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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
ziehpflug bis ziehring (Bd. 31, Sp. 1033 bis 1034)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -pflug, m.: er streifte das geschirr des kleinen ziehpfluges von den schultern H. Fr. Blunck weibsmühle 192. —
 
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-platte, f., gleich zieheisen: Krünitz 241, 299; Muspratt chem. 7, 439 St.-K.; Bucher kunstgew. 447b. —
 
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-presse, f., presse zur herstellung von dosen: Lueger 3, 368; 7, 993; Hoyer-Kreuter 1, 869; Meyers lex.7 12, 1779. —
 
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-probe, f., prüfung der thonware im brennofen durch entnahme von

[Bd. 31, Sp. 1034]


probescherben: Kerl thonwar. 457; Muspratt chem. 8. 972 St.-K.
 
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-pumpe, f., pumpe: haben streng, weil man gemaurt, mit 2 ziechpompen ... pompen lassen, bisz man mit dem gemeür ober das wasser kommen ist (1609) bei H. Fischer 6, 1188; ziehpumpe oder zugwerk machine qui sert à hausser, à lever des fardeaux Schwan n. dict. 2, 1106a und 1119b. —
 
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-punze, f., geräth zum eindrücken fortlaufender punktlinien: Prechtl 7, 144; Karmarsch-H.3 2, 363; Hoyer-Kreuter 1, 869; Bucher kunstgew. 447b; s. die bemerkung zu ziehen I A 1 a ε (sp. 942).
 
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ziehrad, n., rad des ziehbrunnens: brunnen auszschpfen durch ein kran oder ziehrad J. Herold Gesners thierb. (1563) 15b; damit ... solche gezmpte beren ihr speisz nicht umbsunst fressen ..., so stellet man sie an der groszen herren hff in die ziechrder, das sie ... wasser ausz den tiefen brunnen ... in die hch ziehen Fickler Olai magni hist. (1567) 503; rad des ziehpansters, womit dieses in die höhe gezogen wird: in welches (sternrad) das getriebe ... von acht stben greifet, welches vermittelst des daran befestigten ziehrades herumgetrieben wird L. Chr. Sturm mühlenbauk. (1718) 6; Adelung2 4, 1709; Campe 5, 863b; Mothes baulex. 4, 509. —
 
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-raspel, f., eine feile des klempners: H. Fischer 6, 1188. —
 
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-riemen, m., zügel: Breitinger crit. dichtk. (1740) 1, 41; schuhstrippe: Gusinde Schönwald 208a. —
 
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-rind, n., zugrind: schweiz. id. 6, 1033; vgl. ziehkuh, -ochse. —
 
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-ring, m., 1) ein an einer offenen stelle durch eine schraube zusammenziehbarer ring: Mothes baulex. 4, 509; dient zum zusammenziehen gebrochener kunststangen, d. h. des gestänges der kunst, des wasserhebewerks eines schachts: Hübner cur. u. real. lex. (1714) 1733; Minerophilus 730; Hertwig bergb. (1734) 325a; Lichtenstein entdeckt. geheimn. (1778) 135; Frisch 2, 474b; Adelung2 4, 1709; auch ziehband 1 (sp. 935). 2) formring im walzwerk für das ziehen von röhren: Mothes baulex. 4, 509; Krünitz 241, 297; Karmarsch-H.3 11, 309; auch des wachsstocks in der kerzenfabrikation: 5, 416. 3) verbindungsstück zwischen pflug und pflugkarren: H. Fischer 6, 1188. 4) name eines gebäcks: ebda.

 

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