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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
querwetterung bis quese (Bd. 13, Sp. 2365)
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[Bd. 13, Sp. 2365]


Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) querwetterung, f., s. quertief.
 
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querwind, m. ventus transversus Frisch 2, 78c: heute blies ein heftiger querwind. C. F. Meyer novellen 1, 122.
 
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querwunde, f. vulnus obliquum Stieler 1389.
 
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querx, m., d. i. quergs (wie knips von knipp, klaps von klap u. a.), oberlausitzische nebenform für querg, zwerg Anton 11, 17. zeitschr. für mythologie 4, 212 f.; die sagen von den querxen. W. Grimm kl. schriften 2, 520.
 
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querz, s. DWB quarz.
 
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querzähnler, m. die lurchsippe ambystoma, deren gaumenzähne in einer pfeilbogenartigen linie quer gestellt sind. Brehm thierl. 5, 428.
 
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querzeile, f. versiculus transversus Forbiger teutsch-lat. handwörterbuch 1834.
 
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querzen, s. DWB quarzen.
 
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querzwickel, m. in die quere laufender strumpfzwickel Jacobsson 3, 333b.
 
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queschen, s. DWB quetschen.
 
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quese, f. eine mit blut unterlaufene quetschung der haut, blutbläschen Schiller-Lübben 3, 404b und die niederd. wörterbb. (s. DWB quetschen), sprichwörtlich es ist besser ein quese in der hand denn ein knoten im nacken. Wander 3, 1441; zoologisch der blasen-, drehwurm, der besonders in das gehirn der schafe vordringt und die drehkrankheit erzeugt (Schambach 164b. Oken 5, 545. Brehm 6, 748 ff.), daher quese (oder quesenkrankheit) die drehkrankheit der schafe, quesenkopf, ein an dieser krankheit leidendes schaf (Weber öcon. lex. 431b); übertragen s. v. a. querkopf: aber dasz ihr sehet, dasz wir genies seind und keine queesenköpfe. Siegfr. v. Lindenb. (1782) 4, 248. 261, nd. quesenkopp Schambach 164b; quesig, adj. voll quesen, eigensinnig, unartig (von kindern) 165a.