Wörterbuchnetz
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schnabelauster bis schnabelelpe (Bd. 15, Sp. 1146 bis 1147)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schnabelauster, f. die austernart gryphaea Oken 5, 382.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnabelbarsch, m. die barschgattung sillago Oken 6, 260.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnabelbein, n. die schneckenart murex aluco Campe.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnabelbohne, f. die bohnenart phaseolus mas Oken 3, 1660.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnabelbrüstlein, n. art mieder der augsburgischen frauen Amaranthes frauenzimmerlex. (1715) 1742. vergl. dazu schnabel 5, p.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnäbelchen, n. kleiner, zierlicher schnabel; übertragen auf den mund einer frau, eines mädchens: sie, die um ein gutes theil neugieriger war, als ihr mann, und der das schnäbelchen nicht leicht fünf minuten still stand, ergriff die erste gelegenheit, nach dem namen des fremden herrn zu forschen. Siegfr. v. Lindenb. 1, 177; sie tunkte ihr schnäbelchen in den wein. Eichendorff 3, 32; merk' auf, wie sie lacht; nicht so pflatschig zum ausschütten, und nicht so spitzig zum schnäbelchen machen, nein, so von innen heraus. Auerbach ges. schriften 9, 182. theil des samens einer pflanze: aus der mitte der verwachsenen stelle geht nach unten eine kleine spitze ab,

[Bd. 15, Sp. 1147]


welche das würzelchen (radicula) wird und auch so heiszt, oder schnäbelchen (rostellum). Oken 2, 81.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnabeldelphin, m. die delphinart delphinus rostratus sive edentulus Oken 7, 1088.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnabelei, f. naschwerk, gut essen und trinken Frisch 2, 210c.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnäbelei, f. bei den vögeln gegenseitiges zärtliches berühren mit den schnäbeln; in komischer rede auf zärtliches küssen der menschen übertragen.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnabeleisen, n. mit einem schnabel versehenes eisernes gerät; eine zange, welche die perrückenmacher zum brennen der haare benutzen Jacobsson 4, 13a.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
schnabelelpe, f. die elpengattung rhynchanthera Oken 3, 1891.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort:
 
  

 

Artikel 11 bis 20 von 237 Nächste Treffer Vorherige Treffer
11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
Artikel 11 bis 20 von 237 Nächste Treffer Vorherige Treffer