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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zeugungstheil bis zeugweber (Bd. 31, Sp. 872 bis 873)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -theil, m., gleich -glied, von menschen und thieren: Zimmermann eins. 1, 350; Winckelmann s. w. 7, 236; Adelung2 4, 1701; Campe 5, 857b; männliche z-e Göthe III 2, 40 W.; sowohl männliche als weibliche z-e Sömmerring menschl. körp. 8, 1, 479; Heinse 7, 207 Sch.; von pflanzen: z-e der pflanzen allg. d. bibl. 11, 281; Schelling w. 2, 495; Fr. Th. Vischer ästhet. 2, 105; frei: Jean Paul 48, 395 H.
 
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-trieb, m.: v. König ged. 77; plur.: Triller poet. betracht. 4, 98; Klinger w. 12, 258; Schopenhauer 2, 603 Gr.; Gutzkow ges. w. 8, 126; z. der natur Ed. Gerhard ak. abh. 2, 509; z. der pflanzen hdwb. d. staatswiss.2 3, 1194; dichterischer schöpfungstrieb: Gervinus gesch. d. deutsch. dichtg. 5, 637. —
 
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-unfähig, adj.: z-e wesen J. J. Engel schr. 1, 237; der z. gewordene mythos R. Wagner ges. schr. 4, 39; compar.: Lassalle ausgew. red. 3, 266; unfähig, zeugnis abzulegen: A. v. Villers br. ein. unbek. 2, 104; -keit, f.: K. L. v. Haller restaur. d. staatswiss. 2, 19; z. (der opernmusik) R. Wagner ges. schr. 3, 267. —
 
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-vermögen, n., gleich -kraft: Jean Paul 49/51, 413 H.; Fichte s. w. 4, 478. —
 
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-werk, n., gleich -act: z., das die natur im verborgenen verrichtet Abbt w. 4, 67; das z. mit so viel reiz, anmuth und kitzel Klinger theat. 3, 410; allg. d. bibl. 49, 403; Rückert w. 7, 285.
 
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zeugwagen, m., wagen, der 1) kriegsgeräth und munition führt: zeugwgen, so pulffer ... fhren Fronsperger kriegsb. 1, N 4b; Reutter v. Speir kriegsordn. 140; Fischart Garg. 317 ndr.; Rosegger schr. I 9, 263; kleine und grosze z. scheidet Frisch 2, 473a und nennt auch einen z., auf welchem z. b. ein schmied seinen zeug führt; Schmeller-Fr. 2, 1091; H. Fischer 6, 1172; 2) den jagdzeug zum jagdbezirk hin und von dort zurückführt: Täntzer jagtgeh. 2, 4; v. Göchhausen notab. venat. 250; Zincke öc. lex. 3345; allg. haush.-lex. 3, 793; Noel Chomel 8, 2401; v. Heppe wohlred. jäg.2 421a; Schwappach forst- u. jagdgesch. 2, 631; Adelung2 4, 1701; H. Fischer 6, 1172. —
 
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-wagner, m.: Fronsperger kriegsb. 2, C c 4a. —
 
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-wanne, f., wanne für die hefe, in der bierbrauerei: Lueger lex. d. techn. 2, 401. —
 
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-wart, m., verwalter eines militärischen oder anderen zeughauses: armorum praefectus N. Frischlin bei H. Fischer 6, 1172; empter der arckelley: feldtzeugmeister ..., z. Fronsperger kriegsordn. 10; dem zeugmeyster sampt seinem leutenandt, z-en und andern arckelleypersonen 19; desz geschirrmeisters sampt desz z-en losement kriegsb. 1, H 2b; so ist uber solches ampt ein kniglicher z. bestellet, bei diesen vlckern der groszmeister uber die artellerei genannt D. Federman Niderl. beschreib. (1580) 58; act. publ. d. schles. stände 4, 239 P.; sollen die z., bchsen- und zeugmeister achtung haben ..., das die stuck also ... gestellt werden D. Speckle arch. v. vestung. (1589) 105b; wan man gefundene kugeln widerbringet, (hat man) dieselbigen zu lsen und dem z-en zu lifern W. Dilich kriegsb. 53; Valvasor ehre d. herzogth. Crain 3, 6; zusampt ihren feldzeugmeistern, schantzmeistern, z-en, wagenburgmeistern, pulverhtern, zeugdienern Fischart Garg. 317 ndr.; Schottel haubtspr. 480; tormentorum curator Stieler 2626; 995; Kramer teutsch-it. 2, 1257b; Frisch 2, 473a; Schmeller-Fr. 2, 1006; 1091; mit reichlichen belegen H. Fischer 6, 1172; ebda 1173 auch ein städtischer gieszmeister und aufseher über das städtische haus für baustoffe; lebt noch bei G. Keller ges. w. 1, 360; dichterisch 9, 290; von Fr. L. Jahn erneuert: darum soll der gelehrte auch am wenigsten auswandern, weil er z. der geistigen wehrschaft ist w. 2, 624 E.; in der studentensprache die charge, welche die waffen, fahnen, binden u. s. w. der burschenschaft unter sich hat: Kluge studentenspr. 135b. —
 
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-wärter, m., gleich -wart: 1) der h. h. frsten und stende zeugwarter act. publ. d. schles. stände 2, 42 P.; ein zeugmeister, den man gewhnlich nennt ein zeugwarter, das ist eins frsten oder herrn raht Fronsperger kriegsb. 2, H 3a; Kirchhof mil. disc. 26 (cit. unt. -schreiber); wendunm. 2, 338 Ö.; de Bry archelei (1614) vorrede 5b; ut sint, qui arma, gladios, galeas poliunt, schwertfeger, zeugwrder A. Beier v. handwerkszeuge 58;

[Bd. 31, Sp. 873]


Hulsius-Ravellus (1616) 430a; z. tormentorum curator et refector Stieler 2439; z., der das gewehr und rstung in einem zeughause wol in acht nimmt zeitgslex. Chr. Weisens cur. ged. 876; Hübner lex. (1714) 1732; Apinus gl. nov. 558; Steinbach 2, 937; Frisch n. dict. 687; Adelung2 4, 1701; 2) jagdbeamter, der die aufsicht über den jagdzeug führt und dem -meister untersteht: Heppe wohlred. jäg. 341; Krünitz 241, 178; Adelung2 4, 1701. —
 
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-weber, m., weber von zeugen: Kramer teutsch-it. 2, 1270c; Ludwig teutsch-engl. 2586; tuch- und z. Marperger vorschlag (1717) 21; Adelung lehrgeb. 2, 327; Campe 5, 857b; Lichtenberg hogarth. kupferst. 5, 15; Schedel waarenlex. 2, 719; B. Auerbach schr. 12, 29; -ei, f.: es sind ... in Reichenbach ... viele z-en E. M. Arndt 1, 189 R.-M.; Schedel waarenlex. 2, 709. —

 

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