Wörterbuchnetz
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zelten bis zementanstrich (Bd. 31, Sp. 625 bis 628)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) zelten , älter zelte, selten zelt, m., flacher, dünner kuchen; in der Schweiz, dem bair.-österr. sprachgebiet und dem südosten Württembergs (grenzangabe bei H. Fischer 6. 1118) zu hause und in einen nördlicher gelegenen randstreifen Württembergs sowie früher sogar bis in die Wetterau (Weigand im oberhess. intell.-bl. 1845, 179) übertragen; wie fladen durch die flache, dünne form gekennzeichnet und nach dieser benannt, da aus der germ. wurzel * teld- 'breit ausspannen', derselben, aus der 1zelt, n., stammt, abgeleitet; grammatisch ein substantiviertes adjectiv: ahd. zelto (tortella leip vel zelto gloss. 2, 941; liba celten 2, 47845), mhd zelte, woraus, namentlich an der tonschwachen stelle von zss., zelt (z. b. leckuoch al. letzelt Diefenbach gl. 326b, phanzelt al. chclinch 415c; liba opferzelt, libetum lebzelt, placenta pfanzelt clm. 5685 s. 79: der ander zelt gesta Rom. 95 K.; cilinda ... dünn protzelt Diefenbach n. gl. 89b; zelt Hulsius [1618] 282a, Kramer teutsch-it. 2, 1443a) und weiter der fehlerhafte plur. zelte, den Adelung 2 4, 1682 aufnimmt und Rückert bei Meurer 11 gebraucht; unsicherheit verrät auch Wieland: zelter oder brodte Lucian 1, 385; fem.: eine zelten Widmann Faust 408; zelte, f., Hunziker 308.
1) ein gebäck zur menschlichen nahrung, a) als brot oder kuchen:

so bringt ain win und zelten d. teufels netz 5473 B.;

die wend denn zelten bachen 9391;

man sol in zelten koufen,
so schwigend s wie die kind bibl. ält. schriftw. d. Schweiz I 4, 26;

aus brotteig, und zunächst ein kleines laibchen, das aus dem teigrest im ofen gebacken wird, so zeltel Lexer kärnt. 264; ferner: pastillus parvi panis forma prötle oder zeltlin Pinicianus D 3b; Diefenbach n. gl. 89b; als dick (er) brot becht, so sol er dem hirten ain zelten brots geben (schwäb. 1435) H. Fischer 6, 1118; modern ebda; s. auch Schmeller-Fr. 2, 1119; a boizain zautle (weizenbrot) Hauffen sprachins. Gottschee 252; geringe familien boten 'vorbrot' oder 'zelten' (weiszes hefenbrot) M. Meyr erz. a. d. Ries 3, 5; aus gerstenmehl: Niclas v. Wyle transl. 267 K.; in besserer ausführung: zelto, dat. zelten, art kuchen Schmeller cimbr. wb. 244a; zelta flacher kuchen, brotfladen Tobler appenz. 454a; zelte, f., ein kleineres, luftiges backwerk mit und ohne füllung Hunziker 308; solche füllung besteht aus gedörrtem obst, nüssen, feigen u. dgl. und ist sehr beliebt:

ziwêben, mándl, feign tean s in die zelten drein volksschausp. in Bayern u. Österr. 301 Hartm.;

von dieser art ist der in den Alpen herkömmlich gebackene weihnachtzelten, s. Schmeller-Fr. 2, 1119, Schöpf tirol. 827, Lexer kärnt. 264; nach der zuthat werden unterschieden:

[Bd. 31, Sp. 626]


apfel-, birn-, hutzel-, zwetschgenzelten u. a.: Schmeller-Fr., H. Fischer; vexierfüllungen: gesta Roman. 95 K.; den brauch des anschneidens des weihnachtzeltens schildert Schmeller-Fr. 2, 1119, auch von Pichler gesch. aus Tirol 2, 40 erwähnt; heischegänge der kinder am tage der unschuldigen kindlein (28. dez.): H. Fischer 6, 1118; andere gebräuche: Schmeller-Fr. 2, 1119. diese deuten auf magische grundlage, u. a. auf die opfergabe an dämonen: allgäuisch birnzelten, augsburgisch klausenzelten, s. Höfler zs. ver. f. volkskde 12, 84 und M. Heyne hausalt. 3, 195; vgl. die einsetzung für antike opferbrote: als ... die zelten (οὐλόχυται 3, 445) geopffert waren Schaidenreiszer Od. 13a; ein wenig kuchlein oder zelten opfern Frölich Stob. 234. magischem zweck diente auch der honig als ihre würze: lebzelten d. i. z. mit leb dickem honig (Westenrieder 686, vgl. lebhonig der grobe, gezeidelte oder jungfernhonig Adelung 2 2, 1961; angelehnt an lat. libum, vgl. libum libenzelten vel lepkuoch voc. opt. 10, 127). andere würze bereits ahd.: liba, libamina pfeforceltun gloss. 2, 6356; mit kümmel bestreut:

an dem abend lattwerren, kimizelten essen
das er des hungers wol tuot vergessen d. teufels netz 1026;

b) als confect, wie solches zuerst in den nonnenklöstern hergestellt und vom volk gern übernommen wurde: airzältlin (Augsburg) chron. d. st. 25, 18; man pecht ein zeltlin mit ain ayertotter und ainer halben muscatnusz auf einer herten hertstatt Birlinger augsb. wb. 438a; tortellus ein zeltlin gemma gemm. C 4a; trochiscus, pastillus, rotula zltelein Frischlin (1586) 122b; morsellen, kchlein, zltlein teutsch. sprachverderb. 35; vgl.: trochisci saccharati zuckerzelten, morsellen Stieler 917; eclegma linctus dicitur, fit linguendi gratia (zum lecken), non edendi neque devorandi zeltlin Pinicianus (1516) G 1c; confect ... uberzogen samen oder gewrtz. zeltel, tfel Roth dict. (1572) D 4b; mache darausz zeltlin oder gleich einem martzapan J. Behm artzneib. 64; der zuckerbacher ... bedienet sich der blech, die scheifelein oder zeltlein darauf zu gieszen A. a s. Clara etw. f. alle 2, 786; zeltlein ... kchlein, schuflein Kramer teutsch.-it. 2, 1443b; nimm ... 4 zeltel chokolade B. Hikmann wien. kochbuch (1808) 50; zelteln als bonbons: Karmarsch-H. techn. wb. 3 2, 240; zeltchen, auch zuckerln genannt ebda; unflätiges angebot: auf dem roszmist, da hast du schon rauchzeltle genug, so dich nichts kosten M. Abele v. Lilienberg künstl. unordnung 4; zeltchen runde plätzchen von zucker und einem ätherischen öle, am bekanntesten die pfefferminzküchelchen Krünitz 241, 161; zeltl viereckige, längliche oder rundliche pastillen, z. b. chokolad-, prominzen (pfeffermünz-)zeltln Hügel Wien. dial. 194a; c) als heilmittel, insofern die z. als cultgebäck zu heilzwecken tauglich erscheinen muszten: so man gleich schlaffen will gehen, so leg den rosenzelten ... auff den kopff Gäbelkover arzneib. 1, 64; Seuter hippiatria 35; zum liebeszauber: Widmann Faust 408 K; gewöhnlich ist diese bedeutung der arznei der diminutivform vorbehalten: mach daraus ein electuarium (latwerge) und gib sein alletag dem menschen ein zeltellein zu essen nüchtern Ortolf v. Bayrland arzneib. 30b; dasz dabei eine gröszenminderung bis zur gestalt der pastillen und pillen erreicht wurde, lehrt: nim haselwurtzpletter ... lauter geluterten honig ... mach darnach kleine zltelin eyner haselnusz grosz draus Sebiz feldb. 158; vermisch darzu (zur seife) ... sandel, gestoszene rosen ..., seeblumen ..., campher ..., formiere kglein oder zeltlin Wirsung arzneib. (1588) 34c; Gäbelkover arzneib. 1, 17; Seuter hippiatria 35; 165; Paracelsus op. (1616) 1, 690c H.; zeltlein fr den bsen lufft v. Hohberg georg. 1, 247; 1, 235; so vielfach obd. als mittel in haus- und officiellen apotheken; s. auch Noel Chomel 1, 718; Adelung 2 4, 1682; besondere bezeichnung von hausmitteln als anis-, brust-, husten-, purgier-, wurmzelteln Schmeller-Fr. 2, 1119, ferner H. Fischer 6, 1119, Hügel 194a, sodann kirchlich geweihter Agatha-, Erhard-, Tolentin-, Blasius-, Sebastianzeltlein Höfler zs. ver. volksk. 12, 85, Schmeller-Fr.; man hat ... in der apothecken gewisse zeltel, die da manus Christi ... genennet werden A. a s. Clara mercks Wien 46; mahn-Christzeltlein französ. Simpliciss. (1683)

[Bd. 31, Sp. 627]


1, 48; zeltchen: J. Liebig hdb. d. chemie 138; auch von der hostie: du trin, glaubst du, das disz zeldtlin protes gott ist? offenb. d. Birgitte (1502) 4, 61; vgl. H. Fischer 6, 1119;
2) ein breiter, flacher, fladenartiger gegenstand, a) eine miszrathene mehlspeise: Unger-Kh. 647b; ebenso Schmeller-Fr. 2, 1118; ebda 1119 impzelten stück der honigwabe; b) futterkuchen: ölzelten (aus leinsamen) Loritza id. vienn. 146b; linsatzelte Lexer kärnt. 264; Martiny wb. d. milchwirtsch. 140; c) mit verzicht auf den begriff der bestimmung fürs essen, α) zusammengeklebte und -gepresste weiche massen: dasz ... ausz meinem hemmet, zerhawnen fleisch und underloffnem blut ein zelten worden Guarinonius grewel d. verwüst. 246 ; die volksthümliche bair. rda. etwas, jem. zu einem zelten derdrucken, schlagen Schmeller-Fr. 2, 1118 tritt schon bei Oswald v. Wolkenstein entgegen:

wie hastu nu erzaust
die kind zu ainem zelten? 107, 57 Sch.;

dasz ... sie (die bauernbuben) mich unfehlbar zu einem zelten zerquetschet und zertretten htten französ. Simpliciss. (1683) 6, 247; zusammengeklebtes kleines stück heu, stroh, laub: H. Fischer; welchen (eselskot) sie mit erden im wasser zerrhren, zu zelten formiren und drren und anstatt des holtzes zum feuren brauchen trckischer vagant (1683) 134; lohzelten aus benutzter gerberlohe in kuchenform: Schmeller-Fr. 2, 1119; β) gepresste erde und gegossene erze:

grôze zelten von silber wîz Haupts zs. 5, 288;

zog herfr einen groszen zelten golds (grandem auri massam) geschwenck Bebelii r 2; Roth dict. K 4b; s. DWB zeltenschlag und vgl.: gypszeltlein, durch den trichter gemacht, die den schein von dragéen haben Göthe 32, 247 W.; entsprechend beim dim.: gewöhnlich kommt er (carminlack) in gestalt spitziger zeltchen ... zum handel Schedel warenlex. 1, 230; Oken allg. natg. 1, 214. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zeltenbrot, n., laibchen aus dem teigrest beim brotbacken: Lexer 3, 1056; H. Fischer 6, 1119. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-mehl, n.: zelten- oder dnckelmehl J. Walther pferde- u. viehzucht (1658) 84; volksschausp. in Bayern u. Österr. 302 Hartm.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-pflaster, n., aus galmei, weinessig und baumöl gemacht: Marperger kfmmag. 245; schon Wirsung (1568) bei H. Fischer 6, 1120 (zeltlen-). —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-schlag, m., ziegelschlag, ziegelei (zu zelten, m., 2 c β): Unger-Khull steir. wortsch. 647b.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zem s. ziemer. —
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zember s. 1zemper. — 2zember- in zemberbaum, m., zirbelkiefer, pinus cembra: Nemnich 2, 978; Campe 5, 839a; Metzger pflanzenkde 289; mhd. selbständig zember, n.: Lexer 3, 1056; aus dem lat. übernommen.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zembern s. DWB zempern.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zement, m. , älter n. (noch Adelung 2 1, 1316 neben m.); mhd. zîment(e), n., m. (aus franz. ciment), eine in den mundarten noch erhaltene form (vgl. u. a. schwäb. H. Fischer 6, 1205 und obersächs. Müller-Fr. 2, 699a); doch tritt in anlehnung an jüngeres franz. cément spätmhd. cêment zutage. zugrunde liegt lat. caementum (zu caedere [mit dem meiszel] schlagen) bruchstein, der mit lehm oder kalkmörtel als bindemasse zum hausbau verwendet wurde. später als benennung dieses bindestoffes, den nach ausweis der reste von baulichkeiten bereits die Römer aus italienischen (puzzuolane) und rheinischen (trasse) naturgesteinen herzustellen verstanden; so im 13. jahrh. franz. ciment in dieser bedeutung. erst 1796 (romanz.) und 1844 (portlandz.) künstlicher z. erfunden.
1) danach dieser unter wasser erhärtende kalkthonmörtel:

leim was ir zimente gar,
si hetten anders plasters nicht Christherrechron. in germ. stud. 2, 174 Bartsch;

ciment Hulsius 2 (1618) 400b; sobald es (das erdreich) ins wasser geworffen, wirdt es zum stein verndert, ... gleichs als wanns mit cumanischem cement vermischet were G. Braun beschreibg u. contrafractur (1576) 51a; cement, n., mortarium e calce, arena topho sive tegulis contusis, quo lapides in aquis, cellis, secessibus et aliis muris subterraneis firmantur Frisch 1, 167a; Adelung 2 1, 1316; eine fachliche beschreibung s. bei Prechtl technol. enc. 8, 81; ihre (der ruinen) quadersteine sind durch cement verbunden Ritter erdkde 7, 103; in der jüngsten entwicklung

[Bd. 31, Sp. 628]


der bautechnik von überragendem werthe als bindemittel des zementbetons; in der petrographie bindemittel: Meyers lex. 7 12, 1738; in der soldatensprache für geld: Th. Imme soldatenspr. 96;
2) sodann a) die pulverförmige masse, womit erze eingehüllt werden, um gewisse veränderungen des metalls hervorzubringen, vgl. Zappe min. hdlex. 1, 212; ferner Frisch 1, 167a; Adelung 2 1, 1317; so wird stahl (zementstahl) durch erhitzen von weichem stabeisen mitsamt dem umhüllenden kohlenpulver im luftdichten zementierofen hergestellt (Prechtl 15, 426 u. a.) und silberhaltiges gold durch erhitzung aus einer mischung mit eisenvitriol, kochsalz und ziegelmehl unter ausscheidung des silbers rein gewonnen; b) eine beimischung von metallen zu metallischen lösungen, um die metalle aus den lösungen auszufällen; so schlägt sich silber (zementsilber) aus seiner lösung durch kupfer oder aluminium und kupfer (zementkupfer) durch einlegen von eisen in seine lösungen (zementwasser) nieder. belege für die eben erläuterte bedeutung 'beize zum scheiden und läutern von metallen':

daz gold geleutert in der minn ziment
Suchenwirt 15, 214;

das ist ein zyment und ein peisz fastnachtsp. 3, 1153; 1154 K.;

daz solich gelt ... nit folleclichen und gerechte uz dem fure und cemente enqueme (1399) Würdtwein diplomataria magunt. 2, 243; der gulden sal halten nuntzehen grait fyns golts usz dem z. sunder remedium und mit dem stryche glich syn der nalden (1437) 298; die montzen probieren und uffsetzen im zyment oder im wassir (1477) 368; s. Germ. 18, 265; item wie man gold und silber durchs cement und im aqua fort scheidet Mathesius Sar. (1571) 41b; ein solch metall, dasz ... auch alle proben, ziment, schleg, stich und streich erdultet Ercker min. ertzt vorr. 3b; leg es (gold) in ein ... ciment 88b; den mntzern, die solch zustz, schmeydigkeit, flusz, gradation, cement und dergleichen suchen und machen Paracelsus op. (1616) 1, 658b H.; beleg von 1408 bei H. Fischer 6, 1205; c) schlieszlich entstand aus dem verfahren der läuterung das der eichung und wägung: die dritt wâg sol sein in der chamer, die dô haist die zîment (sc. -chamer?), darin sol abgewogen werden gold, silber, perl und edelgestain mon. habsburg. 3, 347; es sol auch bei gemainem markt ... recht gewicht, eln und masz nach den zimenten, so ... durch uns ... commissari uberantwort ... sein, gehalten, ... werden (1568) österr. weisth. 10, 4; z., n., eichmasz Götze gl. 2 234b; s. zementieren 1 b.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
zement- in zss.; 1) mit der bedeutung von zement 1:
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
-anstrich, m.: Lueger lex. d. techn. 4, 387; -arbeit, f.: Schönermark-St. hochbaulex. 116; -bereitung, f.: Lueger 7, 964; -beton, m., s. DWB zement 1: Schönermark-St. 842; -decke, f.: Lueger 3, 413; -dichtung, f.: ebda 5, 422; -estrich, m.: ebda 4, 5; Schönermark-St. 116; -fabrik, f.: B. Auerbach schr. 5, 49; -fabrikant, m.: ebda 5, 208; -fuszboden, m.: Lueger 6, 741; -gusz, m: Muspratt chemie 4, 1585 St.-K.; -industrie, f.: Lueger 4, 393; u. a.; -kalk, m.: ebda 1, 16; -mauerwerk, n.: ebda 4, 393; -milch, f., verdünnte lösung von portlandcement: ebda 3, 414; -mörtel, m.: ebda 7, 542; u. a.; -platte, f.: ebda 3, 233; -prüfung, f.: Mothes baulex. 2, 24; -pulver, n.: Lueger 7, 973; -putz, m., dünne zementlage auf mauerwerk: Schönermark-St. 114; Lueger 5, 152; röhre, f.: ebda 3, 493; u. a.; -schicht, f.: Muspratt 8, 431 St.-K.; -stein, m., 1) stein, der natürlichen zement gibt: Mothes 2, 26; 2) kunststein aus zement: Schönermark-St. 151; -werk, n., gleich -fabrik; -ziegel, m.: Steub wand. im bayr. geb. (1862) 110. — 2) mit der bedeutung von zement 2: