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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
zeltleben bis zeltrauch (Bd. 31, Sp. 618)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version)  -leben, n., leben und wohnen in zelten: Ritter erdkde 17, 733. —
 
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-leine, f., leine, seil, womit eine zeltstange an einen pfahl gespannt wird: Stieler 1138; Kramer teutsch-it. 2, 1443b; Krünitz 241, 161; H. v. Kleist 3, 223 E. Schm.
 
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-leinwand, f., für eine zeltdecke verwendete oder brauchbare leinwand: allg. haush.-lex. 1, 516b; Karmarsch-H. 3 7, 597.
 
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zeltmacher, m., handwerker, der die zeltdecke anfertigt: leyniweber, die tuch wrcken, und z. A. Dürer underricht z. befestig. d. stett D 4b; A. Beier v. handwerkszeuge (1691) 57; Ludwig teutsch-engl. 2574; Steinbach 2, 5; Haym 1342; -en- Kramer teutsch-it. 2, 1443b; Marperger beschr. d. flachs (1710) 130. —
 
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-meister, m., 1) herr über zelte, d. h. eines zelte bewohnenden stammes: Jabel ..., der ein z. und vatter der hirtten anfieng z sein (nach 1. Mose 4, 20) S. Franck zeytb. (1531) 9a; 2) zunftmeister (s. 1zelt I 2): die kerzen- und z. (schwäb. 1454) H. Fischer 6, 1120; zu ... zellt- oder stubenmaistern erwellt (1530) ebda; schweiz. id. 4, 535. —
 
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-mütze, f., grenadiermütze: zipfel- oder z. v. Alten hdb. f. heer u. flotte 4, 369. —
 
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-nagel, m., nagel besonderer form, für den zeltbau gebraucht; belege s. unter -baum; die gestalt beschrieben von J. J. Schwabe belust. 7, 114; als heraldisches zeichen: v. Querfurth wb. d. herald. terminol. 177. —
 
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-pfahl, m., pfahl, an welchem die zeltseile, welche die stangen halten, befestigt und gespannt werden: Adelung 2 4, 1682; Campe 5, 838b; Ritter erdkde 2, 1071; Rückert ges. poet. w. 11, 532. —
 
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-pflock, m., der die zeltleinwand mit schnüren oder schwachen seilen, an deren statt jetzt eine schleife dient, an der erde haltende pflock: Kramer teutsch-it. 2, 1443b; Fäsch kriegsingen.-lex. 271b; Frisch 2, 471b; Adelung; Krünitz 241, 161; Jean Paul w. 27/29, 290 H.; ich löste den strang vom z. Göthe 33, 98 W.; modern beim heere und der wandernden jugend hering genannt, s. -hering. —
 
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-platz, m., platz für ein zelt oder zeltlager: Rückert ges. poet. w. 9, 104; Ratzel völkerkde 3, 8. —
 
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-rauch, m., anscheinend dasselbe wie DWB hüttenrauch 2 (th. 4, 2, 1998) und im besondern wie zechenrauch 2 (sp. 429): die erfarung zeuget, das gott allerlei bergsafft unter der erden in seiner werckstatt destillirt, formirt und wircket, als schweffel, kupfferwasser, zelrauch M. Chph. Irenäus spieg. d. ewig. leb. (1589) Q q 4b; vgl. die t-losen formen von gezelt th. 4, 1, 6962. —