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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
bordgelände bis böre (Bd. 2, Sp. 240)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) bordgelände, n. littus: beraubtend und durchstreiftend die bortgelend Asiae und Libyae. Stumpf 1, 150b.
 
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bordieren, praetexere, limbo ornare, verbremen, ein bordiertes kleid. nnl. borduuren. s. DWB borden und DWB borte.
 
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bördig, abundans, bis an den rand voll, dem austreten nahe: der strom ist bördig, wird bald übertreten. Stalder 1, 205 und besser börtig.
 
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bordkopf, m. salz, das sich am rand der pfanne ansetzt.
 
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bordreich, praedives, steinreich, reich bis an den rand: glaubte ich, der sei ein bordreicher mann. Gotthelf schuldb. 348. s. bordvoll.
 
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bordschaub, m. manipulus straminis tegulis substructus.
 
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bordschiefer, bordstein, m., schiefer, womit der rand des daches belegt wird.
 
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bordvoll, plenissimus, voll zum rand. s. DWB borvoll.
 
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bordzange, f. zum gerade biegen des salzpfannenrandes.
 
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böre, f. feretrum, bahre: allerhand essen, so auf einer groszen mit gold beschlagnen böre, oder so zu reden, misttrage aufgetragen wurden. pers. reiseb. 4, 43.
 
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böre, f. im 16 jh. verschiedentlich geschrieben für bere, beere, bacca: risende bören fallen gern in die pfitz. Garg. 212a; so setzt er weinbör und groszm. 74 galgenbör, galgenfrucht.