- ausspüren
- ausspürig
- ausspurzen
- ausspützen
- ausstackeln
- ausstacken
- ausstaffieren
- ausstaffierung, f.
- ausstählen
- ausstaken
- ausgestalten
- ausstallen
- ausstammeln
- ausstampfen
- ausstand, m.
- ausständer, m.
- ausständig
- ausstankern
- ausstapfen
- ausstärken
- ausstatten
- ausstattung, f.
- ausstattungsweise, adv.
- ausstäuben
- ausstäubern
- ausstäupen
- ausstäupung, f.
- ausstechen
- ausstecken
- ausstehen
- ausstehlen
- ausstehlich
- ausstehung, f.
- aussteifen
- aussteigen
- ausstellen
- aussteller, m.
- ausstellig
- ausstellung, f.
- aussteppen
- aussterben
- aussteubern
- aussteuer, f.
- aussteuern
- ausstich, m.
- aussticheln
- aussticken
- ausstieben
- ausstiefeln
- ausstillen
- ausstimmen
- ausstinken
- ausstöbern
- ausstochern
- ausstocken
- ausstoffen
- ausstöhnen
- ausstolzen
- ausstolzieren
- ausstopfen
- ausstören
- ausstörlen
- ausstosz, m.
- ausstoszen
- ausstottern
- ausstrafen
- ausstrahlen
- ausstrählen
- ausstrehlen
- ausstrahlung, f.
- ausstrecken
- ausstreckung, f.
- ausstreichen
- ausstreicherin, f.
- ausstreifeln
- ausstreifen
- ausstreiten
- ausstreuen
- ausstreunen
- ausstreuung, f.
- ausstrich, m.
- ausstricken
- ausstriegeln
- ausstrom, m.
- ausströmen
- ausstrotzen
- ausstückeln
- ausstudieren
- ausstufen
- ausstümpfen
- ausstürmen
- ausstürzen
- aussuchen
- aussucht, f.
- aussuchung, f.
- aussuckeln
- aussudeln
- aussühnen
- aussundern
- aussürfeln
| ausspüren, odorari, indagare, gleichviel mit aufspüren: viel arme Polen, welche sich aus furcht in den groszen wildnissen und morasten aufgehalten, sind wie das wild von den jaghunden ausgespüret. Schuppius 386; ich nahm den kleinen Tintin mit mir, weil ich hofte, dasz er den weg, den wir mit einander gegangen, durch seinen instinct leichter wieder ausspüren würde. Wieland 11, 75; wie ich denn von letztgenanntem (Dellbrück) nur anführen will, dasz er in den gedichten an Lida gröszere zartheit als in allen übrigen ausgespürt. Göthe 45, 316; ich hab eine schöne buschichte höle ausgespürt. Klingers th. 2, 354; er konnte zweierlei unmöglich ausspüren, seine bibel und seine puderquaste. J. Paul Hesp. 1, 90. s. ausspieren.
ausspürig, excedens via, orbito, aus der spur, aus dem geleis weichend, nnl. uitsporig: alle rechtsgelehrte geben dem landesherrn das recht, wofern die handwerker ausspürig werden, denselben einen oder mehrere freimeister entgegensetzen zu dürfen. Möser p. ph. 1, 207.
ausspurzen, exspuere, exscreare: der solt stetigs ausspurzen vil speichel. küchenmeisterei d 6; auch wullen spurzen und husten ist ir kurzweil. d 8; man sagt von kaiser Constantio, wie er nicht ausgespürzt hab. Aventin chron. 259. auch Berthold von Chiemsee sagt ausspürzen.
ausspützen, dasselbe: dasz man nicht auf die erde ausspütze. Luthers tischr. 162a; der Astachs seine augen putzt und das kefergeschmeisz aussputzt. froschm. 3, 3, 12.
ausstackeln, was das folgende.
ausstacken, palare, firmare palis, ein fachwerk mit zaunstacken ausflechten und mit lehm verstreichen: es ist sehr schwer jetzt in der ernte arbeiter zu bekommen, welche mir zu verfertigung eines strohdachs und zum ausstacken der wände nöthig sind. Schiller an Göthe 479. vgl.bestacken. Stieler 2161 und Adelung schreiben ausstaken.
ausstaffieren, instruere, ornare, was aufstaffieren, nnl. stoffeeren, franz. étoffer; der bräutigam sich ziemlich ausstaffieret. Schweinichen 2, 304; die erd ist mit gewürk der mohren ausstaffiert. Gryphius 1, 51; leibeigen wird er dem, bei dem er gut gemach für seinen leib vermerkt, und der ihn ausstaffieret mit dem, was vorthel bringt, mit dem was speck gebieret. Logau 3 s. 216; [Bd. 1, Sp. 982] es haben die bürger und baurn ihre tische und tresuren mit gülden und silbern bechern gezieret, dahingegen vor zeiten ein vornehmer semperfrei sein haus nur etwan mit zin hätte ausstaffieren und butzen können. Schuppius 784; ausgeputzt und staffiert (d. i. ausstaffiert). Simplic. 2, 276. 382; sogar, wie ihr mich hier seht (und er war sehr prächtig gekleidet), hab ich mich mit eigner hand ausstaffiert, unterkleid, kaftan, gürtel, mantel, alles hab ich selbst gemacht. Wieland 1, 19; lob sei, o bildner, deiner kunst, dasz du dein abbild ausstaffiert mit allem, was die schöpfung ziert. Bürger 119b; auch farben sah ich neu im groszen narrenhaus mit namen ausstaffiert Gotter 1, 305; die übrigen wurden auch, nach und nach, doch geringer, ausstaffiert. Göthe 18, 32; wuste er sein zimmer stattlich auszustaffieren. 18, 86; jedes hatte seine rolle mit angenehmen und unterhaltenden scherzen ausstaffiert. 18, 189; sie gestand, dasz es ihr sehr lustig vorgekommen, mich diesmal geputzt und wol ausstaffiert zu sehen. 26, 12; (marktflecken Kuhschnappel übersah das vergnügen nicht), womit er (Siebenkäs) durch seinen unausgesuchten anzug und narrenhaften aufschritt eine denkende und ausstaffierte wesenkette mehr zu entstellen und zu verhängen, als wirklich zu verzieren dachte. J. Paul Siebenk. 1, 49; am morgen waren alle ausstaffiert. Arnim 1, 67. Stieler 2175 führt an: eine güldne borte, ein kleid ausstaffieren. die wurzel s. in stof.
ausstaffierung, f. ornatus: eines seidenkramers jung, der bringt etwas der frauen zur schnürbrust, dem mann etwas zur ausstaffierung seines kleides. Schuppius 203; auf diese ausstaffierung. Simpl. 2, 301; nöthige ausstaffierung eines poetischen styli. Günther vorr. 11; der dichter dieser mahlerischen ausstaffierungen. Lessing 6, 443.
ausstählen, chalybe inducere, roborare: fuszreisen stählen die gesundheit aus; eine tiefe, am urvermögen des daseins ausgestählte kraft. schon Fleming sagt: das eisen der ausgestählten welt; wo ist nun unser mut, der ausgestählte sinn, das kriegerische blut? 558.
ausstaken, s. DWB ausstacken.
ausgestalten (gehört auf sp. 875) efformare: ich trat das lebensalter an, in welchem die natur den jüngling ausgestaltet. Bürger 104b; jene verwandelnde phantasie, durch deren ungeduldiges bilden sich der fels zu göttlichen mädchen ausgestaltet. Göthe 33, 149. | |