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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
weizenwalch bis weizenzopf (Bd. 28, Sp. 1339 bis 1340)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) weizenwalch, m., s. weizentwalch. —
 
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weizenwald, m.: und der bach flosz mit mir bald durch weizenwälder, bald durch eine kleine duftige nacht Jean Paul 15/18, 462 Hempel.
 
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weizenware, f., verkäufliches gebäck aus weizenmehl: die feinste weizenwaare zum frühstück aus dem backofen zu fördern Holtei erz. schr. 26, 247. —
 
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weizenwart, m., weizenhüter: die Bethl, des weizenwart Bethl, war nun ganz und schön aufgeblüht Rosegger schr. II 15, 343. —
 
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weizenwecken, m., ein weizengebäck, s. DWB weck II 3, teil 13, 2788: ainen waizenweggen oder struczen (1582) österr. weistümer 10, 255. —
 
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weizenwein, m., weizenbranntwein: im Elsasz machet man ein sehr starken wäitzenwein von dem wäitzen Ta-Tabernämontanus kräuterbuch (1664) 604. —
 
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weizenweiszbrot, n.: das weizenweiszbrot (steht) im range oben an Muspratt chemie (1898) 6, 41. s. weizenbrot. —

[Bd. 28, Sp. 1340]


weizenwoge, f., die im winde wogenden halme des weizenfeldes:

und die zitternden weizenwogen schwammen im silber
(des mondes)
Hölty ged. 41 Halm.


 
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weizenwolf, m., mecklenburgische bezeichnung dessen, der die letzte weizengarbe auf dem felde gebunden hat, sie erklärt sich aus einem weitverbreiteten und uralten volksglauben an fruchtbarkeitsgeister im getreidefeld und ihre verkörperungen, s. handwb. d. dt. aberglaubens 5, 249 ff., bes. 290 ff.: dasz ein und dieselbe person roggenwolf, weizenwolf, haferwolf wird, wenn sie nämlich bei jeder getreideart die letzte garbe gebunden hat Mannhardt roggenwolf u. roggenhund 28; vgl. auch weizzagel. —
 
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weizenwucher, m., die frucht des weizens:

der weizenwucher sprang, der starke dräscher schnaufft
S. v. Birken Pegnitzschäferei (1645) 10.


 
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weizenzoll, m.: in England (betrug) im vorigen jahrhundert der weizenzoll ... handwb. d. staatswiss.2 2, 35. —
 
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weizenzopf, m., ein gebäck aus weizenmehl; s. DWB zopf 5 c, teil 16, 82:

ein waitzenzopff ...
beschlieszet diese gasterey
Chr. F. Henrici ged. (1727) 3, 17.