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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zieglerei bis ziehband (Bd. 31, Sp. 934 bis 935)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zieglerei, f., ziegelbrennerei, ältere, wohl dem franz. tuilerie angepaszte wortform: tegelrie Schiller-L. 4, 517b; tichelrije Kilian 670a H.; Schmeller-Fr. 2, 1096; Martin-L. 2, 894b; zillerei, f., Gangler lux. wb. 492; Fischer samländ. 100.
 
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zieglingm.?, ahd. cigelinde fortsetzende namensform des zeiland, daphne mezereum (sp. 512): Schlechtendal 1, 30; Schkuhr bot. handb. 1, 335; auch zieglig: Holl wb. d. pflanzennam. 341a; (schles.) Pritzel-Jess. 130b.
 
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zieh-, in zss.:
 
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-ader, f., sehne: daz schloffen ist in den zyehaderen oder schlagaderen Gersdorf wundarzn. (1517) 74b; spasmus ... solches geschicht ... von undwung und bldigkeit wegen der z-n und widerfert sonderlich den feisten kindern Ruoff hebammenb. 224; Campe 5, 861a. —
 
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-amme, f., säugende: we den swangern und den zihemmen (vae autem praegnantibus et nutrientibus) in den tagen Mark. 13, 17 cod. tepl.
 
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-amleder, f., schnupftabaksdose aus baumrinde: H. Fischer 6, 1179; dim.: alte art von geldbeutel, der durch ziehen an lederläppchen geschlossen und geöffnet wird: ebda; ziehharmonika: ebda.
 
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-amriemen, m., geldbeutel, gleich -amleder: H. Fischer 6, 1179; Meisinger Rapp. wb. 212a; ziehharmonika Schön Saarbr.2 234a; gleich -balg. —
 
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-arm, m., theil einer maschine, der einen andern an sich zieht und so in bewegung setzt, so heiszen in stampfmühlen und hammerwerken die zapfen in der welle, welche die

[Bd. 31, Sp. 935]


stampfen und hämmer heben, z-e oder hebearme: Adelung2 4, 1704; Campe 5, 861a; syn. däumling J. H. M. Poppe technol. lex. 5, 739; diese (handmühlen) werden ... mit schwungrdern ..., z-en, wellbumen, stirnrdern ... versehen Hohberg georg. 1, 69. —
 
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-balg, m., ziehharmonika, gleich -amriemen: Schön Saarbr.2 234a. —
 
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-balken, m., fensterladen zum aufziehen: schweiz. id. 4, 1191; balken einer buchdruckerpresse: Hoyer-Kreutter technol. wb. 1, 869. —
 
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-band, n., 1) eisernes band oder eisenring, womit man holztheile zusammenzieht oder -hält, z. b. eine brunnenröhre, um das aufspringen zu verhüten, auch schlosz- oder zugring genannt: Mothes baulex. 4, 509; oder pochwellen: Minerophilus 730; auch zur verbindung des bollwerkpfahls mit dem hölzernen zuganker: Mothes 4, 509; in mühlen gebraucht, wenn etwas zerbrechen will, um es zusammenzubinden: allg. haush.-lex. 3, 798; so bes. ein eisenband um eine radfelge: Wolff math. lex. (1747) 1441; Fäsch kriegslex. 272b; Hoyer wb. d. artill. 2, 2, 77 f.; 1, 2, 16; v. Alten hdb. f. heer u. flotte 2, 59; Frisch 2, 474b; Adelung2 4, 1705; alter beleg: vor ein schog vorclammern und umbe funf bant obir die eisbaume an der heisbrucke, umbe 2 zibant, traring ... 2 sch. minus 1 gr. (1432) cod. dipl. Lusat. super. 2, 312. 2) lederband zum zusammenziehen: ein z. um schulter und brust G. Hauptmann web. 50; zum öffnen durch aufziehen, dim.: diese leichten, bunten damenkalenderkapseln und -bändchen mit einem ziehbändchen Jean Paul 45/47, 356 H.; zum anziehen: z. die strippe am stiefel: Bandtke deutsch-poln. wb. 2, 1421a. —

 

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