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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
garzinsig bis gasbeleuchtung (Bd. 4, Sp. 1428 bis 1431)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) garzinsig, in einem weisthum von der Untermosel: wer seines guts ausgehen will oder müd were und ligen liesze, der solle es garzinsigh machen. 2, 399, doch wol: vorher den zins gar, d. i. ganz entrichten, schwerlich für gartzinsig (s. gartenzins).
 
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garzun, s. unter garzen, garze m.
 
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gas, n. m. gattungsname für luftarten, oder luftförmige flüssigkeiten wie die wissenschaft den begriff bestimmt, die sich von den dämpfen unterscheiden durch die unmöglichkeit oder schwierigkeit sie in tropfbare gestalt zu bringen; auch von der gewöhnlichen luft sind sie verschieden und wurden im gegensatz zu ihr zuerst erkannt, während dieselbe jetzt selber von der wissenschaft als gasförmig, als ein gasgemenge bezeichnet wird. hier ist sonst nur von dem worte und seiner geschichte zu reden.
1) es ist zuerst aus den laboratorien unter die leute gekommen, bei uns und vermutlich überhaupt, vor neunzig jahren durch die ersten versuche mit luftballons oder aërostatischen kugeln, die in Paris von den Montgolfier und Charles angestellt wurden und bald auch bei uns, z. b. in Weimar (vgl. Riemers mitth. 2, 175, Göthe an Knebel 1, 50. 56, an frau v. Stein 3, 39 und Schölls anm.). von den Pariser luftfahrten erzählte z. b. Wieland im Merkur im octoberhefte 1783, nach dem journal de Paris (vgl. in Merks briefs. 2, 228), in einem übrigens spöttischen aufsatze die aëropetomanie (werke 30, 1 ff.). die füllungsmasse heiszt darin anfangs und meistens noch brennbare luft, d. i. aer inflammabilis, franz. air inflammable, wie man damals das wasserstoffgas nannte (auch phlogistische luft s. 88); aber bald tritt auch das neue wort auf, in franz. form: nachdem sie sich endlich .. 17 cubikfusz brennbarer luft, oder sogenannten gaz verschafft hatten, so wollte ihr böser genius, dasz sie zwei tage vor dem experiment alle 17 cubicfusz gaz wieder entwischen lieszen. Merkur 1783 4, 75, auch s. 84. 87 u. ö.; der bisherige Montgolfierische gaz scheint zu luftreisen unbrauchbar zu sein, der aus vitriolöl und eisenfeile hingegen zu kostbar. eine luftart, die den effect der letztern thäte und nicht mehr als die erste kostete, wäre u. s. w. Wieland in Merks briefs. 2, 229, vom 5. jan. 1784. in einem weiteren, ernsteren berichte, die aëronauten

[Bd. 4, Sp. 1429]


(werke 30, 40 ff.), tritt dann gas auf, doch noch als m.: mit einer 60 fusz hohen und mit 60,000 cubikfusz gaz oder gas angefüllten kugel. Merkur 1784 1, 74, dann: vermittelst des Montgolfierischen gas s. 76, des gases 153, diesen gas 155 (brennende luft 95, dampf 150), mit einer anm. s. 74 (in den werken weggelassen), wonach ein ungenannter in der Hamb. n. zeitung ihn belehrt habe, dasz gas zu schreiben und das wort deutschen ursprungs sei (s. 2, b), »eine entdeckung wofür man ihm um so mehr verbunden ist, da man dieses wort bisher in keiner provinz Deutschlandes gekannt hat«; es mochte auch den Parisern so neu sein; wie viel aber damals dort von gaz die rede war, und gewiss auch bei uns, zeigt Willes äuszerung aus Paris unter gasisch. bemerkenswert ist, dasz auch Sömmerring, der 1783 in Cassel gleiche versuche machte, das wort nicht braucht, er nennt es noch inflammierte luft (an Merk 1, 425), gas muszte doch also auch in den laboratorien noch nicht in allgemeinem gebrauch sein.
2,
a) Aber es war auch bei uns schon länger vorhanden. Adelung zwar hat es in der 1. ausg. noch nicht, aber Krünitz 16, 404 im jahre 1779: »das gas nennen Helmont und andere chemiker die unsichtbaren flüchtigen theile, welche von selbst aus gewissen körpern ausdampfen ... z. e. die dämpfe der in eine spirituöse oder in eine faulige gährung gerathenen materien, tödtliche dämpfe aus brennenden kohlen, die schwaden in bergwerken« u. s. w. »und selbst den spiritus rector gewisser substanzen, z. e. des bisams«, denn es wurde zuerst unter die spiritus oder geister der dinge gezählt (vgl. Kopp gesch. d. chemie 3, 176). so führt es Hübners natur- u. s. w. lex. sp. 767 (im j. 1727) an: »gas, ein Helmontianischer terminus, einen subtilen spiritum oder dampf bedeutend, dergleichen aus dem gährenden bier oder meth heraus gehet« (vgl. unter gären II, 2, d. 3, b).
b) das wort ist ein selbstgemachtes von dem niederl. alchymisten (chemiker) und naturphilosophen J. B. van Helmont in Brüssel (1577-1644), einer art neuem Paracelsus in wissenschaftlicherer haltung (vergl. Göthe 25, 201), der jene luftart zuerst genauer beobachtete und selber angibt: 'hunc spiritum, incognitum hactenus, novo nomine gas voco.' ortus medicinae Amstel. 1652 p. 86b; 'ideo paradoxi licentia, in nominis egestate, halitum illum gas vocavi, non longe a chao veterum secretum.' 59a (1648 p. 73), s. genaueres bei De Vries im Taalgids von Te Winkel 1, 261 -265, H. Kopp gesch. der chemie 3, 178 ff. (Braunschw. 1845); er brauchte es übrigens als n., nannte es z. b. gas sylvestre sive incoërcibile (wie Paracelsus spiritus sylvestris). Es ist demnach unnütz, weiter nach dem ursprung zu fragen, wie man denn an gären, gäscht gedacht hat (vergl. DWB gäsen, gäschen), nur in Helmonts gedankenkreise wäre darin weiter zu kommen. wie er an das griech. χάος denken konnte, vorgestellt wol als eine urluftmasse, aus der sich alles verdichtet habe durch chemische processe, erklärt sich etwa durch gutturale aussprache des ch- sowol als das g- nach nl. art (vgl. sp. 1107); wenn er seine lebensgrundkraft mit Paracelsus archeus nannte, ist dabei deutlich ebenso an griech. ἀρχή, principium gedacht. aber an dem g- musz noch ein andrer einflusz antheil haben. sein name blas für die bewegende kraft, die von den sternen ausgehe (vgl. unter kalt 3, b), den noch Hübners lex. sp. 288 aufführt, ist doch wol an blasen, nl. blaesen Kil. angelehnt, jene wirkung als ein hauchen gedacht. in schwedischen mundarten gibt es gsa ausdünsten Rietz 226a, Rydqvist 1, 157, mit gären verwandt, vgl. norw. geis dampf aus gärendem biere u. ähnl. sp. 1352.
c) das willkürliche wort ist spät genug durchgedrungen, gewiss hauptsächlich durch seine bequeme kürze. Adelung bringt das 'barbarische wort' nur mit widerwillen in der 2. ausg. 1796, mit scharfen äuszerungen gegen den urheber 'als ein schwärmer und alchymist erster grösze' (er spricht als aufklärer) und dem wunsche, »dasz unsere naturkundige ein schicklicheres wort, welches nicht so sehr das gepräge der alchymie an sich hätte, ausfündig machten«, er nennt die früher gebrauchten namen luft, fixe luft (kohlensäure), luftsäure, brennbare luft, dämpfe, die auch männer wie Boyle, Hales und andere verdiente physiker gebraucht hätten, während Helmont sogar 'die gemeine luft' auch gas, bestimmter gas ventosum genannt habe. Noch Campe gibt es nur im fremdwörterbuche (1813) und schlägt dunstluft (s. dort) oder luftgeist dafür vor, für phlogistisches gas stickluft (das noch Adelung nicht hat), für dephlogistisiertes lebensluft, für mephitisches stickdunst, für die sog. inflammable luft werde sch n ganz gewöhnlich brennbare luft, auch kurz brennluft gesagt, wofür er auf Gehlers physical. wb. verweist. als begriff gibt er nach dem letzteren auch den allgemeineren als gas atmosphericum, dunstkreisluft.

[Bd. 4, Sp. 1430]


Auch in der chemischen wissenschaft ist es spät durchgedrungen. noch im j. 1766 nennt es Cavendish, der entdecker des wasserstoffes, factitious air, wie Boyle im j. 1680; wie lange sich bei uns luft hielt, zeigte sich oben, noch J. Paul im kom. anh. zum Titan 1800 spricht bei der füllung eines luftballons nur von azotischer und phlogistischer luft 2, 40, leichter luft 53, vgl. gasische luft Merks briefs. 1, 412 (v. j. 1783); aber »durch Lavoisier (+ 1794) wurde auch die bezeichnung gas in das antiphlogistische system (das er zum siege brachte) eingeführt, sie war seit van Helmont nur selten gebraucht worden, Macquer (dict. de chymie 1778) wandte sie zuerst wieder allgemein an, und Lavoisier behielt sie dann bei.« Kopp gesch. der chemie 3, 186; von daher trat es dann bei jenen Pariser luftfahrten an die öffentlichkeit.
3,
a) Auch bei uns wird es gegen 1800 rasche fortschritte gemacht haben. A. v. Humboldt schrieb 1799 über gasarten (s. dort), doch ist im buche selber noch immer mehr von luft als gas die rede, z. b. als inhalt einer grubenluft: 15, 7 luftsäure, 68, 4 stickluft, 15, 4 lebensluft. s. 346; lebensluft .. in kohlensaures gas zu verwandeln. 239; entzündbare luft. 195; der mit luftsäure gemengten luftart. 224; gewöhnlich ist das kohlensaure gas der grube mit wasserstoffgas verunreinigt. daselbst; stickgas, sauerstoffgas. 198. Neubeck spricht in versen zwar von saurem äther:

durch die ganze natur ist ein flüchtiger, geistiger, saurer
aether verbreitet ... die gesundbrunnen 1798 s. 16,

in der pros. anm. aber s. 29 erklärt er es 'kohlengesäuertes gas, oder fixe luft' u. s. w.; im 2. theil des Faust im 4. acte braucht es Mephistopheles, wo er séine geologische theorie entwickelt:

die teufel (im erdgrunde zusammengedrängt) fiengen sämmtlich
an zu husten,
von oben und von unten auszupusten.
die hölle schwoll von schwefel-stank und säure (d. i. schwefelsäure),
das gab ein gas! das gieng ins ungeheure,
so dasz gar bald der länder flache kruste,
so dick sie war, zerkrachend bersten muszte.
Göthe 41, 253,

so wurde es durch Mephisto in versen hoffähig.
b) in der wissenschaft wuchs sich inzwischen das wort aus: sauerstoffgas, wasserstoffgas, kohlensäuregas, stickstoffgas, kohlenwasserstoffgas, schwefelwasserstoffgas u. s. w., kohlengas, chlorgas, knallgas, auch grubengas für das alte bergm. schwaden, feuerschwaden u. s. w.; jene auch in gelehrtem kauderwälsch, nach franz. vorgange, oxygengas, hydrogengas, hydrooxygengas u. a., die denn auch durch strebsame fabrikanten u. ä. ins leben eingeführt werden und weitere wortungethüme nach sich schleppen, wie z. b. hýdroóxygéngásmíkroskóp, zur bewunderung des 'gebildeten' mannes.
c) bildlich: mit gas der liebe aufgefülltes und emporgetriebenes herz. J. Paul uns. loge 3, 138.
4,
a) Ins leben eingewachsen ist es aber erst durch das leuchtgas zur gasbeleuchtung, bei uns wesentlich seit den 30er jahren, von England aus, hauptsächlich durch steinkohlengas, kohlengas; daneben aber holzgas, ölgas, harzgas, wassergas u. a.
b) nun ist denn das leuchtgas längst in gas gekürzt, man brennt gas, braucht es als licht (wie vorher öl brennen u. ä.), und das leben führt solcher kürzungen immer mehr herbei; denn es heiszt nicht nur wir haben gas im hause, die stadt hat noch kein gas, gasbeleuchtung, gaseinrichtung, nicht nur das gas anzünden, ausdrehen, die gasflamme, sondern schon auch gas legen, also gas statt der gasröhren, gasleitung, selbst er ist beim gas, bei der gasanstalt angestellt, wie franz. employé au gaz.
c) im Rheinlande, z. b. in Wiesbaden, Frankfurt ist da sogar das fem. gebräuchlich, die leute von der gas, statt von der gasanstalt, selbst die gas anstecken, statt die gasflamme, gaslampe; da ist denn eine rein äuszerlich bewirkte kürzung ganz deutlich, wie z. b. in der kirsch statt kirschbrantwein, vgl. oben die gartsturm.
5) Zur form ist noch zu bemerken, einmal dasz es auch als masc. vorkommt, das z. b. in Leipzig der gemeine mann vorzieht; dann dasz gâs mit länge, wie Campe angibt, die häufigste aussprache ist, nur dasz in Norddeutschland die kurze aussprache vorherscht, aber im gen. gâses, nicht gasses. Auch im plur. gâse, anfangs aber, bei Adelung, endungslos gas, und auch gasse, z. b.: so haben sie da meinen herrn .. aus verschiedenem jux und siebensachen, gassen, kochsalz, salpeter und was weisz ich sonst noch alles vom teufelskram, zusammengebraten, geschmort, gekocht ... Immermann Münchh. 1841 3, 179 (6. buch 10. cap.). so nl. gas, pl. gassen, übrigens auch

[Bd. 4, Sp. 1431]


engl. gas, dän. schwed. gas, ital. gas, franz. span. gaz, poln. russ. gaz u. s. w., das alchymistenwort ist nun ein europäisches oder wird ein weltwort.
 
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gasanstalt, f. anstalt zur bereitung des gases, wie es denn anfangs auch deutlicher gasbereitungsanstalt hiesz; die städtische gasanstalt.
 
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gasapparat, m. apparat zur gasbereitung.
 
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gasarbeiter, m. arbeiter im dienste einer gasanstalt, die die gasröhren legen u. dergl.
 
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gasart, f.: über die unterirdischen gasarten u. s. w. von A. v. Humboldt, Braunschw. 1799; die abstracten wörter sind die gasarten unter den wörtern: das unsichtbare. Novalis 2, 111.
 
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gasartig, gasförmig u. ä.: gasartig entbundene kochsalzsäure. A. v. Humboldt gasarten 19.
 
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gasausschusz, m. der ausschusz bei den stadtverordneten für gasangelegenheiten, z. b. in Leipzig.
 
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gasbehälter, m. behälter für leuchtgas, engl. gas-holder.
 
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gasbeleuchtung, f. beleuchtung durch gas, wie man zuerst auch sagte, z. b.: die beleuchtung der stadt durch gas, eine einrichtung u. s. w. K. Grosze, gesch. der stadt Leipz. (1842) 2, 670, während im register schon gasbeleuchtung steht.

 

gas
1)  es ist zuerst aus den laboratorien unter die leute gekommen, bei uns und vermutlich überhaupt, vor neunzig jahren durch die ersten versuche mit luftballons oder aërostatischen kugeln, die in Paris von den Montgolfier und Charles angestellt wurden und bald auch bei uns, z. b. in Weimar (
2, 
a)  Aber es war auch bei uns schon länger vorhanden. Adelung
b)  das wort ist ein selbstgemachtes von dem niederl. alchymisten (chemiker) und naturphilosophen J. B. van Helmont in Brüssel (1577-1644), einer art neuem Paracelsus in wissenschaftlicherer haltung (vergl. Göthe 25, 201), der jene luftart zuerst genauer
c)  das willkürliche wort ist spät genug durchgedrungen, gewiss hauptsächlich durch seine bequeme kürze. Adelung bringt das 'barbarische wort' nur mit widerwillen in der 2. ausg. 1796, mit scharfen äuszerungen gegen den urheber 'als ein schwärmer und alchymist erster grösze'
3, 
a)  Auch bei uns wird es gegen 1800 rasche fortschritte gemacht haben. A. v. Humboldt
b)  in der wissenschaft wuchs sich inzwischen das wort aus: sauerstoffgas, wasserstoffgas, kohlensäuregas, stickstoffgas, kohlenwasserstoffgas, schwefelwasserstoffgas u. s. w., kohlengas, chlorgas, knallgas, auch grubengas für das alte bergm. schwaden, feuerschwaden u. s. w.; jene auch in gelehrtem kauderwälsch, nach franz. vorgange, oxygengas, hydrogengas, hydrooxygengas
c)  bildlich: mit gas der liebe aufgefülltes und emporgetriebenes herz. J. Paul
4, 
a)  Ins leben eingewachsen ist es aber erst durch das leuchtgas zur gasbeleuchtung, bei uns wesentlich seit den 30er jahren, von England aus, hauptsächlich durch steinkohlengas, kohlengas; daneben aber holzgas, ölgas, harzgas, wassergas u. a.
b)  nun ist denn das leuchtgas längst in gas gekürzt, man brennt gas, braucht es als licht (wie vorher öl brennen u. ä.), und das leben führt solcher kürzungen immer mehr herbei; denn es heiszt nicht nur wir haben gas im hause,
c)  im Rheinlande, z. b. in Wiesbaden, Frankfurt ist da sogar das fem. gebräuchlich, die leute von der gas, statt von der gasanstalt, selbst die gas anstecken, statt die gasflamme, gaslampe; da ist denn eine rein äuszerlich bewirkte kürzung ganz deutlich, wie z. b. in
5)  Zur form ist noch zu bemerken, einmal dasz es auch als masc. vorkommt, das z. b. in Leipzig der gemeine mann vorzieht; dann dasz gâs mit länge, wie Campe angibt, die häufigste aussprache ist, nur dasz in Norddeutschland die kurze aussprache vorherscht, aber im gen.