Wörterbuchnetz
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zeugschreiber bis zeugstiefel (Bd. 31, Sp. 868)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -schreiber, m., schreiber an einem zeughaus: (16. jahrh.) Kern hofordn. 1, 84; in welchem zeüge einen z., so alles aufzeichen, einnehmen und auszgeben knne, zu halten act. publ. d. schles. stände 3, 88 P.; es sol auch der hauptmann (der schanzbauern) mitsampt dem z. und leutenant bey aller musterung seyn Fronsperger kriegsb. 1, P 1b; kriegsordn. 22b; ins zeughaus gehren ... ein erfahrener zeugmeister, zeugwrter, z. Kirchhof mil. disc. 26; J. D. Ernst hist. bilderhaus (1691) 756; Cassel. zeitg 1731, 32; Stieler 1923; Frisch 2, 473a; Kramer teutsch-it. 2, 654b; Adelung2 4, 1700; H. Fischer 6, 1172; Schmeller-Fr. 2, 1091. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-schrift, f., beweisschrift: H. Fischer 6, 1172; Kramer teutsch-it. 2, 1448a. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-schuh, m., schuh aus zeug: bildete sich nicht wenig auf seinen weiszen seidenhut und neue z-e ein Gaudy s. w. 2, 107; B. Goltz jugendleb. 3, 129; H. Seidel Leber. Hühnch. 56; H. Fischer 6, 1172; Martin-L. 2, 403b. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-semmel, f., semmel, deren teig mit sauerteig (s. DWB zeug I 1 b) versetzt ist, zum unterschiede von der semmel aus hefenteig: Unger-Kh. 649b. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-stadel, m., schuppen 1) für den jagdzeug: Heppe wohlred. jäg. 341a; gleich -haus 2 a; 2) für arbeitsgeräthe: Unger-Kh. 649b; 3) für baumaterialien: auf das unser zeugstadl ... mit erforderenten paumaterialien versechen seie (1700) österr. weisth. 6, 462. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-stange, f., stange zur aufstellung des jagdzeuges: H. Fischer 6, 1172. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-stein, m., markstein, der mit zeugen (s. DWB zeuge II 2 c) versehen ist: (tirol. 1656) österr. weisth. 3, 266; H. Fischer 6, 1172. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-stellen, n., das aufstellen des jagdzeuges für die treibjagd: Heppe lehrprinz 63; Zincke öcon. lex. (1744) 357; allg. haush.-lex. 2, 4b; Schwappach forst- u. jagdgesch. 2, 578. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-steuer, n., im bergbau eine abgabe, welche eine gewerkschaft der anderen, welche den kunstgezeug hält und das wasser abführt, entrichtet, auch kunst-: Minerophilus bergwerkslex. 730; bergm. wb. 616; Adelung2 4, 1700; Veith bergwb. 463; älter ge- (th. 4, 1, 4, 7042). —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-sticker, m., lederarbeiter, die das pferdegeschirr mit messingnägeln verzierten und wappen aufnähten: Schiller-L. 4, 625a; Koppmann kämmereirechn. d. st. Hamb. einl. LII. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-stiefel, m., stiefel aus zeug: H. Fischer 6, 1172; -chen Gutzkow zauber. 2, 120. —

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: