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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
brandwaizen bis brane (Bd. 2, Sp. 302)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) brandwaizen, m. triticum rubigine laesum.
 
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brandwasser, n. den branntweinbrennern, was bei der ersten destillation übergeht, und bei der zweiten branntwein wird, lauer, lauter, lauterwasser.
 
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brandwunde, f. was brandschade. figürlich, unverdiente brandwunden der ehre. J. P. komet 2, 137.
 
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brandwurm, m. turia infernalis, tollwurm.
 
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brandwut, f. krankheit der rinder, die böse staupe, das hinfallen.
 
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brandzeichen, n. was brandmal, brandmark: wöllen ihr (der kirche) die decreten hinderlich sein, so mag sie es ausmustern und darauf ein brandzeichen stecken, das sie nennt palea, das ist spreuer oder faul stro. bienenk. 50b; romanisten gehn lieber mit brandzeichen um. 81b.
 
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brandzeichenbrennerin, f. brandzeichenbrennerin ins gewissen. bienenk. 67a.
 
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brandzettel, m. was brandbrief, branddrohung. Lisch jahrb. 17, 201.
 
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brandzeug, n. brandmaterial.
 
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brandziemer, m. turdus niger.
 
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brane, f. ora silvae, fruticetum, waldsaum, vielleicht aus bram, doch vgl. man augenbrane 1, 804: ein stamm der frei stehe, z. e. auszen an einer brane, die besonders der westseite ausgesetzt ist. Göthe 55, 123; man habe geglaubt, da man dergleichen bäume an der brane gefunden, eine äuszere wirkung durch heftige stürme sei die veranlassung. 55, 124; eines tages verfolgte er ein volk rebhühner so weit, dasz er dem schauervollen walde näher kam, und ob er sich gleich nicht hinein wagte, so gieng er doch eine strecke an der brahne her. Musaeus 1, 10. Frisch 1, 124 erklärt brahne durch gebüsche, laubholz an feld- und wiesenrändern, rauhe hecken.

 

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