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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
becherklang bis bechfisel (Bd. 1, Sp. 1214)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) becherklang, m. clangor poculorum:

dein hochzeitschmaus
weiht dann das haus
mit becherklange ein.
Gökingk 1, 273;

laszt lautenspiel und becherklang nicht rasten.
Rückert 310.


 
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becherleeraus, m. potator: ein ansehnlicher erbarer mann und ein zimlicher becherlerausz. Garg. 198a; fahrender schüler, becherlärausz, litzelsalat. groszm. 62. in der zweiten stelle mit anspielung auf baccalaureus und licentiat.
 
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becherleerer, m. dasselbe: den wolverkerten, listwisen maluistern, becherlärern und stubenstenkern. Friedr. Riedrers spiegel der waren rhetorik. Friburg im Brisgow 1493 fol. bl. 119.
 
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becherlein, n. pocillum.
 
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becherleinsteller, m. joculator: becherleinsteller, passiospieler, kügleinschlucker. Fischart groszm. 88.
 
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bechern, poculum siccare, exhaurire, poculieren: da wir mit des gouverneurs officieren noch etwa zwei stunden tüchtig gebechert hatten. Felsenb. 4, 72; mit denen sie noch discourierten und becherten. 4, 86; auch wol eine gute stunde tüchtig gebechert. 4, 93; sie haben die ganze nacht gebechert;

er bechert gern, sie auch.
Götz 2, 157;

an unsers himmlischen vaters tisch
greift wacker zu und bechert frisch.
Göthe 3, 282;

musz halt eins bechern. Fr. Müller 1, 344.
 
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becherrand, m. margo poculi:

becherrand und lippen
zwei korallenklippen.
Rückert 342.


 
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becherschwamm, m. peziza, ein pilz ohne stiel, wie eine glocke oder ein becher gestaltet.
 
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becherstürzen, haurire poculum, vgl. DWB stürzebecher.
 
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bechertraube, f. ein hölzernes werkzeug der töpfer, womit sie tellern und schüsseln gleiche tiefe geben. der grund dieser benennung unbekannt.
 
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bechfisel, m. ein schimpfwort: von den bechfiseln in des parzifants Guldimuth Mercurladen und gaukelsack, überschrift eines capitels in Fischarts groszm. 87; o bechfisel! Garg. 134b; bechfisel, grobe mistheinzen. 197b. s. fisel und bechbatz.

 

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