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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zeugungswerk bis zeugwinde (Bd. 31, Sp. 872 bis 873)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -werk, n., gleich -act: z., das die natur im verborgenen verrichtet Abbt w. 4, 67; das z. mit so viel reiz, anmuth und kitzel Klinger theat. 3, 410; allg. d. bibl. 49, 403; Rückert w. 7, 285.
 
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zeugwagen, m., wagen, der 1) kriegsgeräth und munition führt: zeugwgen, so pulffer ... fhren Fronsperger kriegsb. 1, N 4b; Reutter v. Speir kriegsordn. 140; Fischart Garg. 317 ndr.; Rosegger schr. I 9, 263; kleine und grosze z. scheidet Frisch 2, 473a und nennt auch einen z., auf welchem z. b. ein schmied seinen zeug führt; Schmeller-Fr. 2, 1091; H. Fischer 6, 1172; 2) den jagdzeug zum jagdbezirk hin und von dort zurückführt: Täntzer jagtgeh. 2, 4; v. Göchhausen notab. venat. 250; Zincke öc. lex. 3345; allg. haush.-lex. 3, 793; Noel Chomel 8, 2401; v. Heppe wohlred. jäg.2 421a; Schwappach forst- u. jagdgesch. 2, 631; Adelung2 4, 1701; H. Fischer 6, 1172. —
 
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-wagner, m.: Fronsperger kriegsb. 2, C c 4a. —
 
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-wanne, f., wanne für die hefe, in der bierbrauerei: Lueger lex. d. techn. 2, 401. —
 
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-wart, m., verwalter eines militärischen oder anderen zeughauses: armorum praefectus N. Frischlin bei H. Fischer 6, 1172; empter der arckelley: feldtzeugmeister ..., z. Fronsperger kriegsordn. 10; dem zeugmeyster sampt seinem leutenandt, z-en und andern arckelleypersonen 19; desz geschirrmeisters sampt desz z-en losement kriegsb. 1, H 2b; so ist uber solches ampt ein kniglicher z. bestellet, bei diesen vlckern der groszmeister uber die artellerei genannt D. Federman Niderl. beschreib. (1580) 58; act. publ. d. schles. stände 4, 239 P.; sollen die z., bchsen- und zeugmeister achtung haben ..., das die stuck also ... gestellt werden D. Speckle arch. v. vestung. (1589) 105b; wan man gefundene kugeln widerbringet, (hat man) dieselbigen zu lsen und dem z-en zu lifern W. Dilich kriegsb. 53; Valvasor ehre d. herzogth. Crain 3, 6; zusampt ihren feldzeugmeistern, schantzmeistern, z-en, wagenburgmeistern, pulverhtern, zeugdienern Fischart Garg. 317 ndr.; Schottel haubtspr. 480; tormentorum curator Stieler 2626; 995; Kramer teutsch-it. 2, 1257b; Frisch 2, 473a; Schmeller-Fr. 2, 1006; 1091; mit reichlichen belegen H. Fischer 6, 1172; ebda 1173 auch ein städtischer gieszmeister und aufseher über das städtische haus für baustoffe; lebt noch bei G. Keller ges. w. 1, 360; dichterisch 9, 290; von Fr. L. Jahn erneuert: darum soll der gelehrte auch am wenigsten auswandern, weil er z. der geistigen wehrschaft ist w. 2, 624 E.; in der studentensprache die charge, welche die waffen, fahnen, binden u. s. w. der burschenschaft unter sich hat: Kluge studentenspr. 135b. —
 
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-wärter, m., gleich -wart: 1) der h. h. frsten und stende zeugwarter act. publ. d. schles. stände 2, 42 P.; ein zeugmeister, den man gewhnlich nennt ein zeugwarter, das ist eins frsten oder herrn raht Fronsperger kriegsb. 2, H 3a; Kirchhof mil. disc. 26 (cit. unt. -schreiber); wendunm. 2, 338 Ö.; de Bry archelei (1614) vorrede 5b; ut sint, qui arma, gladios, galeas poliunt, schwertfeger, zeugwrder A. Beier v. handwerkszeuge 58;

[Bd. 31, Sp. 873]


Hulsius-Ravellus (1616) 430a; z. tormentorum curator et refector Stieler 2439; z., der das gewehr und rstung in einem zeughause wol in acht nimmt zeitgslex. Chr. Weisens cur. ged. 876; Hübner lex. (1714) 1732; Apinus gl. nov. 558; Steinbach 2, 937; Frisch n. dict. 687; Adelung2 4, 1701; 2) jagdbeamter, der die aufsicht über den jagdzeug führt und dem -meister untersteht: Heppe wohlred. jäg. 341; Krünitz 241, 178; Adelung2 4, 1701. —
 
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-weber, m., weber von zeugen: Kramer teutsch-it. 2, 1270c; Ludwig teutsch-engl. 2586; tuch- und z. Marperger vorschlag (1717) 21; Adelung lehrgeb. 2, 327; Campe 5, 857b; Lichtenberg hogarth. kupferst. 5, 15; Schedel waarenlex. 2, 719; B. Auerbach schr. 12, 29; -ei, f.: es sind ... in Reichenbach ... viele z-en E. M. Arndt 1, 189 R.-M.; Schedel waarenlex. 2, 709. —
 
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-weh, n., krankheit der geschlechtstheile (zeug I 1 c): fr das zeugwehe: wer lcher an heimlichen orten hat, der wsche sie ausz mit zarten tchlin, in rosenwasser genetzt Gäbelkover artzneyb. 1, 356. —
 
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-werk, n., 1) zeugnis: do ist in des augen apfel das gesichte, das allergewissest z., meisterlich in spiegels weise verwurket ackerm. aus Böhm. 59 B. (var. zu der ... zeuge); 2) kriegsgeräth: da er ... daz stttlin Horaszditz mit groben geschtz und z. bestritt C. Dietz annal. (1621) 72; H. Fischer 6, 1173; bergwerkszeug: Göthe IV 9, 66 W.; 3) coll.: tîchwark eine menge kleidung Damköhler nordharz. wb. 194b; zeugs- allerlei zeug: H. Fischer 6, 1173; zu 2 zeugwerkspersonal, n.: v. Alten hdb. f. heer u. flotte 1, 543. —
 
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-weste, f., weste aus zeug: Göthe 45, 135 W.
 
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-winde, f., winde, mit welcher die geschützstücke auf die lafetten gehoben werden: Krünitz 241, 208; Fäsch kriegslex. 272b. —

 

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