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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
sandgegend bis sandgrube (Bd. 14, Sp. 1765)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) sandgegend, f. sandige gegend, sabuletum. Frisch 2, 148b.
 
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sandgehügelt, adj.:

stöhnend flogen die läufer gestreckt an den graben, sie setzten
über ihn hin, und klommen, dasz fest an dem mähnigen halse
pochte des reiters brust, an dem sandgehügelten wall auf.
Pyrker Tunisias 9, 324.


 
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sandgieszerei, f. das gieszen in sandformen und eine werkstatt, anstalt dafür. Karmarsch-Heeren3 7, 529. vgl. DWB sandform, -formerei.
 
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sandglas, n. sanduhr. Campe:

die zeit musz seit dem fall ihr sandglas gäher stürzen.
Haller ged. 138 Hirzel.


 
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sandglimmer, m. der gelbe glimmer, katzengold. Nemnich.
 
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sandgräber, m. einer, der sand gräbt, arenarius. Maaler 342d. als bezeichnung mehrerer käferarten, die sich in sand einbohren: 1) der sandkäfer, scarabaeus sabulosus. Nemnich. 2) der todtengräber, silpha sabulosa. ebenda. 3) der mehlkäfer, tenebrio fossor. ebenda.
 
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sandgras, n. bezeichnung von grasarten, die besonders im sande wachsen: 1) elymus arenarius. Nemnich. 2) milium effusum. ebenda; eine kahle sandfläche, spärlich mit wolfsmilch und sandgras bewachsen. Freytag soll u. haben (1883) 2, 24.
 
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sandgraslilie, -gilge, f. anthericum ramosum. Nemnich.
 
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sandgries, m. 1) grobkörniger, griesartiger sand. Adelung. 2) aus eigentlichem sande bestehender gries zum unterschiede vom kalkgries. ebenda.
 
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sandgriesig, adj. vom vorigen: ain general consilium für uneingewurzelte, unnodosirte unknöpfige, unverkalkstainte nit sandgriesige und nestelverknipfte podagra. Fischart podagramisch trostbüchlein (1577) B 3b.
 
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sandgrube, f.
1) grube, die sand enthält, aus der sand gegraben wird, sabuletum, arenarium. Stieler 689. Frisch 2, 148b. Adelung, sandgrb Maaler 342d: diese besitzung besteht in einer sandgrube, welche mit gesträuch bewachsen ist und in

[Bd. 14, Sp. 1766]


welcher eine breterne vogelhütte zum schieszen von strandvögeln steht. Freytag soll u. haben (1883) 1, 230. scherzhaft von einer sandigen gegend: ich bin die halbe welt durchlaufen und hatte überall etwas auszusetzen, und jetzt wühle ich mich in diese sandgrube ein. 301.
2) grube für sand, so in technischer sprache von den beiden gruben, löchern hinter dem aschofen in einer glashütte, in die der ausgeglühte sand geworfen wird. Jacobsson 7, 165a.