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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
ziehkeit bis ziehborn (Bd. 31, Sp. 935 bis 936)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -keit, f. (zu 1): Chr. A. Knorr v. Rosenroth pseudodox. (1680) 244; z. der metalle: Schwan n. dict. 2, 1106a; allg. d. bibl. 27, 18; Bucher kunstgew. 447b; üblich in der fachsprache der metallbearbeitung; auch z. im sinne von lenkbarkeit ist, obgleich unbelegt, möglich.
 
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-baum, m., als gewicht einer zugbrücke: Fleming soldat 403; wie haspelbaum, der drehbaum einer haspel oder winde: Mothes baulex. 4, 509; allg. d. bibl. 23, 265. —
 
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-bein, n., das brustbein von vögeln, furcula: Denzler (1677) in schweiz. id. 4, 1305; Aler 2, 2247b; benannt

[Bd. 31, Sp. 936]


nach dem brauch, dasz zwei personen bei tisch an den beiden schenkeln eines solchen beins von einem gebratenen huhn, einer gans usw. ziehen, bis die eine oder die andere das stück mit dem winkel oben bekommt, welche damit gewonnen hat: Bernd Pos. 361; de dono nundinarum certant, ita ut is accipiat, qui majorem portionem hujus ossis retinet, hinc dicitur um den jahrmarkt ziehen Steinbach 1, 83; wenn das obere teil bey dem z-lein (der martinsgans) braun ist, soll der winter zeitig eintreten allg. haush.-lex. 1, h 1a; ziehebeinlein trincirbuch (1652) 38. —
 
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-bengel, m., dreh-, schwenkbaum einer haspel oder winde: Mothes 4, 509; Campe 5, 861b; einer druckerpresse: theatr. machin. (1614) 4, A 1b; Schottel haubtspr. 532; barra del torchio Kramer teutsch-it. 2, 1451c; vectis torcularius Pomey 420; zugscheit, ortscheit, auch ein stab unter den geschirrflügeln am webstuhl: schweiz. id. 4, 1373; stück holz, mit dem man den garnbaum beim aufbäumen umdreht: Martin-L. 2, 62a. —
 
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-benne, f., zweirädriger mistkarren: schweiz. id. 4, 1292. —
 
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-betzel, f., in Hessen die weisze, gekräuselte mütze der frauentracht, welche zum abendmahl oder einer beerdigung über der kleinen weiszen (oder schwarzen) futterbetzel getragen wurde: Hofmann niederhess. wb. 269b; Vilmar 469; Pfister 2. erg. 46. —
 
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-bibel, f., ziehharmonika: Hofmann niederhess. wb. 269b. —
 
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-biest, n.: tēbēst zugthier Bauer-C. 103a. —
 
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-boden, m., pflanzboden für bäume: in den warmen lendern msz man das (schneiden der bäume) z zwain zeitten des jars thn, ... wann der bǒm das gesaft nit uszlautt, und das in dem selbigen monat in dem gebuwnen setz- oder ziechboden (impastinato seminario) Österreicher Columella 2, 224 lit. ver.; das gerüst, worauf die arbeiter bei hebung und senkung des rades an einem pansterzeug stehn: Mothes baulex. 4, 509. —
 
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-bogen, m., bogen zum schieszen: C. Spangenberg cithara Lutheri (1569) 2, 110a; Forberger warh. beschreib. (1570) 239. —
 
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-born, m., s.-brunnen. —

 

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