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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
broten bis brotfresser (Bd. 2, Sp. 403)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) broten, bröten, pane cibare, mhd.

wir suln uns alle brœten,
den zadelwurm tœten.
Helbling 3, 247.

gebrotet ist cibatus, gespeist, ernährt, unterhalten: gebrotetes gesinde, dem man essen und trinken gibt, das über eines tische iszt; gebrötte diener, famuli. Solms. landordn. §. 12; darumb sollen fürsten und herren, damit sie solche hofmeister nur bekommen, keine mühe noch kosten oder besoldung sparen, auch kein gebrotete diener, den man etwas auf ein scheitl gibt, aus ihnen machen. Moscherosch de exerc. acc. 121. vgl. brötling und brötung.
 
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broter, m. culter pani secando, brotmesser. Oberlin 187.
 
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brötern, e pane confectus, von brot: welche unsern gott heiszen einen gebacken gott, einen brötern. Luther 3, 285; den brötern gott, den weinern gott. 3, 339, und öfter, vgl. 8, 175b; das wir einen esserlichen und brötern gott anbeten. br. 3, 46; sagte, es were ein brötern, wortlicher leib. tischr. 279a. früher sagte man bröten, z. b. von guter speise cap. 90 und 94.
 
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broterwerb, m.
 
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broterzeugung, f. die unbedingte kindererzeugung überflügelt sehr bald die broterzeugung.
 
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brotesse, m. famulus, was gebrotet diener: der Bartholomeen brotesse ist. Magdeb. weisth. s. 74 (a. 1466).
 
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brotesser, m. famulus, alumnus. belege haben Frisch 1, 141a und Oberlin 187.
 
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brotfeld, n. ager frumentarius, kornfeld.
 
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brotfink, m. fringilla, buchfink, weil er dreist heranfliegt, wenn man ihm brotkrumen wirft.
 
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brotfleisch, n. dann ein wasser ist ein trank und gibt wasserfleisch, ein brot gibt brotfleisch. Paracelsus 2, 150c.
 
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brotfresser, m. ἀρτόφαγος, bei Rollenhagen brotfrasz. man sagt, der käs ist ein brotfresser. Simpl. 3, 178, weil viel brot dazu gegessen wird. auch der brotkäfer heiszt brotfresser.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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