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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
wiedehopfenblut bis wieden (Bd. 29, Sp. 1510)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) wiedehopfenblut, n. H. Frölich offenb. d. natur (1591) 346. — wiedehopfsfeder, f. Hohberg georg. cur. (1682) 1, 322. — wiedehopfsherz, n. Prätorius glückstopf (1669) 294; widhopffenhertz Hohberg georg. cur. 1 (1682) 425. — wiedehopfenkraut, n. , onobrychis viciaefolia Scop. Tabernämontanus (1588) bei Pritzel-Jessen volksn. d. pflanzen 251; Nemnich dt. wb. d. naturgesch. (1796) 645. vgl. Marzell wb. d. dt. pflanzenn. 5, 620. — wiedehopf(en)nest, n. :

dann stinckt er wie ein widhopff-nest
Hans Sachs 4, 241 lit. ver.

spöttisch für einen modischen hut: wiedehoppen-nester der teutsch-frz. modengeist (1689) 14. — wiedehopfenstein, m. : quirin haizt withopfenstain. den vindet man in der withopfen nest. der ist ain meldær haimleicher ding in dem slâf und mêrt die träum und daz gesiht in dem slâf Konrad v. Megenberg buch d. natur 457 Pf. s. auch hdwb. d. dt. abergl. 9, 566f.; 570.
 
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wiedel, m., n., s. wiede 6. — wiedelsilber, n., gezogenes silber; wahrscheinlich von seiner biegsamkeit, wo es zu wiede gehören würde Campe 5 (1811) 706.
 
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wiedemacher, m., hersteller von binderuten: restio wyedemacher (15. jh., md.) Diefenbach gl. 495b.
 
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wieden, adj., aus binderuten: ain geflochtens widens band (1537) Schaidenreiszer Odyssea 100 Weidling; weden, ween brem.-nieders. wb. 5 (1771) 214.
 
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wieden, vb., jäten, s. DWB wieten.