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stollenhäuer bis stollenkluft (Bd. 19, Sp. 211 bis 212)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) stollenhäuer, m., in der form stollhäuer,

[Bd. 19, Sp. 212]


arbeiter, der im stollen mit der steinhaue zu arbeiten hat Unger-Khull steir. wb. 580b; auch: welcher mit seinen genossen den stollen belegt Jacobsson 7, 459b (vgl. DWB hauer, DWB häuer th. 4, 2 sp. 581 unter 3).
 
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stollenhaus, n., s. oben stollengehäus.
 
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stollenherr, m., (auch in der form stollherr) der grundherr; sonst auch als herr des stollens (vor zeiten aber hat der herr des stollens so viel orts besessen, als viel ein pfeil so vom armbrust geschossen, hat reichen mögen, und an demselbigen ort hat er mögen sein grosz viech weiden Agricola-Bech bergwerckbuch 65). darnach ein jetliche gruben, die von metall, so man auszhauwt, reich ist, welche der stollen treuget, und dem er das wetter bringet, gibt dem stollherren vom neundten (s. unten stollenneuntel) den zoll ebenda.
 
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stollenhieb, m., das recht auf alles im bereich eines erbstollen (s. DWB stollen, m. 3 b γ) gefundene mineral: stollenhieb, ist ein recht, den stollen zu gelassen, dasz, wenn er mit seinen orte in eine zeche kömmt, er möge 5 viertel lachter noch von der wasserseige über sich an die fürst, im 1 viertel lachter in die weite das ertz weghauen und in seinen nutzen verwenden Junghans gräublein ertz E 4c; Hübner curieuses lexic. 1525; Minerophilus 641; als stollhieb bei Jacobsson 4, 303a. s. hieb (th. 4, 2 s. 1307 unter 6 c) und vgl. oben DWB stollengerechtigkeit, f. und unten stollenneuntel, n., auch das durch solches recht gewonnene erz selbst in der wendung den stollenhieb haben Krünitz 174, 475. —
 
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stollenholz, n., holz zum stollenbau: stollholz Frisch 2, 339a; s. auch oben stollenbaum, m.
 
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stollenhülfe, f., 1) verbesserung des stollens durch einbringen von wetter und fortschaffen des wassers Frisch 2, 339a. — 2) nach Jacobsson 4, 304a ( Campe) allgemein: hülfe, welche der stöllner mit seinen arbeitern bei der weiterführung des stollens leisten musz.
 
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stollenkappe, f., bergkappe, bergmannsmütze: (sie) hatte ihm des Davids gepolsterte stollenkappe zurechtgelegt Ganghofer der mann im Salz (gartenlaube 1905 s. 758b). —
 
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stollenkarren, m., schmaler laufkarren zur förderung des gesteins in dem stollen gebraucht stollkarn Junghans gräublein ertz E 4c; Minerophilus 641; Jacobsson 4, 304a (Chomel 8, 1684). —
 
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stollenkaue, f., bretterhütte (s. DWB kaue th. 5 sp. 310 unter 1) über dem stollenschacht Jacobsson 4, 304a.
 
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stollenklinge, f., messerklinge mit einem stollen (s. dort unter 2 c δ sp. 203), so zu Ruhla verfertigt Jacobsson 7, 459b.
 
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stollenkluft, f., kleinerer schacht für den lichteinfall: stollenklufft apertura ad immittendum lumen diei Frisch 2, 339a; daneben allgemein 'risz, spalte im stollen' (s. DWB kluft th. 5 sp. 1262 unter 2 a).

 

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21) sturmgesträubt
 ... sturmgesträubt , adj. : ein sturmgesträubter tann R. Dehmel ges. w. 2, 248 .
 
22) tann
 ... tann , s. tanne .
 
23) tann
 ... tann , m. ein weiter wald ( vgl.
 ... die jeger jagten in dem tann. Rebmann 186 ;
 ... das kriegend hölden - volk, dasz in dem tann gewohnt, hat in abgötterei seins bluts auch nicht
 ... eingeführt: wer suchen will im wilden tann, manch waffenstück noch finden kann. Uhland
 ... im felde oder im tiefen tann. Simrock volksb. 1, 211 ; der
 ... volksb. 1, 211 ; der hauste im dunkeln tann Scheffel Ekkeh. 324 ;
 ... 324 ; selbst wenn den höchsten tann zersplittert der wetterstrahl in meinem schosz
 
24) tann
 ... tann , m. spätmhd. und frühnhd. tan, boden
 
25) tannast
 ... tannast , m. tannenast schweiz. idiot. 1, 575, tann - , tannenast Wander sprichw. 4,
 
26) tännchen
 ... tännchen , n. dim. zu tann und tanne, vgl. tännlein.
 
27) tanne
 ... f. abies, eigentlich der waldbaum ( s. tann und tannbaum 1), ahd.
 ... roth - , schwarztanne u. a.: abies haiʒt ain tann und ist ze latein vil gesprochen sam ain aufgängel,
 ... dem gemainen namen abies; aber sie sprechent, daʒ diu reht tann under den drein die alleredelst sei, wan diu hât daʒ
 ... diu hât daʒ allerweiʒist und daʒ allerlüftigst holz. 314, 12; tann ist ein groszer baum; ... sie werden nit gearbeitet und
 ... 7 § 1. 5) tannenwald ( s. tann): ich pflege meinen gang nach der tanne zu haben, weisz
 ... 6) die zusammensetzungen bilden sich eigentlich mit tann - , tanne - , uneigentlich mit tannen -
 
28) tannenbaum
 ... plattd. dannebôm. 1) waldbaum ( s. tann): ein eichen, ein tennen tanpaum Tucher baumeisterb.
 
29) tännlein
 ... tännlein , n. , demin. zu tann und tanne, vgl. tännchen : da
 
30) tannmark
 ... tannmark , n. , schweiz. tann - , tannenmark, valeriana offic. Campe. Pritzel
 
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