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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
ziegenperücke bis ziegenspeckig (Bd. 31, Sp. 928 bis 929)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -perücke, f.: Göthe 16, 65 W.
 
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-peter, m., entzündung der ohrspeicheldrüse des menschen, die auch an hausthieren wie ziegen und katzen auftritt; nach zs. f. d. phil. 1, 310 anscheinend ursprünglich name des kobolds, der die krankheit angestiftet hat und in dem sie haust, wie Katzenveit; scheint nach den belegen von Sachsen ausgegangen zu sein; Müller-Fr. 2, 703b; Göpfert sächs. Erzgeb. 53; Bruns volksw. d. prov. Sachs. ostteil 77a; Frischbier 2, 492b. —
 
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-pfad, m., gemeinhin ein steiler bergpfad, wie ihn nur ziegen ersteigen können: ein steil aufsteigender z. Ritter erdk. 17, 1576; der kaum fuszbreite z. A. v. Droste-Hülshof w. 2, 349; A. Stifter s. w. 4, 1, 115. —
 
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-raute, f., galega officinalis, geiszraute: Pancovius 187; allg. haush.-lex. 3, 797; Schkuhr 2, 387; Holl 122b; u. a.
 
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-reis, n., coll. fichtenzweige (bayer. Wald): Bayerns maa. 2, 450; s. ziege II 2.
 
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ziegensauger, m., wie -melker: Schwan n. dict. 2, 1103b; J. A. Naumann naturg. d. vög. 6, 141; Brehm 5, 208 P.-L.
 
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-schinder, m., der kalte nordostwind, der leicht das euter der ziegen entzündet, ein hess.-thür.-ostfäl. wort: Hofmann 269a; Vilmar 469; Spiesz 290; Hertel Thür. 264; Hoffmann v. Fallersleben volksw. 290; Schambach 308a; s. zs. f. wortf. 1, 269. —
 
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-schlauch, m., schlauch aus ziegenleder, als öl- und weinbehälter am Mittelmeer: Bürger 153 Bohtz; B. v. Münchhausen standarte 73. —
 
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-schurz, m., bei den böttchern benennung eines loszusprechenden oder vor kurzem losgesprochenen lehrlings: erstlich must du mit dem ziegenschurtze in den wercksttten herumbgehen und must die meister

[Bd. 31, Sp. 929]


ansprechen schleifen des bötticherhandwerckes (1693) A 2a; bei den böttigern ... sagt der gesellenpfaffe zum z. Uhland schr. z. gesch. d. dichtg. 2, 355; Adelung2 4, 1704; L. Ricker synon. d. handwerkernam. (1917) 102. —
 
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-schwanz, m., schwanz der ziege, kurz und wertlos, daher die ra.: man kan weder jgerhorn noch pfeil von einem z-e machen Winckler gutte gedancken (1685) E 9b; aber um so beweglicher, darum im vergleich: mein hertz zittert mir wie ein z. Chr. Weise Masaniello 173; den griechischen waldgöttern beigelegt: anmuth. gel. 6, 287 Gottsched.
 
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-speckig, adj., nach Campe 5, 861a heiszt im bergbau ein gang von weiszem quarze, woran wolfram liegt, ein z-er gang. —

 

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