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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schöllchen bis schollenpflichtigkeit (Bd. 15, Sp. 1453 bis 1456)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schöllchen, n. kleine scholle (s. das.) Campe: schöllgen glebula Stieler 2053.
 
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scholle, f. klumpen von erde oder eis. nach der gewöhnlichen annahme eine participiale ableitung zu der indogermanischen wurzel skel-, spalten, wie auch schale (theil 9, 2060) und schild (s. oben sp. 109), s. daselbst. das ll würde dann aus l-n assimiliert sein, vgl. Grimm gramm. 2, 32. 54. Wilmanns d. gramm. 2, s. 300. schwierigkeiten macht nur die im 15. und 16. jahrh. zahlreich belegte und noch jetzt in mundarten übliche nebenform schrolle (z. b. in wörterbüchern von 1445, 1538 und noch 1723, ferner fastn. sp. 88, 13. 480, 13. 529, 14. H. Sachs 3, 3, 25d. 4, 1, 48d. Schm. 2, 601. Höfer 3, 115. Frommann 3, 192, 91. 6, 170, 96, s. die belege unter schrolle sowie Weigand 2, 629; ferner die zusammensetzungen ackerschroll th. 1, 175, eisschroll theil 3, 380, erdschrolle 780). das nebeneinander von scholle und schrolle vergleicht sich den zahlreichen fällen, wo r nach anl. consonanz bald fehlt bald erscheint, die Noreen urgerman. lautl. s. 219 ff. zusammenstellt, und deren erklärung nicht überall klar ist. an der identität der doppelformen wird man nicht gern zweifeln; doch macht es schwierigkeiten, überall das r als ursprünglich in der wurzel enthalten zu denken; einen ausweg bietet die beliebte annahme alter reimwörter, vgl. auch DWB schrillen. eine andere erklärung gibt Streitberg urgerm. gramm. s. 151. eine ablautende nebenform schelle s. theil 8, 2492.
in den ältern dialekten ist das wort vielfach mascul. ahd. scollo, m. und scolla, f., auch scolle, scholle gleba, glebula Graff 6, 478 (nur im nom. sing. belegt); mhd. scholle, schwaches masc., auch scholl, ferner schelle, schalle, schülle, schrolle, s. Lexer handwb. 2, 767. 803. 813. nachtr. 361: gleba .. chnol o. schroll, erdknoll, -scholl, ein scholl erdtrich, scholle, scholl Dief. gl. 265a, schelle, scholle nov. gl. 194b, stiria .. iszolle 349a. mnd. nur schulle rasenstück in einer Oldenburger urkunde von 1501 Schiller - Lübben 4, 148b; niederl. schol, f. s. Franck 854 und zum ganzen Kluge5 335a. auszerhalb des deutschen läszt sich nur schwed. skolla, dünnes stück blech, vergleichen. auch im nhd. haben die ältesten wörterbücher das masc.: acker scholl, gleba, glebula Dasypodius; scholen (der) gleba Maaler 361a; scholl, m. gleba terrae Schottel (1663) 1407; scholl (der) gleba, schollen (der) idem, dazu ackerschollen, eiszschollen, erdschollen. Steinbach (1734) 2, 488; scholl, scholle, s. m., ein dickes stück von der obern fläche der erde, oder des eises, crusta crassior Frisch (1741) 2, 218c. doch auch das fem. schon 1657: so du einen erdklosz (erdscholle) zerreibest und zermalmest, so wird sie zu staub. Comenius sprachenth. 81; scholle, schrolle, it. zolle, zolla, cespo, cespuglio, teppa Kramer dict. 2, 636c; scholle, gleba, et grumus terrae Stieler 2052; seit Adelung feststehend. belege aus der litteratur: die Persier weren eins schollen erdrichs nottürftig gewesen. Rihel Livius 498; ferner Simpl. schr. 3, 219 Kurz, s. unten. belege aus Opitz, Gryphius, Hagedorn (s. unten) lassen das geschlecht unentschieden. erdscholle(n) findet sich noch bei Wieland und Göthe als masc., s. th. 3, 780. mundartlich im oberdeutschen, meist als masc., so bair. der schollen, scholl Schm. 2, 402; alemannisch scholla, m. torf Tobler 146b. Frommann 6, 120, 50; schwäb. scholl, m. haufen Schmid 476. schweizerisch sonst als fem. Hunziker 229. Seiler 262b.
bedeutung.
1) groszer erdklumpen: ackerscholle, propr. terra ista quasi scissilis, quae inter arandum et proscindendum vomere agrum in assulas quasi secatur. Stieler 2052, vergl. Krünitz 147, 606;

[Bd. 15, Sp. 1454]


er spielt die rotte sam daʒ sech (karst, pflugschaar)
die schollen ûf dem acker. troj. krieg 33717;

doch mag iclîche sêle ir vegefûr lîden wô got wil: di einen in eime berge, di anderen in eime bruchiche (sumpfe), di dritten in eime schollen, di virden f einre wisen. d. myst. 1, 234, 35; man solle auf dem acker die schollen mit sonderbarem fleisz zerklopffen oder brechen. Hohberg 3, 2, 19a; er (der stier) wütete mit seinen hörnern gegen die erde und schleuderte die schollen hoch in die luft. Siegfr. von Lindenberg4 2, 345; grosze schollen hatten sich vom damme losgetrennt. Göthe 17, 158 (wahlverw. 1, 15); es war aber um die zeit der roggenblüthe; der rauch ging von den ähren und wallte in den warmen sommerlüften, ein opfer der scholle. Immermann Münchh. 1, 157; das letzte wort der grabrede war verklungen, die letzte scholle auf Fritz Nettenmairs sarg gefallen. Ludwig 1, 343; wenn der landmann im frühjahr die erste scholle umwarf. Freytag bilder 1, 19; für das ganze mittelalter der Deutschen ist entscheidend, wie sie in der urzeit auf den schollen des deutschen ackerbodens saszen. 29;

du auch, entschleusz die harten schollen
von diesem thau geschwängert land.
A. Gryphius 2, 239;

hier schaufelst du durch schollen und durch steine.
Hagedorn 1, 73;

ein schwangrer berg beginnt zu kreissen,
und wird itzt, eh man sichs versieht,
mit sand und schollen um sich schmeiszen. 2, 53;

es war ihr pflug, der oft die harten schollen zwang.
Gotter 1, 135;

da hebt sich eine scholle,
die liebe lauscht hervor.
Grillparzer5 1, 223;

nicht eine stadt, kein haus, nicht eine scholle
gab er dahin von Oestreichs weitem grund. 45, 110 (k. Ottokar 4);

(ich) seh' meine äcker frisch und prächtig dampfen,
erfreue mich der pflugschaar, wie sie aus
den umgeworfnen schollen blitzt.
Grabbe 1, 344;

scholle für grundbesitz, auf eigner scholle leben u. ähnl.: die nothwendigkeit ... die stadt zu verlassen, um auf eigener scholle den leichtsinn der letztverflossenen zeit wieder gut zu machen. Grillparzer4 11, 230; bis dahin (1840) verharrte die mehrheit des volkes noch in den kleinstädtischen gewohnheiten der ersten friedenszeiten, seszhaft auf der väterlichen scholle. Treitschke d. gesch. 3, 682; so auch an der scholle kleben, sich nicht von seinem besitzthum oder seiner heimat entfernen, auch freier:

musz ewig ich an dieser scholle (der erde) kleben,
das lichte ahnend, doch in nacht gebannt?
Ludwig 1, 51.

der leibeigne ist an die scholle gebunden: der bauer, welchen ich von der scholle befreit, murrt, dasz ich nicht mehr gethan. Laube Struensee s. 179 (4, 7);

wen sein herr an die scholle befestigt, ohne der scholl' ihm
einiges recht zu gestehn, als lastvieh achtend und werkzeug.
Voss 2, 52.

in freierem sinne auch der bewohner und bebauer der scholle überhaupt: ein mensch auf der scholle geboren, wird ihr durch gewohnheit angehörig. Göthe 23, 118 (wanderj. 3, 9); ihn (Hiller) dem ackerbau widmen, der scholle zueignen, wäre unerlaubt, selbst wenn er aus irrthum zu einem solchen festen und sicher scheinenden besitz einige neigung fühlte. 49, 184; dasz dies mittelland Germaniens nicht durch angestammte bevölkerung besiedelt war, deren heiligthümer und heimatsgefühl an die scholle banden, das ist ein schade der deutschen geschichte geworden, den wir noch heute fühlen. Freytag bilder 1, 36. übertragen im verkürzten vergleiche:

und sprach er (Odysseus) nie mit grollen:?
'fort aus dem freien meer!
wirf nicht in seinen schollen
dein lügenkorn umher!'
Herwegh ged. eines lebend. 1, 9.


2) eisz - scholle, crusta glacialis, fragmentum glaciei aquae innatans Frisch 2, 218c; also nur alles wild durcheinander gestopft und geschoben, wie schollen beim eisgange. Immermann Münchh. 1, 49;

die schollen rollten, schusz auf schusz,
von beiden ufern, hier und dort.
Bürger 36b;

schwimme, du mächtige scholle, nur hin! und kommst du als scholle
nicht hinunter, du kommst doch wohl als tropfen ins meer.
Göthe 1, 408;

oder des winters schnee und gefrorene schollen des eises.
Voss Il. 22, 152.

[Bd. 15, Sp. 1455]



3) ein groszes stück, bildlich in der wendung eine scholle lachen, ein lautes gelächter anschlagen, laut auflachen, herzlich lachen, vgl. die gleichbedeutende volksthümliche verbindung (sich) einen ast lachen. doch ist vielleicht etymologische anlehnung an schallen mit im spiele: Springinsfeld lachte hierüber einen groszen schollen. Simpl. schriften 3, 219, 19 Kurz (Springinsfeld cap. 13). so noch in alemannischen mundarten: einen schollen rauslachen Schmid 476 (Schwarzwald); e scholle lache, auch e schübel lache Seiler 262b; en scholla lacha Tobler 398b; eine scholle lachen Stalder 2, 347, s. auch Wander 4, 314.
4) mundartliches.
a) torf, das einzelne stück torf Tobler 146b.
b) auf den Pinzgauer alpen ein stück dünger von der form eines backsteins Schm. 2, 402.
c) in Danzig schollen, in den polnischen karten carreau. Klein 2, 140, s. DWB schelle 3, a theil 8, 2495.
 
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scholle, f. platteise, eine art seefische von eigenthümlicher gestalt, die auf einer seite schwimmen und beide augen und naslöcher auf der obern seite zusammen haben, auch plattfisch, halbfisch genannt, pleuronectes platissa. der name wird auch in weiterm sinne gebraucht, sodasz er butte, flunder u. a. mit umfaszt, s. Adelung. Bloch öconom. naturgeschichte der fische Deutschlands (1782) 2, 31. Jacobsson 7, 267b. Krünitz 147, 607. 627. Oken 6, 163—66. Faber fische Islands 135—148 unterscheidet die rothgefleckte scholle, pleuronectes platessa; vierzähnige scholle, pleuronectes quadridens; nordische scholle, pleuronectes platessoides; stachelichte scholle, pleuronectes flesus; heilbuttscholle, pleuronectes hippoglossus.das wort findet sich zuerst im nd. und ist von da in die hochd. schriftsprache eingedrungen. mnd. schulle, scholle, passer piscis. sculle vel plaidise pecten, gl. Bern., ordinancia (im j. 1377) s. Schiller-Lübben 4, 148b; flagendula .. scholle, hd. scholl, schulgen Dief. gl. 237c, pecten halp fisc .. sculle vel plaidise (nl., 14. jh.), schullen (1517, s. unten) 418c, solea scholle vel meerbotte 540c; Weigand 2, 629 gibt an sculle (14. jh., s. oben), schulgen (1414), mittelrhein. scholle (1469), clevisch schol (1475). niederländisch scholle, platdijs, passer piscis; scholle, tonghe, solea, lingulaca piscis Kilian; jetzt schol. die herkunft ist unbekannt. manche nehmen entlehnung aus lat. solea oder franz. sole an, woraus engl. sole stammt (Skeat 572b); es könnte dann vermischung mit dem ersten scholle eingetreten sein, vgl. Kluge5 335d. Franck 854. nhd. seit anfange des 16. jh.: alosa eine schulle, vulgo squamena Trochus (1517) J 1b; schollen, schullen oder butten, sind zweierley: ettlich sind steinbutten ... die andern sint schlecht meerbutten, pisces sunt generis rhomborum et passerum. Eberus et Peucerus scholl interpretantur soleam .. Germani inferiores tunge id est linguam. Gesner de pisc. 101 f.; flachfisch, breitfisch, oben ausz nicht rund, als ein brachszme, scholle, plateiszlin, stockfisch. Henisch 1121, 4; scholle piscis est, vocatur solea Schottel 1407; scholle, schulle, schole, f. pesce di mare Kramer dict. 2, 636c; scholle, et schulle, die, piscis solea dictus; alias passer, ein halbfisch, refert enim latitudine sua soleam, seu particulam corii perfecti Stieler 2052; scholle (die, plur. schollen, quibusdam platteisen vel platteisken, ein fisch) lingulaca, solea, passer Steinbach 2, 488; plateisslein, schollen, schorr, stockfisch, hering und ander fisch. Fronsperger kriegsb. 1, 160a; von den schollen oder platteissen, und stockfisch. Coler hausb. (1680) 1, 84a; schollen die soll man um ostern einkauffen, da sind sie am wolfeilsten. 326b; ich kenne leute, die stehn in der meynung, wenn sie nicht an der aschermittwoche gelbe musz, am gründonnerstage ein grün kraut von neunerley kräutern, an der pfingstmitwoche schollen mit knobloche fressen, so würden sie noch dasselbe jahr vor Martini zu eseln. Weise erzn. s. 126 neudr.; mich wundert, dasz sie in Holland die schollen oder tungen, die alda häuffig seyn, solcher gestalt nicht zurichten. Becher närrische weish. s. 68; oder wenn es ihnen gelang, eine mächtige scholle (qveite) zu fangen, deren fetter rücken, getrocknet, einen seltenen leckerbiszen der einwohner abgiebt. Steffens bei Wackernagel leseb. 3, 2, 1297, 39. sprichwörtliche redensarten: du hast schollen gessen, die hände kleben dir, cognatum illi visco manum tingere, h. e. furto atque rapinis operam dare Henisch 1569, 27; schollen und butte sind wol gelattet, aber ubel gedecket. 572, 68. Petri Ss 5a; er träumt von schollen und iszt plattfische, oder nd. de vun schullen drömt, itt gêrn butte. Wander 4, 314.
 
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scholle, m. schuldner. alte nominalbildung zu skal, skulan debere: ahd. scolo debitor, obnoxius (thes lîbes scolo, des todes schuldig Otfrid 4, 22, 7, vgl. 24, 27), unscolo insons Graff 4, 467;

[Bd. 15, Sp. 1456]


mhd. schol, schwaches und starkes masc., schuldner; auch urheber, anstifter Lexer handwb. 2, 766; bair. schol (auch als adj.), geschol, scholman, dazu selbschol, selbgeschol Schm. 2, 402; schwäb. scholl, gescholle 1) schuldner, auch selbscholl, 2) haupturheber einer bösen that Schmid 476. die belege reichen bis ins 16. jahrh.: des sol der richter des gotzhaus geschol sein. quelle vom jahre 1380 bei Schm. a. a. o.; er wär ir rechter schol. quelle vom jahre 1435 s. ebenda; auch sant wir am nechsten tag dorvor ein lauffenten poten wegk mit priffen an vogt, schosser und purgermaister, rat der stat Salfelt, umb das sie uns rechtz hulfen zu den vorgeschriben unseren schollen. d. städtechr. 2, 83, 12 (zum jahre 1444); der anclager soll den oder die, die ir geschollen sind zu dreyen malen fürbieten. Augsburger achtordn. vom j. 1540 bei Schmid a. a. o.
 
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schöllelein, n., deminutiv zu scholle: schollelein, seu nostrâ dialectô schöllgen, glebula Stieler 2052; oberd. schöllele (das) grumulus Maaler 360b; parva gleba Frisch 2, 218c: der weyhrauch werde thus genennet, wegen der schöllelein, so man siehet, als wann sie zustossen weren und zu latein tusae glebae genennet werden. a. weisheit lustg. 629.
 
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schollen, verb.
1) ableitung zum ersten scholle, f.; erdschollen aufwerfen, vom maulwurf Schm. 2, 402; in der Schweiz scholle, die erdschollen zerschlagen Hunziker 229; ebenso aufschollen, s. theil 1, 730: aufschollen, contumulare, aufhauffen Maaler 36b. Frisch 2, 218c.
2) sein wasser lassen, harnen, besonders im meisznischen Adelung. Krünitz 147, 627; sprichwörtlich: hinger nem ahlen brom es got schollen. Simrock sprichw. 9162a.
3) ältere nebenform zu sollen, s. daselbst; jetzt besonders in süddeutschen, doch auch in niederd. mundarten, s. Frommann 2, 395, 1. Schm. 2, 260 f. 402. Zingerle 50a. cimbr. wb. 228b. Schröer 204a. Danneil 186b.
 
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schollen, adj.?: nichts destoweniger haben diese jungen leute mich allerseits ersuchet, ihnen den vortheil zu gönnen, und ein theil solcher schollnen erfindungen im drucke mitzutheilen. Joh. Riemer in Hoffmanns spenden 1, 128.
 
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schollenhüpfer, m. name des weiszkehlchens, motacilla oenanthe, weil es auf den schollen des frisch gepflügten ackers umherhüpft und würmer sucht Campe.
 
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schollenkot, m.:

und können wir nicht tragen mehr
krebs, panzerhemd, helm, schwerdt und speer,
und erliegen darunter todt
wie ameis unterm schollenkoth.
Göthe briefe 2, 10 Weim. ausgabe (an Merck, dec. 1771).


 
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schollenpastete, f. pastete von schollen (fischen). Krünitz 147, 615 f., schollentorte 616.
 
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schollenpflichtigkeit, f.: erst in der zeit der russischen herrschaft entschlosz sich der deutsche adel, den bauern von der schollenpflichtigkeit zu befreien. Treitschke hist. u. polit. aufs. 2, 23.