren, so bald es zurückgelegt ist, bestimmt den begrif eines hagestolzen. doch findet sich zu genauerer bezeichnung auch noch ein zusatz von drei monaten und drei tagen, oder von drei wochen. s. RA. 223. auszerdem bilden fünfzig jahre eines paares im ehestande als halbes hundert der jahre der ehe einen abschlusz und bei der wiederkehr des hochzeitstages mit verlauf dieser zeit findet die sogenannte goldne hochzeit, d. h. die feier der wiederholung oder vielmehr neuen bestätigung der früheren trauung, statt. so will der pfaff ein par alter lüt, die bei fünfzig jaren im eelichen stot bei einander gesessen waren ... des nechstkünftigen sontags uf ein nüws wider zsamen geben. Murners Ulenspiegel (Lappenberg) s. 98. die hälfte, nemlich fünfundzwanzig jahre als viertelhundert eines ehepaares in der ehe, ist die zeit, bei deren vollendung die weniger hoch gehaltene silberne hochzeit gefeiert wird.
4) wie fünf auch für eine geringe zahl, überhaupt für »wenige, einige« gesetzt wird (s. oben sp. 553), so erscheint fünfzig als das zehnfache fünf für eine grosze zahl, für »viel« der zahl nach. dies zumal bei den Römern:

funfzig waren der mägd im palast, die geschäftig den vorrath
ordneten langgereiht.
Voss Virgils Äneis 1, 703;

funfzig ehegemächer, die blühende hofnung der enkel, ...
sanken dahin. 2, 502;

o die entsezliche hyder mit funfzig dunkelen schlünden
hat noch drohender innen den siz. 6, 575;

wie an gestalt Aegäon, der hundert, sagt man, der arme,
hundert der hände zugleich, und aus funfzig rachen und brüsten
lodernde flammen erhob. 10, 565.

auch im deutschen scheint das zahlwort in gleicher oder ähnlicher weise verwandt zu werden: es sind (zur hochzeitsfeier) an die funfzig meistersänger allhier, von welchen jeder beynahe hundert mährlein weisz. Veit Weber sagen d. vorzeit 1 (1787), 329. Vgl. dreiszig.
5) sprichwörter:

freundt inn der noth
gehen 25 auff ein loth.
wenns ein harter stand soll sein,
so gehen jhr fünffzig auff ein quintlein.
Henisch 1289, 5.

sibentzig jahr machens nicht wie fünffzig. 54, = mit siebenzig lebensjahren hat man lange nicht mehr so die kraft, als bei fünfzig.
 
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funfziger, fünfziger, m.
1) einer der über fünfzig männer gesetzt ist, einer dem fünfzig männer untergeben sind. do setzet er sie fürsten des volks, tausenter und hunderter und fünfziger und zehner. bibel von 1483 40b, verdeutschung von 2 Mos. 18, 25, wo in der vulgata constituit eos principes populi, tribunos et centuriones et quinquagenarios et decanos, und bei Luther macht sie zu heubter uber das volck, etliche über tausent, uber hundert, uber funffzig und uber zehn. auch: ein befehlshaber über fünfzig, ein oberster über fünfzig. dz thet dem künig zorn auff Heliam, schickt einen fünffziger mit fünffzig mannen, das sy yn brächten. Frank chron. 52a, vgl. 2 kön. 1, 9, wo in der vulgata quinquagenarium principem, bei Luther einen heubtman uber funffzig. in vocabularien des

[Bd. 4, Sp. 589]


15. jh. quinquagenarius, eyn ritter ober fonfczig, und »quinquarius, furste uber vunfczig ritter«. Diefenbach 479c.
2) einer von fünfzigen die eine gesammtheit bilden, quidam ex quinquagenis. Steinbach 1, 528. besonders ein mitglied eines aus fünfzig personen bestehenden collegiums. ein funfziger, einer von den funfzig herren im collegio, quinquagintavir. Scheller (1805) 1027. die fünfziger, die gesammtheit dieses collegiums. die funfziger, quinquagintaviri. Scheller ebenda. der 1334 in Straszburg gebildete, gegen früher um das doppelte vermehrte rath hätte ganz wol die funfziger genannt werden können, da er, alles zusammengenommen, aus fünfzig männern bestand (vgl. Arnold deutsche freistädte 2, 378 f.). s. auch fünfzigerausschusz.
3) einer der fünfzig jahre alt, überhaupt in dem alter von fünfzig bis zu sechzig jahren ist. ein funfziger, ein mann von 50 jahren, quinquagenarius. Frisch 1, 307a. er ist ein starker fünfziger, bald 60 jahre alt. im pl. auf das alter, die lebensjahre zwischen fünfzig und sechzig selbst übergetragen: jetzt, da er (Walter Scott) stark in den funfzigern steht. Göthe 47, 234. sonst eben bei Göthe, wie auch allgemein üblich ist, in den funfzigen, s. funfzig 2). Aber auch von den jahren unsrer zeitrechnung, deren zahlen auf fünfzig ausgehn, gebraucht man in kurzem ausdrucke funfziger, fünfziger, in so fern sich das ausgelassene tausend und hundert von selbst verstehn: bis in den anfang der funfziger. Koberstein nationallit., 4. ausg., s. 1262, = der jahre von 1750 bis 1760; in der ersten hälfte der funfziger. s. 1263; sie wurden schon in den funfzigern ... übersetzt. s. 1242. in dieser bezeichnung wird dann das wort selbst adjectivisch verwendet: die fünfziger jahre; das geschah in den fünfziger jahren. vgl. sechziger, siebenziger.
4) fünfzig jahre alter wein. Krünitz 15 (1786), 462. aber auch wein, der im jahre 1850 gewachsen ist.
5) eine im jahre 1750 oder 1850 geschlagene münze. ein funfziger, ein thaler von 1750. Krünitz 15 (1786), 463. Dagegen livländ.: fünfzehn kopeken silber, nach dem curse in den dreisziger jahren. Gutzeit 301b.
6) bei den tuchmachern eine art tuch, das in der scherkübe fünfzig gänge hat, »nemlich fünfzigmal hinunter und ebensovielmal wieder hinaufwärts, nach welchen es unten und oben gelesen wird, dasz die werft in das kreuz kommt.« Krünitz ebenda. s. auch Frisch 1, 307a.
 
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funfzigeramt, fünfzigeramt, n. das amt eines fünfzigers, quinquagintaviratus. s. DWB funfziger 2) und vgl. funfziger bei Scheller sp. 1027.
 
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funfzigerausschusz, fünfzigerausschusz, m. ein aus fünfzig personen zusammengesetzter ausschusz. insbesondere heiszt so der 1848 von dem vom 31. merz bis zum 3. april in Frankfurt am Main tagenden vorparlament gewählte ausschusz, der mit dem zusammentritt der nationalversammlung am 18. mai sich wieder auflöste.
 
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funfzigerin, fünfzigerin, f.
1) die frau eines mannes der mitglied eines aus fünfzig personen zusammengesetzten collegiums ist. s. DWB funfzig 2) und vgl. DWB funfzehnerin.
2) eine fünfzig jahre alte, überhaupt in dem alter von funfzig bis zu sechzig jahren stehende weibliche person. sie ist eine funfzigerin. vgl. funfziger 3).
 
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funfzigerlei, fünfzigerlei, adv. aus fünfzig verschiedenen arten bestehend. vgl. DWB fünferlei. wie die andern bildungen mit -lei adjectivisch verwendet, wobei das wort unverändert bleibt. daher bei Steinbach 1, 528 funfzigerley, per quinquaginta modos, als adjectiv. fünfzigerlei kleinigkeiten.
 
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funfzigfach, fünfzigfach, adj. als einheit fünfzigmal genommen und in dieser vermehrung zu einem ganzen verbunden. vgl. DWB fünffach, DWB funfzehnfach. das neutrum mit vorstehendem artikel wird auch substantivisch gesetzt: sein besitz wuchs durch dieses glückliche unternehmen um das fünfzigfache. Davon das gleichlautende adv.

 

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