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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
weizenschröpfen bis weizenstengel (Bd. 28, Sp. 1338 bis 1339)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) weizenschröpfen, n., s. d. vorige wort: es ist bekannt, dasz im frühlinge die fette weitzensaat offt mit sensen und sicheln abgehauen und geschnitten wird, welches die bauren weitzenschrepffen nennen J. G. Schmidt rockenphilosophia (1706) 1, 266. —
 
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weizenschrot, n., grob gemahlener weizen, s. DWB schrot 5, teil 9, 1777: triticea Stieler 1913. —
 
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weizenschwer, adj., fruchtschwer wie weizen: zum winter baute ich dann über ... die weizenschwere trespe ... ein glashaus B. Goltz jugendleben 3, 281. —
 
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weizensemmel, f., aus weizenmehl bereitete semmel: zunächst musz die tatsache konstatiert werden, dasz die weizensemmel das ganze mittelalter hindurch ... als luxus- und 'herrenbrot' galt Wimmer gesch. d. dtsch. bodens 237. —
 
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weizensorte, f.: Krünitz 237, 141.
 
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weizenspelz, m., eine getreideart: von wäitzenspeltz oder nackender gerst (hordeum nudum) ... waitzenspeltz ist ein halb wäitzen und ein halb speltzenkorn Tabernämontanus kräuterbuch (1664) 611; es giebt waizen- und gerstenspelt allg. dtsch. bibliothek, anh. zu 37—52, 1416. vgl. auch unter weizengerste. —
 
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weizenspelze, f., beim dreschen abfallende hülse des weizens, s. DWB spelze, f., teil 10, 1, 2142: sed spälzen etiam dicuntur palea acus. weizenspälzen palea triticea Stieler 2068. —
 
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weizenspreu, f.: palea triticea weitzensprew nomenclator (Hamburg 1634) 102. auch weizenspreuer, vgl. DWB spreu teil 10, 2, 53: wäitzensprewer ... eingesotten, ist gut, die erfrorne glieder ... wider zu recht zu bringen Tabernämontanus kräuterbuch (1664) 603; schwäb. weizenspreuer (neben -spreu) Fischer schwäb. wb. 6, 663. —
 
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weizenstärke, f., aus weizen gewonnene stärke, s. teil 10, 2, 889: wenn man weizenstärke mit wässerigem kali behandelt Sprengel chemie f. landw. 2, 162. —
 
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weizenstaude, f., die pflanze des weizens: man spart ... da

[Bd. 28, Sp. 1339]


diese roggen- und weizenstauden sehr um sich pflanzen, wohl ⅓ tel an saatfrucht allg. dtsch. bibliothek 89, 583. —
 
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weizenstengel, m., weizenstengelein, n.; im gleichnis: die edlen weitzenstengel ... die werden gesamlet und in die himlische scheune geführet Herberger hertzpostilla (1613) 1, 192; dasz nicht, wenn man das unkraut gar zu genaw ausrotten wolt, auch manch gut weitzenstengelein mit ausgeraufft werde Artomedes christl. auszlegung (1609) 1, 213. —