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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
bebrandmalen bis bebürden (Bd. 1, Sp. 1212)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) bebrandmalen, stigmatis nota deformare: aber die rache hörte darum nicht auf unmenschlich zu sein .. und die gerechtesten siege zu bebrandmalen. Lohenst. Arm. 2, 1248.
 
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bebräunen, fuscare:

so musz ihr bild bebräunt von meinen schatten werden.
Lohenstein blum. 68;

hier im bebräunten pergamen.
Göthe 41, 94.


 
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bebreiten, late amplecti:

dasz er (der baum) unser land bebreite
mit des schatens grüner weite.
Logau 2, 2, 3.


 
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bebrillen, perspicillo instruere: beprillet und schulsackbehenkt esel auf stelzen. Garg. 18b; bebrillte gesichter begegnen einem allenthalben.
 
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bebrücken, amnem jungere ponte:

die flut bebrückt.
Brockes 1, 327.


 
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bebrüten, incubare: die eier sind schon bebrütet; wie ein trüber nebel die erde bebrütet. Lohenst. Arm. 1, 378;

der geiz bebrütet gold zu sein und andrer plage.
Haller alp. 44;

ein kopf, in welchem fieberhitze die dunkelheit bebrütet. J. Paul grönl. proc. 35.
 
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bebuckeln, umbone ornare:

hieng das schwert
mit gold bebuckelt um die schultern.
Bürger 150a.


 
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bebücken? aber ehe man das pflaster auflegt, sol der schaden mit einer flieden (phlebotomo) wol bebückt sein. Seuter 302.
 
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bebündeln, fasces imponere: jeder war bebündelt wie ein esel. der arme mann im Tockenb. 138.
 
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bebung, f. vibratio tremula: das was klinget hat eine bebung oder hin und her gehende bewegung in sich. Leibnitz 421; es bleibt eine zitternde bebung oft noch lange zurück, die wir ihrer eignen abschwächung überlassen müssen. Lessing 2, 53; die bebung des seegrundes. Kant 9, 36; eine von dem boden des meeres geschehene bebung. ebenda;

die wallende bebung des schweigenden sees.
Stolberg 1, 105;

zephyrs brachten mir alles bis auf die geheimste bebung zu. Hippel lebensl. 2, 173; unter den bebungen der seelensaiten. Claudius 109; jedes kühne gefühl, jede leise schüchterne bebung zu erwidern. Schiller 201; die tödlichen bebungen einer harmonika. J. Paul biogr. bel. 1, 67.
 
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bebürden, onerare: Annibal aber hielt nicht für thulich die Deutschen und Gallier mit langer winterverpflegung zu bebürden. Lohenst. Arm. 1, 828; welch elende glückseligkeit, welche den leib zwar mästet, das gemüt aber bebürdet und die seele besudelt.

 

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