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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zeugschmied bis zeugstein (Bd. 31, Sp. 867 bis 868)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -schmied, m., ein schmied, welcher eiserne oder stählerne geräthe und werkzeuge, nam. für handwerker und künstler, dann cirkel- genannt, schmiedet, also sägen, zangen, hämmer, ketten, gewichte u. a.: zigensmit (Nürnb.) chron. d. st. 2, 507; Fronsperger kriegsb. (1578) 2, C c 4a; zeug- und waffenschmiede: P. Kentz güld. handwercksbod. (1629) 66; Kramer teutsch-it. 2, 1447c; G. H. Schubert selbstbiogr. 1, 37; G. Keller ges. w. 4, 231; Schedel waarenlex. 1, 155; Helfft wb. d. landbaukunst 415; hdwb. d. staatswiss.2 4, 387; Adelung2 4, 1700; Stalder 2, 469; schweiz. id. 9, 864; H. Fischer 6, 1172; Bruns volksw. d. prov. Sachs. 77a; -gesell, m.: G. Keller ges. w. 4, 230. —
 
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-schmiede, f., werkstätte des -schmieds: (1561 brandenb.) Kern hofordn. 1, 42; Adelung2 4, 1700; Voigtel wb. 3, 695b; v. Scheuchenstuel

[Bd. 31, Sp. 868]


österr. berg- u. hüttensprache 268; der meiler, welcher für die z. ... die kohlen lieferte Rosegger I 7, 83. —
 
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-schneider, m., ein handwerker, welcher den jagdzeug anfertigt und ausbessert: Göchhausen notab. venat. 325; Heppe wohlred. jäger2 421a; Adelung2 4, 1700; Behlen forst- u. jagdkde 6, 524; eines znftigen leder- oder zeugschneiders Hamann schr. 7, 16 R.-W.
 
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-schnur, f., nennen die hutmacher die schnur an dem fachbogen, womit das bogenleder fest angespannt wird: Hübner zeitgslex.31 4, 1015a; Adelung2 4, 1700. —
 
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-schreiber, m., schreiber an einem zeughaus: (16. jahrh.) Kern hofordn. 1, 84; in welchem zeüge einen z., so alles aufzeichen, einnehmen und auszgeben knne, zu halten act. publ. d. schles. stände 3, 88 P.; es sol auch der hauptmann (der schanzbauern) mitsampt dem z. und leutenant bey aller musterung seyn Fronsperger kriegsb. 1, P 1b; kriegsordn. 22b; ins zeughaus gehren ... ein erfahrener zeugmeister, zeugwrter, z. Kirchhof mil. disc. 26; J. D. Ernst hist. bilderhaus (1691) 756; Cassel. zeitg 1731, 32; Stieler 1923; Frisch 2, 473a; Kramer teutsch-it. 2, 654b; Adelung2 4, 1700; H. Fischer 6, 1172; Schmeller-Fr. 2, 1091. —
 
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-schrift, f., beweisschrift: H. Fischer 6, 1172; Kramer teutsch-it. 2, 1448a. —
 
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-schuh, m., schuh aus zeug: bildete sich nicht wenig auf seinen weiszen seidenhut und neue z-e ein Gaudy s. w. 2, 107; B. Goltz jugendleb. 3, 129; H. Seidel Leber. Hühnch. 56; H. Fischer 6, 1172; Martin-L. 2, 403b. —
 
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-semmel, f., semmel, deren teig mit sauerteig (s. DWB zeug I 1 b) versetzt ist, zum unterschiede von der semmel aus hefenteig: Unger-Kh. 649b. —
 
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-stadel, m., schuppen 1) für den jagdzeug: Heppe wohlred. jäg. 341a; gleich -haus 2 a; 2) für arbeitsgeräthe: Unger-Kh. 649b; 3) für baumaterialien: auf das unser zeugstadl ... mit erforderenten paumaterialien versechen seie (1700) österr. weisth. 6, 462. —
 
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-stange, f., stange zur aufstellung des jagdzeuges: H. Fischer 6, 1172. —
 
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-stein, m., markstein, der mit zeugen (s. DWB zeuge II 2 c) versehen ist: (tirol. 1656) österr. weisth. 3, 266; H. Fischer 6, 1172. —

 

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