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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
ziegenklappe bis ziegenlippe (Bd. 31, Sp. 926 bis 927)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -klappe, f., ein name des fieber- oder bitterklees, menyanthes trifoliata: Pancovius 404; Chr. Fr. Reusz dict. bot. 480a; Schkuhr 1, 113; Holl 102a; (Schlesien) Pritzel-Jess. 237b. —
 
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-klee, m., name des geiszblatts, cytisus: Kramer teutsch-it. 2, 1449c; Ludwig teutsch-engl. 2588; Pomey 81; Campe 5, 860b; auch gleich -horn, trigonella foenum graecum: Pritzel-Jess. 410b; Prahn pflanzenn. 61. —
 
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-kopf, m., kopf einer ziege; als wappenzier: tzusschin den flogeln stunt eyn swartz tzigenkop W. Gerstenberg chron. 294 D.; das sie der Langobarden gtzen nicht opfern noch ihren geweiheten z. ... anbeten wolten C. Spangenberg mansfeld. chron. 59a; Lohenstein Ibrah. 2; Jean Paul w. 40/41, 23 H.; Oken allg. naturg. 7, 1101. —
 
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-kot, m.: wann ein mensch so gar verstopft ist, ... soll man z. nehmen, ... mit honig ssz machen und also eingeben Hohberg georg. 2, 304; usserlich mit z. zu einem pflaster gerieben, über den bruch gelegt, heilet sie (die zaunrübe) ... die wassersucht Zincke öc. lex. 3332. —
 
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-kötel, n., wie vorher: seghenkotele ruder (nd.) Diefenbach n. gl. 321b; Schwan n. dict. 2, 1103b; Kramer-Moerbeek 434b. —
 
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-kraut, n., geiszraute, galega officinalis: Adelung2 4, 1704; Hübner zeitgslex.31 4, 1018a; Campe 5, 860b;

[Bd. 31, Sp. 927]


gefleckter schierling, conium maculatum: Schlechtendal 1, 23; Holl 325b; Pritzel-Jess. 107b; cicuta z. Decimator thes.; wie der wein dem ziegerkraute sein gift benhme ..., also vertriebe sein genusz auch das gift der traurigkeit Lohenstein Arm. 2, 292b; giersch, geiszfusz, aegopodium podagraria: Holl 122a; Pritzel-Jess. 12b.
 
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ziegenlab, n., lab aus dem letzten magen der ziegen: Adelung2 4, 1704; Campe 5, 860b; s. auch kälberlab. —
 
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-lamm, n.: M. Mendelssohn ges. schr. 7, 286; Ritter erdk. 15, 999;

das ziegenlamm, das ihm zur seite hüpft,
ist sein vertrauter günstling
F. A. Krummacher kinderwelt 50;

die haut wird zu handschuh u. a. feinem leder verarbeitet: Krünitz 241, 214; Adelung bucht das wort nicht; Campe 5, 860b bietet es; in den maa. wenig beliebtes wort: Bauer-C. 106a; Hofmann niederhess. wb. 269a; s. zickel, zicklein. —
 
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-lauch, m., gagea lutea, gelbe vogelmilch: Chr. Fr. Reusz dict. bot. 480a; Schkuhr 1, 284; Campe 5, 860b; Holl 391a; Perger 3, 68; Frischbier 2, 492b. —
 
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-leder, n., leder aus ziegenfell: Ludwig teutsch-engl. 2588; Campe; schuhe aus rot oder gelb gefärbtem z. Ratzel völkerk. 3, 277; rothgefärbtes, sämischgares z. Karmarsch-H. techn. wb.3 7, 431; wird ... zu corduan, saffian, pergament verarbeitet Bucher kunstgew. 447a; zu wein- und ölschläuchen: Muspratt chem. 3, 640 St.-K.; diente früher auch als schildüberzug: v. Alten hdb. f. heer u. flotte 1, 790; dazu adj. -ledern: Ludwig teutschengl. 2588;

einen ziegenledernen schlauch auf der achsel, voll schwarzes,
süszes weines
J. H. Vosz Odyssee 157 B.;

Becker weltgesch. 1, 237. —
 
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-lippe, f., filziger löcherschwamm, boletus subtomentosus: Holl 229a; Fechner 3; E. Michael führ. f. pilzfreunde4 1, 9. —

 

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