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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
ziehpumpe bis ziehsäge (Bd. 31, Sp. 1034)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -pumpe, f., pumpe: haben streng, weil man gemaurt, mit 2 ziechpompen ... pompen lassen, bisz man mit dem gemeür ober das wasser kommen ist (1609) bei H. Fischer 6, 1188; ziehpumpe oder zugwerk machine qui sert à hausser, à lever des fardeaux Schwan n. dict. 2, 1106a und 1119b. —
 
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-punze, f., geräth zum eindrücken fortlaufender punktlinien: Prechtl 7, 144; Karmarsch-H.3 2, 363; Hoyer-Kreuter 1, 869; Bucher kunstgew. 447b; s. die bemerkung zu ziehen I A 1 a ε (sp. 942).
 
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ziehrad, n., rad des ziehbrunnens: brunnen auszschpfen durch ein kran oder ziehrad J. Herold Gesners thierb. (1563) 15b; damit ... solche gezmpte beren ihr speisz nicht umbsunst fressen ..., so stellet man sie an der groszen herren hff in die ziechrder, das sie ... wasser ausz den tiefen brunnen ... in die hch ziehen Fickler Olai magni hist. (1567) 503; rad des ziehpansters, womit dieses in die höhe gezogen wird: in welches (sternrad) das getriebe ... von acht stben greifet, welches vermittelst des daran befestigten ziehrades herumgetrieben wird L. Chr. Sturm mühlenbauk. (1718) 6; Adelung2 4, 1709; Campe 5, 863b; Mothes baulex. 4, 509. —
 
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-raspel, f., eine feile des klempners: H. Fischer 6, 1188. —
 
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-riemen, m., zügel: Breitinger crit. dichtk. (1740) 1, 41; schuhstrippe: Gusinde Schönwald 208a. —
 
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-rind, n., zugrind: schweiz. id. 6, 1033; vgl. ziehkuh, -ochse. —
 
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-ring, m., 1) ein an einer offenen stelle durch eine schraube zusammenziehbarer ring: Mothes baulex. 4, 509; dient zum zusammenziehen gebrochener kunststangen, d. h. des gestänges der kunst, des wasserhebewerks eines schachts: Hübner cur. u. real. lex. (1714) 1733; Minerophilus 730; Hertwig bergb. (1734) 325a; Lichtenstein entdeckt. geheimn. (1778) 135; Frisch 2, 474b; Adelung2 4, 1709; auch ziehband 1 (sp. 935). 2) formring im walzwerk für das ziehen von röhren: Mothes baulex. 4, 509; Krünitz 241, 297; Karmarsch-H.3 11, 309; auch des wachsstocks in der kerzenfabrikation: 5, 416. 3) verbindungsstück zwischen pflug und pflugkarren: H. Fischer 6, 1188. 4) name eines gebäcks: ebda.
 
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-rolle, f., an der drahtziehmaschine eine scheibe, welche je vor den verschiedenen zieheisen angeordnet ist: Meyers lex.7 12, 1777. —
 
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-rosz, n., zugpferd: helciarius equus ziechrosz (Augsb. 1521) Diefenbach gl. 274a; an rossen und an vich ain und zwainzig ziechross, zwai reitross, sibenzig khe (1553) urkb. d. klost. Heiligkreuztal 2, 484; equi idonei ad vecturam gte und gschickte zierossz, die gt im zug sind Frisius 1350a; item ... soll ain alts oder ziechrosz auf zwo küe waiden (tirol. 1575) österr. weisth. 3, 134; (1567) bei H. Fischer 6, 1180; Calepinus XI ling. 778a; zieherosz Hulsius (1618) 2, 81b; ziehrosz Schottel haubtspr. 439; Kramer teutsch-it. 2, 1451c. —
 
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-ruder, n., ruder: rder, zierder Frisius 1315a; remus ein schiffrder, ein zierder 1141b; hepteris ein schiff mit siben ziehrdern auf einem banck oder sitz 626b; ziechrder: 751a; bei schiffen mit nur zwei rudern das vordere schweiz. id. 6, 633; Babi am ziehruder klopfte mit dem ruder auf die schiffwand beleg von 1778 ebda.
 
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ziehsäge, f., schrotsäge für zwei mann: Mothes baulex. 4, 509; passe-partout Mozin frz. wb. 3, 274b; Beil technol. wb. 1, 670. —

 

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