- aussucht, f.
- aussuchung, f.
- aussuckeln
- aussudeln
- aussühnen
- aussundern
- aussürfeln
- aussüszen
- aust, m.
- austäfeln
- austag, m.
- austagen
- auständeln
- austanzen
- austapezieren
- austausch, m.
- austauschen
- auster, f.
- austerbank, f.
- austerbett, n.
- austerbrut, f.
- austerfang, m.
- austergrund, m.
- austerleben, n.
- austernesser
- austernfusz
- austerreich
- austerschale, f.
- austerschmaus, m.
- austhauen
- austhedigen
- austheeren
- austheilbar
- austheilen
- austheiler, m.
- austheilerin, f.
- austheilung, f.
- austhränen
- austhun
- austhun, n.
- austhürnen
- austiefen
- austilgen
- austippen
- austischeln
- austitschen
- austoben
- austochtern
- austollen
- austönen
- austönig
- austonnen
- austraben
- austrag, m.
- austragen
- austräger, m.
- austrägerei, f.
- austrägig
- austräglich
- austräglichkeit, f.
- austragung, f.
- austramen
- austrampeln
- austrauer, f.
- austrauern
- austräumen
- austreffen
- austreiben
- austreibung, f.
- austrennen
- austreten
- austreter, m.
- austreugen
- austrieb, m.
- austriefen
- austrillern
- austrinken
- austrippeln
- austritt, m.
- austrocken
- austrocknen
- auströckne, f.
- auströdeln
- austrommeln
- austrompeten
- auströpfeln
- austropfen
- auströseln
- austrotten
- austrotzen
- austrucknen
- austrüllen
- austrumpfen
- austrunk, m.
- austummeln
- austünchen
- austunken
- austupfen
- austuschen
- austuten
| aussucht, f. dysenteria, ahd. ûʒsuht (Graff 6, 141), noch in der Schweiz fortlebendes wort. Stalder 2, 417.
aussuchung, f. perquisitio: noch in dieser woche, vielleicht [Bd. 1, Sp. 995] morgen soll durch die ganze stadt in allen quartieren aussuchung gethan werden. Rabeners briefe s. 33.
aussuckeln, exsugere, frequentativ von aussaugen, schon der Wolkensteiner 119, 31 hat aussuggeln. man gibt den kindern süszholz oder zucker in den mund zum aussuckeln.
aussudeln, immunde lavare: wäsche aussudeln; der procurator Grifling ist ein kerl, der schwarz weisz machen kann und alle dreckichte händel aussudelt. ped. schulfuchs 182.
aussühnen, s. DWB aussöhnen.
aussundern, s. aussondern, mhd. ûʒsundern. H. Sachs reimt noch auf hundert: auf das ich nit werd ausgesundert. III. 3, 21.
aussürfeln, exsorbere, schreibt Maaler 47a für aussörfeln. Tobler 436b hat ussörpfa.
aussüszen, edulcare, salze oder säuren auswaschen, wegschaffen, gleichviel mit absüszen: wenn er auch der wolerfahrenste scheidekünstler in der redekunst gewesen, würde es ihm mühe gemacht haben, hier etwas auszusüszen oder abzusiegen. Hippel 8, 399.
aust, m. verkürztes augst, sowol in der bedeutung von messis, ernte, als von libellula ephemera, uferaas, gr. ἐμπίς, weil dieses insect sich vorzugsweise im heiszen august entfaltet. gewöhnlich heiszt es das (nicht der) haft, unter welchem worte auch noch andere benennungen angegeben werden sollen.
austäfeln, tabulis munire: ein zimmer, den fuszboden austäfeln; um das täfelwerk aus seiner wohnstube zu reiszen, hergegen selbige stube aufs neue mit nuszbaumholze auszutäfeln. Felsenb. 2, 332.
austag, m. dies peremptoria, in einer urk. bei Schöpflin Als. dipl. no 1268 heiszt es: und dasz diser tag ein ustag und ein endtag sin solte, die sache nach dem rechte uszetragende als vor stat. endtag ist das ahd. antdag und endidago (Graff 5, 358), vgl. DWB antag oben sp. 495. usztagfrönung bei Oberlin 79 war citatio peremptoria. in der Schweiz sind austage die letzten frühlingstage, die scheide zwischen frühjahr und sommer: die austag des frühlings waren gar harb. Scheuchzer 1, 131, und nach Stalder 1, 258 hiesz dieser ausgehende frühling selbst der ustig, austag. die schreibung haustage, hustage, samt der ableitung von hausen, haushalten, sparen scheint verwerflich. s. das folgende verbum und auswart, auswärts. | |