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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
ziegenbohne bis ziegenfleisch (Bd. 31, Sp. 922 bis 923)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -bohne, f., ziegenkot: Hugo v. Trimberg renn. 4136 E.; (md.) Lexer 3, 1110; rudor czegenbone (irrtümlich -boum) Diefenbach n. gl. 321b; stercoris caprini bacca geyszbonen oder ziegenbonen Zehner (1645) 331; J. G. Schmidt rockenphil. 2, 221; Pfeffel poet. vers. 1, 64. —
 
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-brachse, f., sargus, brachsenart: sollen nach älteren berichten die am ufer weidenden ziegen lieben und zu ihnen heranschwimmen: Huld. Frölich offenb. d. nat. (1591) 268; Coler hausb. 503; vgl. Brehm 8, 55 P.-L.
 
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-braten, m.: Schwan n. dict. 2, 1103b; K. O. Müller Dorier 2, 275; A. Stifter s. w. 5, 1, 73. —
 
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-bube, m., knabe als ziegenhirt, schweiz., tirol.-österr. wort, obwohl gewöhnlich geiszbub: Pestalozzi Lienh. 2, 121; A. Stifter s. w. 1, 186. —
 
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-butter, f., butter aus ziegenmilch: Stieler 263; Kramer teutsch-it. 2, 1449c; Steinbach 1, 234; Ritter erdk. 2, 776; sie ist weisz: O. Sprengel chem. f. landw. 2, 633. —
 
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-dill, m., conium maculatum, gefleckter schierling: Chr. Fr. Reusz dict. bot. (1786) 480a; Dietrich 3, 265; Holl 325b; (schles.) Pritzel-Jess. 107b. —
 
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-dreck, m., ziegenkot: rudus, ruder geisz- vel cyegen-, zegendreck Diefenbach gl. 502c; J. Agricola chir. (1643) 675; Göthe III 1, 334 W.; sprw.: er ist nicht einen z. werth Wander 5, 578.
 
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ziegenfell, n.: melotes czigenvel Diefenbach gl. 355a; 1. Sam. 19, 13; sie sind umbher gegangen in peltzen und z-en (in dachsfellen und in geyszfellen älteste bib.) Hebr. 11, 37; zygenfell gibt der Basler A. Petri 1523 durch geyszfell, kitzenfel wieder: Frommann maa. 6, 45b; er war in z-e gekleidet Brockes ird. vergn. 8, 623; ein z., ganz weisz oder schön gefleckt, stand schön um meine schultern S. Geszner schr. 2, 156; der ... kerl mit z-en um die lenden Wieland Luc. 1, 61; A. Stifter s. w. 4, 1, 113; ein mantel aus gegerbtem z. Zimmermann eins. 1, 207; eine kappe von z. J. H. Vosz Odyssee 440 B.; zu corduan und saffian verarbeitet: Schedel waarenlex. 2, 719; auch zu handschuhen und pergament: Zincke öc. lex. (1744) 3349; dient zur verpackung exotischer flüssiger rohstoffe wie gummi: Muspratt chem. 3, 1908 St.-K.; Karmarsch-H. techn. wb.3 1, 284; ein frisch abgestreuftes z. über die wunde gelegt, zeucht den gift aus und heilet

[Bd. 31, Sp. 923]


viehbüchl. (1667) 65; pelle di capra zigenfell Hulsius (1618) 2, 286b; Stieler 465; Kramer teutsch-it. 2, 1449c; Campe 5, 860b. —
 
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-fett, n.: schminke aus z. und rus Lessing 9, 149 M.; gerstenbrot in geschmolzenes z. ... tauchen, um dadurch den hunger zu stillen Ritter erdk. 14, 1003. —
 
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-filler, m., name des kalten nordostwindes: Bauer-C. 106a; 245a; s. -schinder. —
 
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-fleisch, n.: das z. ist unterschiedlich: geschnittene bcke haben ein zartes fleisch, aber geringe hute; die kitzlein oder zicklein werden den lmmern gleich geachtet und auf gleiche weise zugerichtet, wiewol sie magerer sind und etwas geiles an sich haben allg. haush.-lex. 3, 797; (der schwangeren) speisz und tranck sol leichtduwig seyn, als junge hner, z., kalbfleisch, feldt- und wasservgel Ruoff hebammenb. 45; A. Iversen orient. reisebeschr. 152 Olearius;

täglich ziegenfleisch und erbsen,
damit war das stift dotiret
A. v. Arnim w. 7, 236;

Jer. Gotthelf ges. schr. 11, 352; Reyher thes. p 3a; Kramer teutsch-it. 2, 1449c; Steinbach 1, 455; Campe 5, 860b. —

 

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