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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
bankartlein bis bänkel (Bd. 1, Sp. 1110)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) bankartlein, n. für sich und ire junge mägd und junge bankartlin verdienen. Fischart bienk. 75a.
 
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bankbein, n. pes scamni: paukte mit einem bankbein hinten nach. Weise erzn. 295; ich hätte ein bankbein ausgetreten, wann sonst kein stecken wäre zur hand gewesen. 402;

das bankbein her! zerbläut ihn, schlagt!
Hagedorn 3, 124;

wenn ich ein bankbein nähren soll,
so will ich es auch selbst gedrechselt haben.
Lessing 1, 212,

vgl. DWB bankhart.
 
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bankberg, m. schweres, graulettiges gestein unter steinkohlenflötzen.
 
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bankbohrer, m. um die löcher für bankbeine auszubohren, beinbohrer.
 
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bankbrecher, m. qui solvendo impar est, aere diruitur, der die bank bricht, bankerot macht: betrüger, krämer, wechsler, wucherer, bankbrecher. Fischart groszm. 88.
 
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bankbruch, m. bankerot: ruhige aushaltung eines eigenen, öffentlichen ehrbankbruchs. J. Paul nachdämm. 78.
 
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bankbrüchig, cedens bonis: den butterbraten liesz er den bankbrüchigen, arsblaterigen, bitterteschigen, ubelsessigen land und tischraumigen kaufleuten und fürkeufern, die mit ihrem fallement machen fluchen viel tausent sacrament. Garg. 54b; himmel, würde nicht die heiligkeit des satirischen feuers beschmutzt, wenn es nur als der namenszug einiger schelme, eines nachdruckers und bankbrüchigen brennen wollte? J. Paul anh. zu Tit. 2, 67. Fibel 147; s. hochgräfl. gn. sind eben so bankbrüchig als sie gichtbrüchig sind. Lichtenberg.
 
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bankbube, m. potator, combibo, der auf der weinbank sitzt und schlemmt: ihr landkündige und landschlindige weinverderber und bankbuben! Garg. 17a.
 
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bänkchen, n. scabellum.
 
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bankeisen, n. zum festigen der bänke, schränke.
 
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bänkel, n. bänklein.

 

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