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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
ziehkuh bis ziehm (Bd. 31, Sp. 1031)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -kuh, f., wie ziehochse: Götting. tagebl. 19. 1. 1917, 2. bl.
 
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-kunst, f.: die steige- und ziehekunst (scansoria et tractoria) theatr. machin. (1614) vorr. a 2a.
 
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ziehlatte, f., eine latte, mit mauerhaken unter der stelle befestigt, wo ein gesims entstehn soll; an ihr läuft die schablone mit ihrem schlitten entlang: Helfft wb. d. landbauk. 419; syn. lehrlatte: Karmarsch-H.3 11, 309; Lueger 6, 127. —
 
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-leder, n., stiefelschlaufe, -strippe: Jean Paul 27/29, 399 H.
 
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-leine, f., zugleine, an der ein schiff getreidelt wird: Mothes baulex. 4, 509; Wienbarg darstell. 107; einer ramme: Hoyer-Kreuter 1, 869; allgem.: Campe 5, 863b. —
 
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-leiter, f., am kegel- und zampelstuhl ein geneigt über dem stuhle liegender rahmen, in welchem die rollen der rahmenkorden laufen: Bucher kunstgew. 447b; Hübner zeitgslex.31 4, 1019b; Adelung2 4, 1708; Campe 5, 863b.
 
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ziehling, m., 1) gleich ziechling (sp. 896): Avé-Lallemant gaunerth. 2, 309. 2) ein zur erziehung ins haus genommenes fremdes kind, ein ziehkind, halte-, kost-, pflegekind, verschieden von zögling Sallmann Estland (1880) 74.
 
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ziehloch, n., 1) lohgrube oder kufe, in der die häute in wasser und lohe hin- und hergezogen werden: schweiz. id. 3, 1041; H. Fischer 6, 1187. 2) loch im kalkopfen, durch welches der kalk gezogen wird: Karmarsch-H.3 2, 204; s. ziehöffnung. 3) loch des zieheisens (sp. 938), durch welches ein metallstab gezogen und so zum draht umgeformt wird: Karmarsch-H.3 2, 644; Hoyer-Kreuter 1, 869; Muspratt chem. 3, 1831 St.-K.; Prechtl 4, 160; auch nur um messingdraht glänzend zu machen: Karmarsch-H.3 7, 561; ein durchbohrter korund dient als hülse für drahtzüge von zylinderuhren: Oken allg. naturgesch. 1, 153; die warzen, wodurch die spinnenseide als durch ziehlöcher gezogen wird Kant s. w. (1867) 6, 76. 4) flugloch des immenrumpfes oder-stocks: flug- oder ziehlcher J. Grüwel bienenkunst (1719) 22; zieheloch, von ziehen, weil die immen da aus- und einziehen Overbeck gloss. melitt. 100; ziehloch 148; Adelung2 4, 1708; Campe 5, 863b. —
 
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-lohn, m., entlohnung der treidler: Hoyer-Kreuter 1, 869; s. zieherlohn. —
 
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-lüfter, m., stählerner spitzbohrer der nadler und drahtzieher, mit dem die löcher des zieheisens gebohrt oder erweitert werden: Adelung2 4, 1708; Voigtel 3, 698a; Schrader frz. wb. 2, 1679; Campe 5, 863b; Beil technol. wb. 1, 670.
 
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ziehm, s. 2ziemer.

 

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