- grübling, m.
- grüblingsbaum
- grüblingsthor
- grübner, m.
- grubpfennig, m.
- grubrebe, f.
- grubrecht, n.
- grubstock, m.
- grübs, m.
- grübulant, m.
- gruchzen
- grucken, vb.
- grude, f.
- grudeherd
- grudekoks
- grudehaus
- grudeofen
- grüdeln, vb.
- gruden, vb.
- gruft, f.
- gruftähnlich, adj.
- gruftdeckel, m.
- grufterde, f.
- gruftgewand, n.
- gruftgewölbe, n.
- grufthauch, m.
- grufthaus, n.
- grufthügel, m.
- gruftig, adj.
- gruftkapelle, f.
- gruftkirche, f.
- gruftkleid, n.
- gruftlampe, f.
- gruftleiche, f.
- gruftplatte, f.
- gruftstein, m.
- gruftstille, f.
- gruftversenkung, f.
- gruftwerk, n.
- grügel-, m.
- griegelhahn, m.
- grüh(e), m. und f.
- grume, f.
- grummeln, vb.
- grummelschauer
- grummelstein
- grummelturm
- grummen
- grummet, n.
- grummetbutter
- grummeternte
- grummetfutter
- grummetfütterung
- grummetgras
- grummetheu
- grummetmacher
- grummetmahd
- grummetsack
- grummetschober
- grummetweib
- grummetwiese
- grummetzeit
- grummsame, f.
- grumpe, m.
- grump(en), m.
- grümpel, m.
- grümpelhaufen
- grümpelmarkt
- grümpelwerk
- grumpen, vb.
- grumsen, vb.
- grumsig, adj.
- grün, adj.
- grünpurpurn
- grünsaphiren
- grünsilbern
- grünsmaragden
- grüngrauweisz
- grünglänzendschwarz
- grünaschfarbig
- grünstichblau
- grünblank
- grünblasz
- grünbunt
- gründick
- gründunkel
- gründüster
- grünflüssig
- grüngläntzicht
- grünhell
- grünlänglicht
- grünluftig
- grünsaftig
- grünspitzig
- grünästig
- grünbeerig
- grünbeinig
- grünblättrig
- grünblumig
- grünblütig
| grübling, m. 1) name verschiedener pflanzen; besonders für die trüffel, tuber cibarium: grieblinge Amaranthes 2045; grübling oder trieffen Staub-Tobler 2, 692 (quelle von 1734); grübling Holl 136b; erdgriebling Dietrich 5, 643; nach ausweis der elsäss. form krìwlìn Martin-Lienhart 1, 268b zum vb. grübeln, weil der pilz ausgegraben wird; dann für die kartoffel: die Burgunder pflegen die äst zu biegen, mit erdtrich decken, und also mehr grübling zu bekommen Tabernämontanus kräuterb. (1625) 189b; tartuffeln oder griebling .. solanum tuberosum esculentum Hohberg georg. cur. 3, 387a; hierher wohl die wurtzel grübling, die einem mitgliede der fruchtbring. gesellschaft zugetheilt ist Neumark neuspr. teutscher palmb. 381; die bezeichnung ist gleicher ableitung wie das vorige, vielleicht einfach von der trüffel übertragen; vgl. Fischer schwäb. 3, 866; Schmeller 1, 139, wo auch griebeln, grübeln für kartoffel angegeben; weiter für den gichtschwamm, phallus impudicus Krünitz 20, 162; der hut dieses pilzes ist stark grubig, also dies zu grube; dazu auch grübling als name einer grubigen apfelsorte Krünitz a. a. o.; so schon bei Bauhin hist. fontis balneique Bollensis (1598) 4, 66 f.; Nemnich 212; 'bei Planer ein pflanzengeschlecht, bei welchem männliche und weibliche blumen auf einer pflanze wachsen (omphalea L.)' Campe; gröbling 'ein aus vielen eszbaren stockschwämmen .. zusammenhangendes gewächs der nusz- und weidenbäume' (österr.) Popowitsch 165 ist wohl anderen stammes (zu grob 'dick'?); fraglich ist, welche pflanze Klopstock meint: grübling eilte voran, und mit erzitterndem blatte folgte weichling von fern (bei der bestattung der toten rose) od. 2, 111 M.-P. 2) nur vereinzelt persönlich gefaszt, zu grübeln 3: wer jetzt einfeltig schreibt .., mus der klügling und grübling .. esel, Midas, Silenus sein J. Pomarius gr. post. (1590) 1, 106b; vgl. vorr. 2, 4a. —
grüblingsbaum kartoffel Pritzel-Jessen 382; Fischer schwäb. 3, 865; grüblingbaum Tabernämontanus kräuterbuch (1625) 189a; grieblingsbaum quelle v. 1748 bei Staub-Tobler 2, 692; grübelnbaum Schmeller 1, 139. —
grüblingsthor, zu grübling 2: die morgenländer hie seyn keine grüblings-thoren, sie haben nicht die zeit mit aberwiz verlohren Rompler v. Löwenhalt erst. gebüsch 28. —
grübner, m., propago, alter weinstock, der wider eingesetzt wird Orsäus nomencl. 195. —
grubpfennig, m., was gruberpfennig (s. d.) Unger - Khull 309b. —
grubrebe, f.: grbräben oder eyngelegt und eyngegrbet gerten der weynräben mergus Frisius 817b; Staub-Tobler 6, 44; vgl. DWB grubenende. —
grubrecht, n., abgabe für das zum kohlenbrennen gegebene holz, ält. spr. Unger-Khull 310a mit nachweisen. —
grubstock, m., rebensetzling österr. weisth. 8, 1119 (a. d. j. 1571).
grübs, m., kernhaus des obstes, s. griebs sp. 254; diminuiert grübslein Fr. Kind ged. 2, 97.
grübulant, m.: deswegen solte ich .. ihre actiones nicht aus dem grund erforschen, weil ich hierdurch auch ein gribuland, ausspintizant, explotant .. sein würde Jan Rebhu weltkucker (1678) 2, 115.
gruchzen s. DWB grochzen. | |