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schwaben bis schwabenkäfer (Bd. 15, Sp. 2146)
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[Bd. 15, Sp. 2146]


Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schwaben, verb. viel trinken, in Österreich: der kerl schwabt heunt wieder. id. Austr. 113. für schwaiben, schweiben schwemmen Hintner 227.
 
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schwabenalter, n. das alter von vierzig jahren, in dem die Schwaben verständig werden.
 
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schwabenärmel, m.: appositè, das wird sich schicken, wie eine häringsnase auf einen Schwaben-ermel. A. Gryphius (1698) 1, 724 (Peter Squentz 1).
 
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schwabenblut, n.: den gutmüthigen einsiedler jammerte das unschuldige schwabenblut, er bot ihm schutz und obdach in seiner wohnung an. Musäus volksm. 2, 9 Hempel.
 
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schwabenbrödlein, n. im Elsasz eine besondere art von gebäck. Frommanns zeitschr. 4, 474.
 
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schwabenbund, m.:

noch immer mag die kunde
der bürger herz erfreu'n
vom alten Schwabenbunde,
vom städtebund am Rhein.
Schenkendorf ged. (1815) 172.


 
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schwabenfeld, n. rot und weisz getheiltes feld (im nürnbergischen wappen). quelle bei Frisch 2, 239a.
 
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schwabengift, n. mehlartiges pulver zur vertreibung der schwaben, giftmehl. Jacobsson 4, 74a.
 
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schwabenheer, n.: ein panischer schrecken fiel auf das schwabenheer. Musäus volksm. 2, 7 Hempel.
 
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schwabenheide, f.: ich wurde einsmahls mit einer parthey von der Götzischen armee, die damahl zu Newstatt uff dem Schwartzwalt lag, in die Schwabenheit commandirt. Simpl. 4, 217, 18 Kurz; weil er übel stanck und so voll läuse war, dasz man die gantze Schwabenhaide damit besetzen könte. 1, 351, 16. gemeint ist wol, wie Schm. 2, 618 vermutete, die heide von Leutkirch, vgl. R. Roth geschichte der ehemaligen reichsstadt Leutkirch 57 ff.
 
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schwabenkäfer, m. blatta orientalis, das bekannte hausinsect, s. zweites schwabe. Höfer 3, 122. Hunziker 237.

 

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21) sturmgesträubt
 ... sturmgesträubt , adj. : ein sturmgesträubter tann R. Dehmel ges. w. 2, 248 .
 
22) tann
 ... tann , s. tanne .
 
23) tann
 ... tann , m. ein weiter wald ( vgl.
 ... die jeger jagten in dem tann. Rebmann 186 ;
 ... das kriegend hölden - volk, dasz in dem tann gewohnt, hat in abgötterei seins bluts auch nicht
 ... eingeführt: wer suchen will im wilden tann, manch waffenstück noch finden kann. Uhland
 ... im felde oder im tiefen tann. Simrock volksb. 1, 211 ; der
 ... volksb. 1, 211 ; der hauste im dunkeln tann Scheffel Ekkeh. 324 ;
 ... 324 ; selbst wenn den höchsten tann zersplittert der wetterstrahl in meinem schosz
 
24) tann
 ... tann , m. spätmhd. und frühnhd. tan, boden
 
25) tannast
 ... tannast , m. tannenast schweiz. idiot. 1, 575, tann - , tannenast Wander sprichw. 4,
 
26) tännchen
 ... tännchen , n. dim. zu tann und tanne, vgl. tännlein.
 
27) tanne
 ... f. abies, eigentlich der waldbaum ( s. tann und tannbaum 1), ahd.
 ... roth - , schwarztanne u. a.: abies haiʒt ain tann und ist ze latein vil gesprochen sam ain aufgängel,
 ... dem gemainen namen abies; aber sie sprechent, daʒ diu reht tann under den drein die alleredelst sei, wan diu hât daʒ
 ... diu hât daʒ allerweiʒist und daʒ allerlüftigst holz. 314, 12; tann ist ein groszer baum; ... sie werden nit gearbeitet und
 ... 7 § 1. 5) tannenwald ( s. tann): ich pflege meinen gang nach der tanne zu haben, weisz
 ... 6) die zusammensetzungen bilden sich eigentlich mit tann - , tanne - , uneigentlich mit tannen -
 
28) tannenbaum
 ... plattd. dannebôm. 1) waldbaum ( s. tann): ein eichen, ein tennen tanpaum Tucher baumeisterb.
 
29) tännlein
 ... tännlein , n. , demin. zu tann und tanne, vgl. tännchen : da
 
30) tannmark
 ... tannmark , n. , schweiz. tann - , tannenmark, valeriana offic. Campe. Pritzel
 
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