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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
bähnen bis bahnlos (Bd. 1, Sp. 1079)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) bähnen, dasselbe, bei den schlesischen dichtern und weiterhin: den weg vollends zu bähnen. Opitz poeterei 1b;

die ungebähnte bahn.
Opitz ged. 1, 2;

er wird ihm die strasze zeigen,
die er selber hat gebähnt. ps. 49;

und die zeit bähnete ihnen die sandichten wüsteneien des inneren Libyens. Lohenst. Arm. 1, 6; dasz sie den feinden eine brücke in ihre eigene länder bähnen würden. 2, 366.

den weg ins paradies gebähnt.
Günther 183;

und bähnt ihm den einzug in herzen und brust. 334;

ich bähne mir den weg. 393. 1021;

die sichre strasze bähnen. 485;

und bähn ihm sichre stege. 573;

den ungebähnten weg. 757;

ihm ein kus den weg ins herze bähnt. 778;

den weg zur ankunft bähne. 1059;

der einzige weg zu der freiheit wird hierdurch gebähnet. Weise kl. leute 290; die vernunft findet den weg der naturnothwendigkeit viel gebähnter und brauchbarer als den der freiheit. Kant 4, 84, was doch bloszer umlaut des comparativs sein kann und einen positiv gebahnt verstattet.
 
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bahnenlos, invius, sonst bahnlos:

das schöne thier floh durch des thales krümmen
durch busch und kluft und bahnenlos gestrüpp.
Schiller 495.


 
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bahnenschlegel, m. schmieden der grosze hammer, verderbt in pfähnenschlegel.
 
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bahnenweise, nach bahn 13: lösten das tuch von der brücke, wickelten es banenweise zusammen. Göthe 24, 321.
 
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bahner, m. instrumentum textoris vel restiarii. figürlich: ob ich etwan heimlich und unvermerkt den bahner anbringen könte. Simpl. 2, 411.
 
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bahngalopp, m. der auf der reitbahn erlernte künstliche galopp eines pferdes, zum unterschiede von dem freien feldgalopp.
 
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bahnhobeln, aushobeln, glatthobeln. s. DWB bahn 12.
 
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bahnhof, m. der hof mit den betriebsgebäuden einer eisenbahn.
 
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bahnhofgebäude, n.
 
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bahnig, was glatte flächen hat. bergmännisch, bahnige zinngraupen.
 
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bahnlos, unwegsam. s. DWB bahnenlos: bahnlos liegts hinter mir. Schiller 362.

 

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