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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
trala(-) bis trambaum (Bd. 21, Sp. 1173 bis 1177)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) trala(-) s.tra- sp. 926.
 
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tralge s. DWB trallje.
 
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trall, adj., s. DWB drall.
 
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trall, m. 1) 'not, bedrängnis': oan aus'n trall helfen bei Wander 4, 1282; 2) in der studentenspr. 'unsinn, scherzhafte unternehmung': wenn in das alles der trall, der rappel ... hineinwetterleuchtet Kerr ges. schr. 10, 90; vgl. trallig verrückt Meyer-Mauermann richt. Berliner 178 und sonst in der umgangs- und studentensprache; vielleicht zum folgenden.
 
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tralle, m. u. f., plumper, dummer mensch, auch in weiterbildungen wie trallari, trallewatsch, trallatsch, trallpatsch u. ähnl. bes. in Oberdeutschland verbreitet: Martin-Lienhart 2, 753, Fischer 2, 311, Stalder 2, 295 (vgl. für diese gruppe die angaben bei v. Klein prov.-wb. 2, 193); Unger-Khull 166, Lexer kärnt. wb. 66 ('holzschuh, plumpe person'), Schöpf 750 (dazu trallen kindisch thun); doch auch Ruckert unterfränk. ma. 183, Crecelius oberhess. wb. 287; 'schwatzhafte person' Schmeller-Fr. 1, 660, Jecht Mansf. 113, Hertel Thür. sprachsch. 80. s. auch Zs. f. dtsche phil. 3, 334 ff.:

kain tier pitt seins geleichen tot,
ains hilft dem andern in der not;
e das ain grober tralle
lit ellend, armuet, als vil mancher weiser tuet,
er liess e all sein freund hie sterben umb das guet
Osw. v. Wolkenstein 227 Schatz;

[Bd. 21, Sp. 1174]


fort, fort, nimm deine trallwatsch (gemeint ist ein mädchen), die dir das ding gewiesen Ulr. Bräker s. schr. (1789) 1, 75; ich hab gemeint, du seist blos ein so guter tralle, der kein schneid hat Auerbach dorfgesch. 4, 207; vgl. noch den drallpatsch jagen eine art spieszrutenlaufen durch eine reihe von mitspielenden mit geknoteten taschentüchern für den, der im spiel einen fehler macht Fischer schwäb. 2, 312; zur etymologie s. DWB troll, DWB trulle.
 
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tralle, f., s. DWB trolle, DWB troddel: jetzund, da man sich wie die raupen so streuflich verbremet, mit trallen und trodeln behenget, gleich wie die spanischen und italiänischen rosz theatr. diabolorum (1569) 466b.
 
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tralle, f., gitter, s. DWB trallje.
 
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trallern, trällern, vb. , eine melodie ohne worte singen, meist mit trala (vgl. sp. 924); onomatopoetische bildung von diesem schallwort; ablautend zu trillern empfunden, vgl.: hörte der jüngste bruder Trilltrall die vögel im walde so trillern und trallern C. Brentano 2, 156 Morris. trällern zuerst 1742 bei J. J. Schwabe belustig. (s. u.) bezeugt, ohne umlaut trallern zuerst 1759 im polit. hanswurst 27 (vgl. DWB klempern neben klampern th. 5, 1143 oder kläppern neben klappern th. 5, 975). beide formen im 18. jh. gleich häufig. im 19. jh. stirbt trallern in der schriftsprache aus (noch bei Brentano 2, 156 u. 410; Göthe Faust 7175; Böhme gesch. d. tanzes 1), vereinzelt noch mundartlich tralrn Göpfert sächs. erzgeb. 42. von trillern unterscheidet sich tr. durch die wesentliche beschränkung auf die menschliche stimme (s. u.) und dadurch, dasz die töne nicht auf zwei nebeneinanderliegende beschränkt sind, ihre lage nicht so hoch und ihre folge nicht so schnell ist, vgl. Maas-Eberhard synon. (1818) 5, 93.
1) intransitiv: dasz sie ... die karten mischen ... zwischen jedem stiche liebäugeln, plaudern, ... trällern J. J. Schwabe belustig. 2 (1742) 348; gegen singen abgesetzt:

singt ein kinderliedchen! singet:
macht ein tänzchen, hüpft und springet!
fehlt musik? wer trällern kann,
stimm ein lustig stückchen an
Chr. F. Weisze kinderfreund 1, 262;

Arabella schwieg, sang nicht, trällerte nicht Gutzkow 4, 151; nicht selten neben pfeifen, das ebenfalls eine melodie ohne worte trägt: wenn ich so pedantisch wäre und ihnen verwehrte zu trällern und zu pfeifen Rabener 2, 95; der offizier ... ging pfeifend und trällernd durch den garten davon Zschokke 20, 219; freudige stimmung ausdrückend:

ein armer schuster sang und trallerte vom morgen
bis in die nacht. entfernt von gram und sorgen
war stets sein herz, stets heiter sein gesicht
Chr. F. Weisze kinderfreund 2, 244;

die freude, die aus seinem auge blitzt und unbewusst ihn zum trallern reizt, belebt seinen gang F. M. Böhme gesch. d. tanzes 1; es verstummte ... so mancher von den fröhlich trällernden voltigeurs, als sie die höhe mit der schanze Cavallo erklommen hatten v. Gaudy 14, 128; lustiger trällerte es (das Barfüszele) noch nie durch haus, hof und stall Auerbach dorfgesch. 6, 184, oder ausgelassenheit:

er sang und trallerte wie toll,
dasz rings umher das feld erscholl
Zachariä hinterl. schr. (1781) 76;

da lief ein trupp im schauspielhause herum und schrie, sang und trallerte, dasz man kein wort von den schauspielern vernehmen konnte Schink theater zu Abdera (1787) 1, 27; der (kerl) aus vollem halse trallerte F. H. Unger Julchen Grünthal 133; als unterhaltung beim alleinsein: beim geräusch der schritte sah er sich um und hörte auf zu trällern Pichler marksteine (1874) 139; so vor sich (hin) trällern: sie trällert und brummt vor sich, indem sie auf ihre arbeit ... sieht Kotzebue 7, 166; und er (nachdem er lange lesend allein gesessen hatte) sprang auf und trällerte vor sich hin, um sich alles, was ihn ängstigte, fortzusingen Fontane I 6, 45.

[Bd. 21, Sp. 1175]



verächtlich, in uneigentlichem gebrauch:

wo aus der kehle, von den saiten
ein ton sich um den andern flicht.
das trallern ist bei mir verloren,
es krabbelt wohl mir um die ohren,
allein zum herzen dringt es nicht (von der reimklingelei der romantik)
Göthe 15, 118 W.;

er trallert als ein narr und läuft zum bauer hinein, voller entzückung den übergang der alliirten über den Rhein zu melden polit. hanswurst am Saalstrom (1759) 27; anstatt Franzosen können wir sicher sagen: trallernde sklaven — das beiwort paszt auf keine lebendige nation weiter als auf sie Schummel empfindsame reisen (1771) 1, 102.
2) transitiv. aus 1 entwickelt; erst seit 1771 bei Chr. H. Schmid parterre 157 bezeugt, s. u.; für die form trallern nur selten belegt, s. u. den übergang mögen fälle folgender art erleichtert haben: ich trällere unwillkürlich: 'am Rhein, am Rhein, da wachsen unsre reben' Heine 3, 181 E.; 'probiren geht über studiren lalalalala' trällerte Agnes Auerbach (1857) 2, 187. mit objecten wie melodie, lied, tanz u. ä.: wenn der eine schauspieler ... ein lustiges liedchen trallert J. J. Engel schr. 7, 320;

so laszt uns jubeln. wollt ihrs liedchen
trallern, das ihr mich erst gelehrt? Shakespeare 3, 88;

die gewohnheit, dasz ich, wenn mich etwas wurmte, ins freie ging und etwas trällerte. gemeiniglich trällerte ich die melodie ..., nach welcher das lied gesungen wird 'es lebe Leopold, der deutsche kaiser, hoch!' Salzmann Conrad Kiefer (1845) 26; er ... trällerte sein rheinisches lied H. Laube 8, 67; der heilige Michael trällerte den Dessauer marsch Kürnberger siegelringe (1874) 109; wir wollen den tanz wiederholen, den wir vor dem jahre auf ihrer hochzeit tanzten. jungfer Philippine mag ihn trällern Gellert 3, 429;

(sie) trällert eine menuet
Gotter ged. 3, 389;

eine putzmacherin sei eine art von ätherischem wesen, das ... fortwährend liedchen trällert Seidel Leberecht Hühnchen (1899) 172; von einer melodie, die man erst gehört hat und zu der man den text noch nicht kennt:

im bette trällern sie (die töchter),
so wie der morgen graut, die ständchenmelodie
J. D. Falk satiren (1800) 3, 32;

der ... die weise des liedchens, welches Sismunda vorhin gesungen hatte, zu trällern anhub Fouqué altsächs. bilders. 4, 202; er ... hub an, allerlei liedchen zu trällern, wie er sie von den knechten gehört hatte Rosegger I 1, 75; vgl.: der alte kuttenmann ... trällerte die melodien mit L. Richter lebenserinn. 1, 212; bes. etwas wohlgefälliges, eingängiges: tag und nacht trällere ich ihr leztes stück an unsre honette matrone, das doch ein gar überirdisches stück ist Cramer (1773) in briefe von und an Bürger 1, 80 Strodtmann; alles, was odem hatte, sprach, sang, trallerte, leierte und pfiff, wachend und schlafend, viele tage nichts als stellen aus der Andromeda des Euripides Wieland I 10, 169 akad.; auf den gassen zu Leipzig und in den schenken werden jetzt 'als ich auf meiner bleiche', 'ohne lieb und ohne wein' und andere gesänge aus Weiszens opern statt elender gassenhauer selbst von denen getrellert, die nicht wissen, woher sie sind Chr. H. Schmid parterre (1771) 157; vermögen die meisten komponisten gar keinen flotten tanz zu schreiben, der ... so in den ohren sitzen bleibt, dasz man ihn auf der gasse trällern hört Böhme gesch. d. tanzes 277.
occasionell im sinne von lallen: mein oheim trällerte unverständliche worte vor sich hin Schreyvogel 1, 2, 129.
3) nur gelegentlich ist tr. nicht auf die menschliche stimme bezogen: (ich) trällerte etwas auf dem klavier G. Müller a. d. Herderschen hause 83; er trällerte auf seiner pfeife dazu Bettine C. Brentanos frühlingskranz (1845) 53; von vögeln, mit trillern lautspielend, s. o.
 
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trallje, f., gitter; plur. gitterstäbe, mnl. tralie, traelge, mnd. trallie, nnl. tralie, norw. traler, traleverk,

[Bd. 21, Sp. 1176]


dän. trall(i)er, tralverk, schwed. trall; aus mlat. tralia, trelia, trela du Cange 8, 164c, wohl durch vermittlung des ndl., im 15. jh. entlehnt. später, wie die häufigere schreibung traille zeigt, s. z. b. Helfft wb. d. landbaukunst (1836) 367; Immermann w. 18, 130 B., an das französische treille angelehnt, das das gleichstämmige treillage 'gitterwerk', besonders als kunstwort des gärtnergewerbes (Wollf mathem. lex. [1747] 1329; allgem. haush.-lex. [1749] 3, 542 u. ö., auch Hügel Wiener dial. 167) geliefert hat. das wort ist auf nd. u. md. bodenzuhause und reich bezeugt: ten Doornkaat-Koolman 3, 428, brem.-niedersächs. wb. 5, 95, Richey id. hamb. 311, Brendicke Berl. volksdial. 184, Frischbier preusz. wb. 1, 408, Hupel dtsch. spr. i. Lief- u. Ehstland 240, Sallmann beitr. z. dtsch. ma. i. Estl. 28; Köppen Dortmund 60, Elberfeld. ma. 164, Woeste westfäl. 273, Bauer-Collitz waldeck. 105a, Hönig Kölner ma. 182, Müller-Waitz Aach. ma. 247, Wegeler Kobl. ma. 77, K. Chr. L. Schmidt westerw. id. 262, Christa Trierer ma. 70, Gangler Lux. umgangsspr. 457, Follmann dtsch.-lothr. ma. 99, Kehrein Nassau 1, 407 u. ö. formen ohne j erscheinen schon im 16. jh., als trahle, thrale bei Ercker, s. u., als trārl, trall(ing), trall(wark) in heutigen maa. vgl. Jensen nordfries. spr. d. Wiedingharde 638, C. F. Müller Reuterlex. 140 und Schütze holst. id. 4, 247; literarisch (tralle) bei Liliencron und Tim Kröger s. u.
der mlat. collective sing. trelia 'cancelli, clathri, transenna' du Cange a. a. o. erscheint so auch als deutsches wort in den ältesten glossierungen, vgl. gerra en ysern tralye (a. d. 15. jh.), gerrae eyn ysern gerempze of tralye ante chorum (a. d. j. 1507) bei Diefenbach gloss. 261b; cancellus trallye voc. Strals. (15. jh.) bei Schiller-Lübben 4, 605; tralge (a. d. j. 1507) bei Diefenbach gloss. 94b neben glossierungen wie eysengitter a. a. o., schranke, gremmecz Diefenbach 94b; vgl. traelie clathrus, cancellum Kilian 565; zumeist aber im plural trallyen 'stäbe die ein gitter bilden', vor allem an brücken, fenstern, thüren u. dgl.: und leten ock grote stark yserne trallyen dar vor (vor die neue accisebude) maken Rostocker chronik 55 Schröter; in der zit wart vil korntz heimlichen uis Coelne gevoirt ind nachts durch die trailgen lanx den Rin uisgestalt. so wurden nuwe stein ind trailgen gemacht, dat me zo verhoeden chron. d. dtsch. städte 14, 803 (Cöln a. d. j. 1499); der sall und will Joachim Schmidt de schlengen (eisenbeschlag der thür) und trallien uthbreken (a. d. j. 1541) erbbücher d. stadt Riga 284; 6 stuck eisern trallin aus den fenstern geschlagen inventar v. 1546 in chroniken von Hessen u. Waldeck 2, 357; (das gemach) war ... mit einem ... stacket, dessen tralgen von ... golde ..., unterschieden Olearius verm. reisebeschr. (1696) 245; (er hatte) das gemach mit einer doppelten, eisenbeschlagenen thüre ... und die fenster mit zollstarken traillen rüsten lassen Immermann 18, 130 Boxb.; vgl. traillen 'eiserne dünne stäbe, die zum verschlusz von öffnungen dienen' Helfft wb. d. landbaukunst 367; '... auch schmale pfosten und bretter vor einer öffnung, ingleichen die eine gallerie ausmachen' Hupel dtsch. spr. in Lief- u. Ehstl. 240; für die stäbe der chorschranke:

sie sieht den greis am hochaltar
unklar durch goldne trallen
Liliencron s. w. 7, 152;

als roststäbe in schmelzöfen: setze den tiegel in einen windtofen, der ... unter den eysern thralen vorn gegen dem windtloch schüssig gemacht sey, ... dasz man auch die thralen darausz nemmen ... könne Ercker beschr. aller mineral. ertzt 77a; setz den tiegel ledig inn den windtofen, eine gute zwerchhandt höher dann die eysern trahlen ligen ib. 22b.
der plural als collectivvorstellung 'gitter': die fenster sind gläsern und hölzern und ... mit tralien (gegitter) oder schrankwerk verwahret Comenius sprachenthür (1657) § 550 Docem., vgl. cancelli, gatter, tralien thes. lat. germ. (1687) 150; des mogols gemach und erhobener thron, vor welchem ein kleiner platz mit güldenen trallinen umgeben Olearius verm. reisebeschr. 63; phraseologisch bedeuten

[Bd. 21, Sp. 1177]


die trallien das gefängnis: wollet ihr nicht in güte, so müsset ihr in ungüte, oder ihr werdet in die trallien kommen Volckmar 40 dialogi 216; vgl.

nicht kümmert ihn des beutels lehre,
die traillenkammer schreckt ihn nie
G. A. v. Maltitz streifzüge 188;

auch mundartlich: ten Doornkaat-Koolman 3, 428; die eigentliche bed. 'gefängnisgitter' bei Frischbier 1, 408; Köppen Dortmund 60; Leithäuser Barmer ma. 159; Leihener Cronenb. wb. 124.
im singular ist die collective bedeutung 'gitter' in jüngerer sprache verzeichnet bei Schrader dtsch.-frz. 2, 1374; Kinderling reinigk. d. dtsch. spr. 151, und in einem theil der dial. wbb.; bes. als 'treppengeländer' Sallmann neue beitr. z. ma. i. Estl. 42, Askenasy Frankf. ma. 112, Pfister nachtr. zu Vilmars id. v. Kurhessen 297, Fr. Hofmann niederhess. wb. 240, auch bei Hoyer-Kreuter technol. wb. 1, 773; vgl. auch tralje 'chorschranke' Mothes baulex. 4, 364; hierher auch schweinetralle: vor einem mit der sogenannten schweinetralle versehenen wagen Tim Kröger novellen (1914) 2, 151.
 
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tram, m., der balken; nom. sing. auch tramen Hoyer-Kreuter (1902) 1, 773; Mothes baulex. (1882) 4, 363; nom. pl. auch nhd. träme, treme: erste dtsche bibel 5, 260; Schildbürger (1598) 42; Decimator thes. (1608) 196; Karmarsch-Heeren (1877) 2, 101; arch. d. ver. f. siebenbürg. landeskde n. f. 27, 643. im übrigen s. DWB dram.
 
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trambaum, m. 1) tragbalken des fuszbodens, der zimmerdecke: die parkette in den salons von Wien ... ruhen auf den trambäumen, die einst in dieser wildnis gewachsen Rosegger wildlinge (1906) 127; der trampam, 'der mächtige unterzugbalken, der im steirischen bauernhaus die zimmerdecke trägt' wörter u. sachen 1, 125 Meringer. 2) der nach auszen sichtbare hauptbalken des hauses: dieser ... hat wahrscheinlich auch das stattliche haus gebaut, welches auf seinem trambaume die jahreszahl 1744 führt Rosegger schr. (1895) III 2, 11. 3) in specieller technischer bedeutung s. DWB drambaum.