- austhun, n.
- austhürnen
- austiefen
- austilgen
- austippen
- austischeln
- austitschen
- austoben
- austochtern
- austollen
- austönen
- austönig
- austonnen
- austraben
- austrag, m.
- austragen
- austräger, m.
- austrägerei, f.
- austrägig
- austräglich
- austräglichkeit, f.
- austragung, f.
- austramen
- austrampeln
- austrauer, f.
- austrauern
- austräumen
- austreffen
- austreiben
- austreibung, f.
- austrennen
- austreten
- austreter, m.
- austreugen
- austrieb, m.
- austriefen
- austrillern
- austrinken
- austrippeln
- austritt, m.
- austrocken
- austrocknen
- auströckne, f.
- auströdeln
- austrommeln
- austrompeten
- auströpfeln
- austropfen
- auströseln
- austrotten
- austrotzen
- austrucknen
- austrüllen
- austrumpfen
- austrunk, m.
- austummeln
- austünchen
- austunken
- austupfen
- austuschen
- austuten
- austütschen
- ausübbar
- ausüben
- ausübung, f.
- ausver
- ausverbreiten
- ausverharren
- ausverkauf, m.
- ausverkaufen
- ausverschämt
- ausverschwinden
- ausvettern
- ausvieren
- auswachen
- auswachsen
- auswafnen
- auswagen
- auswägen
- auswahl, m.
- auswählen
- auswähren
- auswalgen
- auswälgen
- auswälgern
- auswalken
- auswallen
- auswältigen
- auswalzen
- auswälzen
- auswandern
- auswanderer, m.
- auswanderung, f.
- auswanderungslust, f.
- auswanderungstrieb, m.
- auswanken
- auswannen
- auswärmen
- auswart, m.
- auswarten
| austhun, n. das austhun des feuers; austhun des gutes, des geldes; austhun und verkündung eines reichstags. reichsabsch. von 1527. §. 12.
austhürnen, einem durch kerker abnöthigen: was ihr in so vielen jahren den ellenden leuten ausgepresset, ausgetrottet, ausgethürnet, ausgeprügelt und ausgemartert habt. Philander 401.
austiefen, effodere, nnl uitdiepen: einen brunnen, keller, graben austiefen; der kummer hat seine wangen ausgetieft.
austilgen, delere, abolere, aus der stätte, aus dem land, dem buch (2 Mos. 32, 32) tilgen: denn ich wil den Amalek unter dem himmel austilgen, das man sein nicht mer gedenke. 2 Mos. 17, 14; lasz ab von mir, das ich sie vertilge und iren namen austilge unter dem himel. 5 Mos. 9, 14; und der herr wird seinen namen austilgen unter dem himel. 29, 20; das nicht ein stam ausgetilget werde von Israel. richt. 21, 17; [Bd. 1, Sp. 999] werden ganz und gar ausgetilget werden. Hiob 24, 24; lasz ire sünde für dir nicht ausgetilget werden. Jer. 18, 27; und hat ausgetilget die handschrift, so wider uns war. Col. 2, 14; Batavodurum, ein ausgetilkte statt, jedoch ist noch davon ein berümpt schlosz vor augen. Frank weltb. 27b; allweg trachtet, womit er doch dem edlen ritter sein gut lob austilgen möcht. Galmy 96; solche tugend ist bei inen noch nicht veraltet oder ausgetilget. Kirchhof wendunm. 229a; austilgen und leschen. Petr. 181a; der fürsten umgebracht, und völker ausgetilgt und städte wüst gemacht. J. E. Schlegel 1, 156; aus des lebens buche wird ausgetilget nie ihr name. Klopstock 7, 293; doch ganz verwüsten die schwelger mir mein haus, und sie werden mich selbst austilgen in kurzem. Voss Od. 1, 252; dasz er den theueren sohn dir geheim austilgte durch arglist. 22, 53.
austippen, sorbere intingendo, vgl. DWB auftippen.
austischeln, a mensa surgere, fertig essen. Stieler 2287.
austitschen, was austippen: klebebier brauen, welches auch so gut schmecken würde, dasz sie es gar mit fingern austitschen würden. Schelmufsky 2, 24; einbrocken und austitschen; 'must du denn alles austitschen?' zu neugierigen. andere schreiben tütschen.
austoben, desaevire: e schaft sich eine mit mutwill krank, umb das si sich etwas gelob und irem fürwitz noch ausztob. Folz bei Haupt 8, 540; halt dich, bisz du ausz getobst. fastn. sp. 385, 36; die angst, die dich gequält, hat endlich ausgetobt. J. E. Schlegel; der erdbeherscher wilde heeresgluten, die in der welt sich grimmig ausgetobt. Göthe 13, 71; einen austoben lassen; die jugend musz austoben, wie der most; der krieg hat noch nicht ausgetobt; ausgetobt in der jugend, macht im alter stille leut. Fr. Müller 1, 279.
austochtern führt Stieler 2638 im sinne von nomen filiae perdere an: wenn der sohn todt ist, hat die schnur ausgetochtert. s. ausvettern.
austollen, debacchari, desaevire: wir wollen heute einmal austollen, haben recht ausgetollt.
austönen, plene sonare und conticescere: es ist ja nur die alte klage, fuhr der geistliche hervor, die Petrarka schon bis zur ermüdung geführt hat, die Dantes erbitterung vielfach austönt. Tieck nov. kranz 3, 21; um aus unserer brust die erhabene erscheinung wieder auszutönen. 4, 90; siehe ebenso töne am längsten tage meine seele aus. J. Paul Hesp. 3, 240; der gesang tönt voll aus. | |