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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
beackern bis beamtenwelt (Bd. 1, Sp. 1206)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) beackern, arare: alle bürger, welche das gemeinland beackern oder beweiden. Niebuhr 3, 573; dieselbe erde, mühselig zu beackern. Dahlmann dän. gesch. 1, 36;

eher verwandt ist hier dem gewaltigen schaumelemente
als der beackerten scholle der mensch und dem üppigen saatfeld.
Platen 119b.


 
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beädern, bei der sattlern, mit pferdesehnen überziehen: die sattelbäume beädern.
 
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beahnden, punire, was ahnden: und ist er in diesem betreffe nicht straffällig, so bleibt dennoch die verheimlichung nicht unbeahndet. Klopstock 12, 270; sie wollten die härte beahnden, die ihnen ihre aufseher zufügten. Hippel 11, 24.
 
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beahndung, f. er trug es ihr als eine groszmut an, dasz er sich aller beahndung in bester rechtsform begeben wollte. Hippel lebensl. 3, 90.
 
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bealben, veste alba induere: schön bestolet, bealbet, bekaselt. Garg. 162b.
 
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beamte, m. munere fungens, in dieser substantivischen anwendung hat sich die alte, gekürzte form des part. praet. beamt für beamtet erhalten. Frank setzte auch noch: also wöllen vil, die beampt werden, mit schinden und schaben woldienen. paradoxa 92a. mhd. war es ganz die regel verschart gemast entniht erlûht zu sagen für verschertet gemestet entnihtet erliuhtet, und wenn ein verbum beambeten üblich gewesen wäre, würde dessen part. gelautet haben beampt; unser nhd. subst. erlaucht durchlaucht entspringt aus die erlauchte = erleuchtete, durchleuchtete person, persona illustris. der pl. von beamte sollte aber lauten beamten, nicht beamte, wie der sg. schwach behandelt wird, gen. des beamten; doch findet sich: alle beampte. Schuppius 30; gebietende hohe beamte, officiales. Kant 6, 346.
 
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beamten, muneri praeficere, ist ungebräuchlich, wird aber in dem part. praet. beamtet vorausgesetzt: ein beamteter der krone. Opitz Arg. 2, 26; als unterschiedene hohe beamptete ins schif traten. Lohenst. Arm. 1, 510; verminderung des gehalts der beamteten. Klinger 9, 217; wolbemittelte und reich beamtete jünglinge. Fr. Müller 2, 52; das vorrecht der hohen beamteten. Niebuhr 2, 439; der zunftstolz beamteter gelehrten. Beckers weltg. 7, 15.
 
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beamtenherschaft, f. bureaukratie.
 
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beamtenmasse, f. eine zahllose, kostbare, viel treibende, wenig leistende beamtenmasse drückt auf unsre schultern. denkschr. des fr. vom Stein 93.
 
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beamtenstand, m.
 
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beamtenwelt, f.

 

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