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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schwabbchen bis schwabbelicht (Bd. 15, Sp. 2140)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schwabbchen, verb. (neben schwappchen), weiterbildung zu schwabben, vom überschwanken einer flüssigkeit in bewegtem gefäsze. Vilmar 376. in gleicher bedeutung auch schwabbcheln.
 
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schwabbel, m. (s. DWB schwappel), geschwulst: die person hatt'n schwabbel (einen groszen, dicken, beweglichen geschwulst) am halse hängen. Schmidt 213 (vgl. DWB schwabbeln). schwabbel, m. und f., dicke person mit schlotterndem fett (Mitteldeutschland).
 
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schwabbelbauch, m. fetter, schlotternder bauch. schwappelbauch, venter collativus, pantices Stieler 1962.
 
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schwabbelbohne, f. phaseolus vulgaris Pritzel-Jessen (Preuszen).
 
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schwabbelei, f. geschwätz, unverständliches, unnützes, weitschweifiges gerede. Frischbier 2, 325b; nd. swabb'lî Danneil 217a; s. DWB schwabbeln.
 
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schwabbeler, m. ein schwätzer, vgl. das vorige wort und schwabbeln. schwappeler, ein übereilter, unbedachtsamer mensch. Schmid 485; nd. en swabbler, dicker kerl mit schlotterndem bauch Schütze 4, 231 (vgl.schwabbel); schwabbeler, et schwappeler, der, schwabbelerinn, et schwapplerin, die, mas, et foemina suffarcinati, et ventrosi, seu ventriosi. it. bibaces, tuburcinantes, ingurgitantes sese, voraces, helluones, vinolenti. Stieler 1962.
 
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schwabbelfett, adj. schlotternd feist.
 
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schwabbelhals, m. fetter, wackelnder hals.
 
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schwabbelhans, m. schwätzer Frischbier 2, 325b; siehe schwabbeljochen, -peter, -meier und schwabbeln.
 
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schwabbelhauer, m. aufschneider, groszsprecher; schwappelhauer Spreng bei Seiler 266b. schwappenhauer Klein 2, 148.
 
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schwabbelicht, schwabbelig, schwabblicht, schwabblig,adj. (s. schwappelig), schlotternd, überschwankend von weicher oder flüssiger masse; schlotternd fett, schwammig, aufgedunsen; vgl. Reinwald 2, 116. Keller beyträge zu einem idiot. d. thür. waldgeb. 42. Spiesz 229. Albrecht 208b. Weinhold 89a. Bernd 281. Sallmann mundart in Estland 27b; schwabbelich, beweglich, hin und her fahrend Schmidt 214; schwowelicht (Nassau), fahrig, toll, närrisch, verwirrt 216; bei Frischbier 2, 325a im sinne von 1) schwatzhaft, 2) zitterig, bebend. auch von unbestimmtem,

[Bd. 15, Sp. 2141]


leerem, ekelem magengefühl: mir ist ganz schwabbelig (s. Frischbier, Bernd, Weinhold, Albrecht a. a. o.). schwappelig, übereilt im reden und handeln, magenschwach, mit reiz zum erbrechen Schmid 485; schwabblig, voll zum überflieszen, quabbelig oder taumelnd zum hinfallen; es ist mir so schwabbelig. ebenda; vgl. Hunziker 234:

wie ein volles veilchentöpfchen
war sein herz, das aufgegangen
just am schönsten frühlingsmorgen,
alle kelche schwabblig voll
von dem klarsten taugeflunker.
Keller 10, 230.

hierzu schwabbeligkeit, f. Campe.

 

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21) sturmgesträubt
 ... sturmgesträubt , adj. : ein sturmgesträubter tann R. Dehmel ges. w. 2, 248 .
 
22) tann
 ... tann , s. tanne .
 
23) tann
 ... tann , m. ein weiter wald ( vgl.
 ... die jeger jagten in dem tann. Rebmann 186 ;
 ... das kriegend hölden - volk, dasz in dem tann gewohnt, hat in abgötterei seins bluts auch nicht
 ... eingeführt: wer suchen will im wilden tann, manch waffenstück noch finden kann. Uhland
 ... im felde oder im tiefen tann. Simrock volksb. 1, 211 ; der
 ... volksb. 1, 211 ; der hauste im dunkeln tann Scheffel Ekkeh. 324 ;
 ... 324 ; selbst wenn den höchsten tann zersplittert der wetterstrahl in meinem schosz
 
24) tann
 ... tann , m. spätmhd. und frühnhd. tan, boden
 
25) tannast
 ... tannast , m. tannenast schweiz. idiot. 1, 575, tann - , tannenast Wander sprichw. 4,
 
26) tännchen
 ... tännchen , n. dim. zu tann und tanne, vgl. tännlein.
 
27) tanne
 ... f. abies, eigentlich der waldbaum ( s. tann und tannbaum 1), ahd.
 ... roth - , schwarztanne u. a.: abies haiʒt ain tann und ist ze latein vil gesprochen sam ain aufgängel,
 ... dem gemainen namen abies; aber sie sprechent, daʒ diu reht tann under den drein die alleredelst sei, wan diu hât daʒ
 ... diu hât daʒ allerweiʒist und daʒ allerlüftigst holz. 314, 12; tann ist ein groszer baum; ... sie werden nit gearbeitet und
 ... 7 § 1. 5) tannenwald ( s. tann): ich pflege meinen gang nach der tanne zu haben, weisz
 ... 6) die zusammensetzungen bilden sich eigentlich mit tann - , tanne - , uneigentlich mit tannen -
 
28) tannenbaum
 ... plattd. dannebôm. 1) waldbaum ( s. tann): ein eichen, ein tennen tanpaum Tucher baumeisterb.
 
29) tännlein
 ... tännlein , n. , demin. zu tann und tanne, vgl. tännchen : da
 
30) tannmark
 ... tannmark , n. , schweiz. tann - , tannenmark, valeriana offic. Campe. Pritzel
 
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