- rosenmontag, m.
- rosenmotte, f.
- rosenmund, m.
- rosenmündig, adj.
- rosenmündlein, n.
- rosenmutter, f.
- rosennachtfalter
- rosennacken, m.
- rosennarcisse, f.
- rosenobel, m.
- rosenobelgold, n.
- rosenocean, m.
- rosenofen, m.
- rosenöl, n.
- rosenpaar, n.
- rosenpapagei, m.
- rosenpappel, f.
- rosenparterre, n.
- rosenperle, f.
- rosenpfad, m.
- rosenpferd, n.
- rosenpflanze, f.
- rosenpflücken, n.
- rosenpflücker, m.
- rosenpforte, f.
- rosenpfühl, m.
- rosenpracht, f.
- rosenpulver, n.
- rosenpurpur, m.
- rosenquarz
- rosenranke, f.
- rosenraub, m.
- rosenreich, n.
- rosenreich, adj.
- rosenreis, n.
- rosenring, m.
- rosenrot, adj.
- rosenröthe, f.
- rosensaat, f.
- rosensaft, m.
- rosensalbe, f.
- rosensame, m.
- rosensanft, adj.
- rosenschatten, m.
- rosenschein, m.
- rosenschimmel, m.
- rosenschimmer, m.
- rosenschleier, m.
- rosenschleife, f.
- rosenschlummerduft, m.
- rosenschmuck, m.
- rosenschnee, m.
- rosenschnitz, m.
- rosenschnürbrust, f.
- rosenschnute, f.
- rosenschön, adj.
- rosenschosz, m.
- rosenschube, f.
- rosenschwamm, m.
- rosenschwarm, m.
- rosenschwelle, f.
- rosenschwinge, f.
- rosenseil, n.
- rosensein, n.
- rosensirup
- rosensonne, f.
- rosensonntag, m.
- rosensorte, f.
- rosenspan, m.
- rosenspath, m.
- rosensprengel, m.
- rosenspricke, f.
- rosensprosz, m.
- rosensprühen, n.
- rosenspur, f.
- rosenstaar, m.
- rosenstahl, m.
- rosenstamm, m.
- rosenstätte, f.
- rosenstaude, f.
- rosenstaudengewächs, n.
- rosenstein, m.
- rosenstengel, m.
- rosenstengelbrand
- rosenstich, m.
- rosenstielbrand, m.
- rosenstift, m.
- rosenstirne, f.
- rosenstock, m.
- rosenstöckchen, n.
- rosenstrahl, m.
- rosenstrauch, m.
- rosenstrausz, m.
- rosenstreif, m.
- rosenstunde, f.
- rosensuppe, f.
- rosensyrup, m.
- rosensyruptag, m.
- rosentag, m.
- rosenthal, n.
| rosenmontag, m. der tag vor fastnacht, entstellt aus rasenmontag, der rasende montag, s. Andresen volksetym.5 307 und nd. korrespondenzbl. 3, 68.
rosenmotte, f. phalaena cynosbatella. Nemnich (im reg.).
rosenmund, m. 1) rosiger mund, os roseum. Stieler 1306; auch der rosenmund Aurorens: alszlang mir dein hertz war kund, und dein süsser rosen-mund. Weckherlin 401; nun stich! und sauge gifft, wo mancher rosen-mund vor milch und honig sog. Lohenstein Cleopatra 111, 301; den rosenmund, die scharlachwangen macht das geringste fieber blasz. Reinh. v. Freientahl spazierw. (1700) 29; es macht der starre blick, der welke rosenmund, die halb entblösste brust, wie heftig sie erschrocken, und die gewalt des schnöden räubers kund. Wieland 17, 72; er ist's, beginnt auch sie zu rufen, doch die scham erstickt den ton in ihrem rosenmunde. 22, 213; trunken von seligkeit, bebt' ich näher, und ach! unter dem kuss zuckte der rosenmund. Voss 3, 152; sah bald den mond am himmel, bald den schönen, blauen strahl dich leise küssen auf den rosenmund, den ich nur küssen will. Stolberg 1, 440; dein mund, er ist kein rosenmund. Uhland 114; ich schlang den arm um ihren leib, und bat um einen kusz; sie spitzte schon den rosenmund. Körner 2, 134; es soll der schönste rosenmund nicht ungeküsset bleiben. Immermann Münchh. 3, 93. auch der rosenmund Aurorens: allein, wie angenehm erblasst, da sie ihn recht ins auge faszt, ihr rosenmund — den Tithon selbst zu sehen! Wieland 10, 206; blicke mit dem rosenmunde mich, Aurora, freundlich an. Göthe 10, 261. rosenmund auch von der person selbst, die einen rosenmund hat: euch rosen-mund, und allein euch gebühret in der schönheit reich auf der lieb-thron befelch zugeben. Weckherlin 581; honiglippe, rosenmund, küsse mich zu jeder stund'! Schenkendorf 22. vgl. auch den namen Rosamunde, der häufig mit bewuszter etymologischer deutung, selbst in der schreibung Rosenmunde, wortspielend gebraucht wird: ey! itzt fällt mir eben ein, weil wir bey den rosen seyn, schöne Rosen-munde. Venusgärtl. 17 neudruck. 2) benennung zweier schneckenarten. a) der achatnen blasenschnecke, bulla achatina. Nemnich. b) des rosenmündigen schnirkels, helix oblonga. Nemnich. 3) nld. de rosemond, unter den tulpennamen aufgezählt bei Brockes 8, 78.
rosenmündig, adj. was einen rosenmund hat. Campe; der rosenmündige schnirkel, helix oblonga. Nemnich.
rosenmündlein, n., demin. zu rosenmund: denn wozu die rosen gut (sind), auch jhr (Rosamundens) rosen-mündlein thut, und mir labsal reichet. Venusgärtl. 18 neudr.; willst du, thörin ... dasz die grüblein dort ich besing', ach! und das rosenmündlein? Voss 3, 187; feins liebchen weint; ich weisz warum, und küss' ihr rosenmündlein stumm. H. Heine 15, 29.
rosenmutter, f., mhd. rôsenmuoter, mutter der rose: rôsen muoter ist der dorn. Hugo v. Trimberg renner 20155.
rosennachtfalter, m. nachtfalter, der sich auf rosenbüschen aufhält: rosennachtfalter leckten mit kurzen zungen den honigthau von den blättern ab. J. Paul Tit. 1, 146; die schmetterlinge und die mücken halten ihren kinderball und der rosennachtfalter oder das goldvögelchen sitzt still auf der erde. flegelj. 3, 57.
rosennacken, m.: ich ins geschirr nicht zarte mädchen bände, zu fusz eh' ging, als so im wagen stände, doch freud' und lust ihm aus den augen sprühen bei ihrer rosennacken purpurglühen. W. v. Humboldt ges. werke 3, 414 (Amor im wagen). [Bd. 14, Sp. 1213] rosennarcisse, f. eine art gelber, gefüllter narcissen mit rosenähnlichen blumen. Adelung.
rosenobel, m. eine frühere englische goldmünze, im werthe von ungefähr 19 bis 20 mark, auf deren kehrseite eine rose geprägt ist. min. lex. 453b. Jacobsson 3, 448b, s. auch Frisch 2, 126c und zur etymologie Weigand 2, 489. Andresen 224. mnd. rosenobel, s. Schiller-Lübben 3, 510a, nl. roosen-nobel, rosatus aureus, nobilis rosatus Kilian. in der schreibung wechselt rosenobel (nach dem engl. rosenoble) und rosennobel, selten rosanobel: mir aber ward ein rosenobel vom herzog auf den ermel gebunden, zu einer groszen gnade. Schweinichen 1, 49; sampt neuntausent englischer rosennobel, achthundert gulden real ... Fischart Garg. 120b; ein kind wird auszgelacht, wenn es nach einem apffel greifft, und einen rosenobel liegen läst. Weise erzn. 51 neudruck; ich wolte dir gern einen rosanobel verehren. Schuppius 90; als einesmals sein (Vespasians) sohn Titus ihme darumb zuredete .. hielt er jhme eine handvoll rosenobel vor die nase. 783; bald kompt ein grosser herr im rath, und gibt für mich (das meerkalb) ein rosen nobel. B. Waldis Esop. 2, 19, 22 Kurz; den einen legt er voller schiffnobel, den andern voller rosennobel. Wickram nachb. 20b; sich schlieszen in sein kabinet und seine rosenobel zählen — dies Hansens thun und lassen war zwölf monat lang in jedem jahr. Wieland 18, 366.
rosenobelgold, n. gold, welches zu rosenobeln verwendet wird, 23⅚ karat haltend. Jacobsson 3, 448b. | |