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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
weizenzoll bis weizgelt (Bd. 28, Sp. 1340)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) weizenzoll, m.: in England (betrug) im vorigen jahrhundert der weizenzoll ... handwb. d. staatswiss.2 2, 35. —
 
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weizenzopf, m., ein gebäck aus weizenmehl; s. DWB zopf 5 c, teil 16, 82:

ein waitzenzopff ...
beschlieszet diese gasterey
Chr. F. Henrici ged. (1727) 3, 17.


 
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weizenzufuhr, f.: die weizenzufuhr auf dem Rhein zu verstärken handwb. d. staatswiss.2 4, 1316. —
 
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weizenzwieback, m.: weizenzwieback aus Hamburg Muspratt chemie (1888) 2, 214.
 
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weizer, m., dass. wie weiziger (s. u.), mhd. wîzære 'tadler, strafer, peiniger' Lexer 3, 957: dîner gewizzen wîzære myst. 1, 339 Pf.;

ain hofman, hiesz Hans Sweizer,
da dise argen weiczer
den grassen mart heten getan,
da walt er auch nit pei in stan (1462)
M. Behaim buch v. d. Wienern 109, 29;

mit sein gsellen der Sweiczer
waz den Wienern ain waiczer ebda 308, 25 (s. 169, 5).


 
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weizer, m., 'milchbrot, gugelhupt, brot aus weizenmehl' (Obersteiermark) Unger-Khull 629b.
 
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weizer, m., dass. wie weiz, f., ein gespenst, das weizt, weihezt. in unkontrahierter form: weil sie aber den weihizer (einen umgehenden wirt) los sein wollten, schickten sie um den bischof von Regensburg, und der verschaffte ihn in die wilde Schweiz H. Watzlik Böhmerwaldsagen (1921) 7; wenn die hütbuben abends von den trateln, so hieszen die wiesen, heimtrieben, begegneten ihnen oft die weihizer (irrlichter) ebda 19. dazu weizerei, f., spukerscheinung: seither (seit einem spukhaften erlebnis) hat er s' dennat a gschiecha (gescheut, gemieden), dö weijatzerei Biberger scheichtsame gschichten um Rachel u. Lusen (1925) 36.
 
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weizern, adj., 'aus weizenmehl bereitet oder bestehend' Unger-Khull 629b, s. weizen, adj.
 
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weizernte, f., s. weizenernte. —
 
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weizfruchtbar, adj.: Kernten ... hat in ir vil tal und pühel, waitzfruchtper G. Alt buch d. croniken (1493) 275b. —
 
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weizgelt, n., abgabe in weizen: drizzig malter korngelts, zehen malter weizgelts (Würzburg 1350) monum. boica 41, 422; eyn halb malder weizgeldis (1355) hess. urkundenbuch 2, 615 Reimer.