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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
weizenreich bis weizenschlempe (Bd. 28, Sp. 1337 bis 1338)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) weizenreich, adj.:

(ein schiff) ging zu dem weizenreichen Dulichion
Voss Odyssee 261 Bernays;

gegen Kandahars weizenreiche fruchtebene Ritter erdkde 8, 147.
 
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weizensaat, f., die aufgegangene saat des weizens: es ist bekannt, dasz im frühlinge die fette weitzensaat offt mit sensen ... abgehauen ... wird J. G. Schmidt rockenphilosophia (1706) 1, 266; äcker voll weizensaat, die schon ein paar zoll hoch gediehen war Ritter erdkde 15, 533. der vorgang des säens: die alten pflegten nach der korn- oder weitzensaat eine bonentasche mit nach hause zu bringen Treuer dtsch. Dädalus (1675) 1, 221; (weil der same sonst fault) musz man bey der weitzensaat auf trocken wetter sehen Zincke allg. öconom. lex. (1744) 3177.
 
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weizensack, m., sack mit weizenkörnern:

(dasz der müller) die weitzenseck zu sehr beschetzt
Burkh. Waldis Esopus 2, 223 Kurz.


 
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weizensaft, m., wie gerstensaft im sinne von 'bier': der delicateste gersten- und waitzensafft unterschiedener gattung wartet auf die gesellschaften vergnügen b. d. wass. d. Pleise (1749) vorber. A 4a. —
 
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weizensamen, m.: dieser weitzensaamen verlangt ein sehr gut und auch wohl gearbeitetes land allgem. haushalt-lex. (1749) 3, 644. —
 
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weizensange, f., büschel weizen, s. DWB sange teil 8, sp. 1789:

[Bd. 28, Sp. 1338]


korn- oder waytzensangen frisch z behalten, nimm sy in der gröne, derre sy (1530) Fischer schwäb. wb. 6, 3399. —
 
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weizenschabe, f., ein insekt: die weizenschabe ... (ist) dem getreide nur als larve schädlich Muspratt chemie (1888) 2, 792. —
 
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weizenschaub, m., '(büschel von) weizenstroh, früher zum dachdecken verwendet' Fischer schwäb. wb. 6, 3399; 'weizenstroh' schweiz. id. 8, 34. —
 
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weizenscheuer, f.:

weil Schlesien
sein bestes kornhauhs hier und weitzenscheuer hat
Lohenstein hyacinthen (1680) 81.


 
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weizenschlag, m., teil eines landguts, der mit weizen bestellt ist, s. DWB schlag V 2, teil 9, 332 u. wetenslach Schiller-Lübben 4, 221:

die lerche senkte sich
tiefkraisend auf ihr nest im weizenschlag
Kosegarten im Götting. musenalm. (1786) 4.


 
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weizenschlempe, f., rückstände bei der weizenbranntweinbereitung, s. DWB schlempe teil 9, 628: roggen-, weizen- und maisschlämpe Schwerz prakt. ackerbau (1882) 791. —