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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
weizenstaude bis weizenvarietät (Bd. 28, Sp. 1338 bis 1339)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) weizenstaude, f., die pflanze des weizens: man spart ... da

[Bd. 28, Sp. 1339]


diese roggen- und weizenstauden sehr um sich pflanzen, wohl ⅓ tel an saatfrucht allg. dtsch. bibliothek 89, 583. —
 
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weizenstengel, m., weizenstengelein, n.; im gleichnis: die edlen weitzenstengel ... die werden gesamlet und in die himlische scheune geführet Herberger hertzpostilla (1613) 1, 192; dasz nicht, wenn man das unkraut gar zu genaw ausrotten wolt, auch manch gut weitzenstengelein mit ausgeraufft werde Artomedes christl. auszlegung (1609) 1, 213. —
 
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weizenstoppel, f., der nach dem abmähen stehngebliebene teil des weizenhalms, dann das weizenfeld nach dem abmähen, s. DWB stoppel II 1 b, teil 10, 3, 342: dieses gemenge geräth auch, wenn es in die weizenstoppel gesäet wird Thaer grundzüge d. landw. 1, 341. —
 
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weizenstroh, n.: ein opffer in weitzenstro gebunden G. Schwartzkopf Herodot (1593) 185; mir zu füszen die goldgelben hohen stoppeln des weizenstrohs B. Goltz jugendleben 1, 29. bildlich u. uneigentlich: (geht im herzen der same des unkrauts doch auf) so wollen wir es offen ausziehen, aber nicht unnatürlich mit weizenstroh zudecken Bismarck br. a. s. braut u. gattin 47; sein stärkstes verlangen aber geht nach sommerspröszlein und weizenstroh (haar d. mädchens) Rosegger schr. II 13, 199.
 
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weizental, n., tal, in dem weizen angebaut wird:

und das grüne waizenthal
überströmt vom milden stral
Voss s. ged. (1802) 4, 65.


 
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weizenteig, m., teig von weizenmehl: umbstreichs mit weitzentaig eines fingers dick, setz in ein bachofen und lasz bachen Gäbelkover artzneybuch (1595) 1, 291; (die mägde) rundeten mit den händen gewürzten weizenteig zu ansehnlichen bällen G. Freytag werke 8, 20. —
 
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weizentreber, plur., rückstände bei bereitung von weizenbier oder -branntwein, s. DWB treber teil 11, 1, 1, 1570: da sie (die schlangen) dann von den weitzenträbern endlich so fett geworden Valvasor Crain (1689) 1, 462. —
 
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weizentragend, partiz.-adj.: die viel weitzentragenden äcker Lohenstein Arminius 2, 548a. —
 
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weizentrieb, m., der junge aus dem boden hervorwachsende weizen, s. trieb C 6, teil 11, 1, 2, 244:

grüne weizentriebe heben ...
spitzgerollte blättchen
H. König sonnenuhr (1910) 39.


 
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weizentwalch, m., auch weizenwalch, 'lolium temulentum L.' Pritzel-Jessen 219, vgl. auch twalchweizen, walchweizen, s. v. walchtrespe teil 13, 1072: (namen des lolchs) in Sachsen trespe, trebsen, walchtrespe, trestdorp und weytzenthwalch Tabernämontanus (1588) 676b; weitzentwalch Pancovius herbarium (1673) 181; weitzenwalch Ratzenberger (1598) in: mitt. d. thür. bot. ver., n. f. (1902) 54; weizenwalch era, lolium, zizania Marperger kaufmannmagazin (1708) 1393. —
 
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weizenvarietät, f., weizenunterart: man unterscheidet diese weizenvarietäten in ... Schwerz prakt. ackerbau (1882) 292. —