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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
ausgleichungsversuch bis ausgrämen (Bd. 1, Sp. 876 bis 877)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) ausgleichungsversuch, m. Dahlmann franz. rev. 444.
 
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ausgleiten, lapsare, nnl. uitglijden: mit dem rechten fusze ausgleiten; das pferd ist ausgeglitten.

[Bd. 1, Sp. 877]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) ausglimmen, exstingui, verglimmen, nnl. uitglimmen: das fegfeuwer beginnt auszuglimmen und zu äschen werden. Kirchhof wendunm. 476b (509);

das irdische lag da wie ausgeglommen.
Tieck 2, 72;

die (vom abendschein) ausglimmenden fenster der abtei. J. Paul Hesp. 1, 245; endlich quoll der mond hinter dem ausglimmenden gletscher herauf. Fixlein 57.
 
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ausglitschen, frequentativ von ausgleiten: man glitscht bei jedem schritt aus; da sie ihre untergebene auf die schlüpfrigen wege leitete, wo die unschuld bei jedem schritt in gefahr ist auszuglitschen. Wieland 3, 302; werde ich auf einer so schlüpfrigen bahn nie ausglitschen? 3, 400; wenn jemand ausglitscht und in einen tiefen abgrund fallen will. Schiller 1128; indem sein pferd auf dem glatten römischen pflaster ausglitschte. Göthe 27, 239; ich kann mich der sorge nicht erwehren, dasz die leser ausglitschen. J. Paul Hesp. 3, 105.
 
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ausglitschung, f. schon auf dem see erblickt man die oberste ausglitschung des spitzebühels, von wo aus der schreckliche bergsturz seinen anfang genommen. Ulrich Hegner 4, 176.
 
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ausglücken, haud amplius succedere: wo die klugheit nicht darunter mit hervor blicket, so hat sichs ausgeglücket. Simplic. 1, 277.
 
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ausglühen, transitiv, im feuer ausbrennen, exurere: einen topf, draht, ein eisen recht ausglühen; herr schifscapitän, ihr seht ja aus, als hätt die sonne euch zum harnisch ausglühen wollen. Bettine br. 1, 225. intransitiv, aufhören zu glühen: die sonne hat ausgeglüht, ist unter; die pfeife glüht aus, geht aus.
 
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ausgöffern, surripere, entwenden, heimlich in der hand bergen, von gaufe, vola manus, vgl. bair. gaufern eilig thun, haschen. Schm. 2, 18. ein ehrlicher mann kan nicht davor, wenn schelmen und diebe hinter seinem rücken was ausgöffern. Weise comöd. 270.
 
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ausgraben, effodere, exsculpere, goth. usgraban, ahd. argrapan sculpere, ûʒgrapan effodere, nnl. uitgraven. du solt auch ein stirnblat machen von feinem golde und ausgraben, wie man die siegel ausgrebt. 2 Mos. 28, 36; sende mir nu einen weisen man, der da wisse auszugraben. 2 chron. 2, 7; herr, sie haben deine altar ausgegraben. Röm. 11, 3; wann so oft man übels thue, die augen ausgegraben würden. Schuppius 407; wir musten die klippen hinabklettern, als wenn wir den monden wolten die augen ausgraben. Weise erzn. 69; steine, erz, wurzeln ausgraben, teiche ausgraben; den fuchs, dachs in seinem bau ausgraben.
 
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ausgrämeln, finem facere aegritudinis: er hat ausgegrämelt.
 
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ausgrämen, sich, dasselbe: er hat sich ausgegrämt; kam etwas unangenehmes, so war ich schon darauf gefaszt und hatte mich allbereit darum ausgegrämt. Weise kl. leute 262.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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