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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
weizenschlempe bis weizenspelz (Bd. 28, Sp. 1338)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) weizenschlempe, f., rückstände bei der weizenbranntweinbereitung, s. DWB schlempe teil 9, 628: roggen-, weizen- und maisschlämpe Schwerz prakt. ackerbau (1882) 791. —
 
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weizenschnee, m., blümelnd vom weizenbrot im hinblick auf seine farbe:

das brodt, ich sprich den weitzenschnee
Spee trutznachtigall 332 ndr.


 
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weizenschnitt, m., das abmähen des weizens: bey dem korn- und waitzenschnitt ist zu beobachten ... Hohberg georg. cur. (1682) 2, 51. —
 
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weizenschober, m., gröszerer haufen von weizengarben:

(eine hand) die den weizenschober deckt,
die den roggenschober häuft
Freiligrath ges. ged. 3, 210;

s. DWB schober teil 9, 1426. —
 
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weizenschrapfe, weizenschröpfe, f., 'in der landwirtschaft, da man den geil wachsenden weizen oben schröpft, d. h. mit der sichel abschneidet, welches geschieht, ehe er zu schieszen oder halme zu treiben anfängt' Campe unter weizenschröpfe. auch von der saat, die geschröpft werden soll: lohe: ist auch ein unfall, welcher der gersten- und weitzenschrapfe von allzu truckner witterung begegnet allg. haushaltlex. (1749) 2, 227; 'waitzenschröpfe heiszen die obersten gipfel von dem allzu geil wachsenden weitzen, welche im frühlinge ... mit der sichel abgeschnitten werden' ebda 3, 644. vgl. DWB schrapfen, DWB schräpfen, DWB schröpfe, schröpfen teil 9, 1648. 1768f.
 
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weizenschröpfen, n., s. d. vorige wort: es ist bekannt, dasz im frühlinge die fette weitzensaat offt mit sensen und sicheln abgehauen und geschnitten wird, welches die bauren weitzenschrepffen nennen J. G. Schmidt rockenphilosophia (1706) 1, 266. —
 
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weizenschrot, n., grob gemahlener weizen, s. DWB schrot 5, teil 9, 1777: triticea Stieler 1913. —
 
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weizenschwer, adj., fruchtschwer wie weizen: zum winter baute ich dann über ... die weizenschwere trespe ... ein glashaus B. Goltz jugendleben 3, 281. —
 
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weizensemmel, f., aus weizenmehl bereitete semmel: zunächst musz die tatsache konstatiert werden, dasz die weizensemmel das ganze mittelalter hindurch ... als luxus- und 'herrenbrot' galt Wimmer gesch. d. dtsch. bodens 237. —
 
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weizensorte, f.: Krünitz 237, 141.
 
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weizenspelz, m., eine getreideart: von wäitzenspeltz oder nackender gerst (hordeum nudum) ... waitzenspeltz ist ein halb wäitzen und ein halb speltzenkorn Tabernämontanus kräuterbuch (1664) 611; es giebt waizen- und gerstenspelt allg. dtsch. bibliothek, anh. zu 37—52, 1416. vgl. auch unter weizengerste. —