- distelwanze, f.
- distelweg, m.
- distelweide, f.
- distelwesen, n.
- distelwolle, f.
- distelzwang
- distelzweig, m.
- distelzweiglein, n.
- distillieren
- ditchen, n.
- ditel, m.
- ditelkopf, m.
- ditte, f.
- ditten
- dittichen, n.
- ditzen
- divan
- dobber, m.
- dobel
- dobel, m.
- dobel, m.
- döbel, m.
- tobel, m.
- töbel, m.
- döbel, m.
- döbel, m.
- dübel, m.
- dippel, m.
- döbelboden, m.
- düppelboden, m.
- dippelboden, m.
- döbelbohrer, m.
- döbeln
- döbelwand, f.
- doben
- doben, adv.
- dobnen, adv.
- doberich
- dobstein, m.
- dobin
- tobin
- doch
- docht
- dock, n.
- dock, m.
- dock, m.
- döckchen, n.
- döckchenzwirn, m.
- docke, f.
- docke
- docke, f.
- döckel, n.
- döckelein, n.
- döcklein, n.
- dockeleinsflachs
- döckelen
- dockelen
- dockelmacher, m.
- dockelmaus
- dockelmäuser
- docken
- docken
- docken
- dockenbänke, f.
- dockenbild, n.
- dockenblätter, n.
- dockenärmlein, n.
- dockenflachs, m.
- dockenflutthür, f.
- dockengaul, m.
- dockengeländer, n.
- dockenglück, n.
- dockenhansel, m.
- dockenkäufer, m.
- dockenkleid, n.
- dockenkleidlein, n.
- dockenkrämer, m.
- dockenkraut, n.
- dockenküche, f.
- dockenlade, f.
- dockenmacher, m.
- dockenmann, m.
- dockenspiel, n.
- dockenspindel, f.
- dockenstempel, m.
- dockenstöcke, m.
- dockenvolk, n.
- dockenwerk, n.
- dockenwesen, n.
- dockenwiege, f.
- dockforme, f.
- doctern
- doctor, m.
- dockter, m.
- doctorand, m.
- doctorat, n.
- doctorbaret, n.
- doctordiplom, n.
- doctoreid, m.
- doctorfilzhut, m.
| distelwanze, f. cimex cardui.
distelweg, m. wie distelbahn. bildlich, mein distelweg (spricht die tugend) hat in sich ros und flor. Lohenstein Sophonisbe 76. 584. 585.
distelweide, f. zum esel kam der fuchs auf seine distelweide, Hagedorn 2, 135. [Bd. 2, Sp. 1197] distelwesen, n. und wie jener römsche könig sich den höchsten mohn erlesen, also fahr ich mit der gerte in das schnöde distelwesen Göthe 47, 252.
distelwolle, f. die fasern in den distelköpfen.
distelzwang, s. das folgende.
distelzweig, m. stieglitz, carduelis, ahd. distelzuî, wie für distelziu Graff 5, 232 zu lesen ist; zuî zwî ist surculus. nimst du für dich ein distelzwig, darin findest du die allmechtigkeit gottes der es so wunderlich, schön und hübsch gemacht het Keisersb. Bilger 121a und e. die bösen glüst so in dir ufgond, 'ja' sprichstu, 'sie werden mir selber vergon', ja verlasz dich daruf, und wart bis sie dir selber vergon, wart bis ein keffer ein distelzweig werd ders. Von den vier leuwengeschrei 67d. der distelzweig und gintlein klein sungen gar stark den alt mit ein. Wickram Pilger 2, 70. auch bei Hebel und Schmid 129 distelzwigli. zweig surculus ist auch in zwistilafinco (Graff 5, 734) anzunehmen, wo man wol zwisilâ gabelförmiger zweig, lesen musz. aber wie ist diese bedeutung hier zu verstehen? die Frankfurter glossen gewähren die form tistelzwang (Haupt Zeitschr. 9, 392), wo Weigand auf das ahd. zwangôn und zuigôn carpere hinweist. zu Bern befindet sich noch jetzt ein gasthaus zum distelzwang, das zugleich ein zunfthaus für den adel ist und daher auch hôtel des gentilhommes heiszt (Weigand in Haupts Zeitschrift 11, 175). Heinrich Schweizer theilt uns mit dasz der name erst im 16ten jahrhundert vorkomme und die gesellschaft zum distelzwang in wappen im obern feld einen narrenkopf, im untern einen distelfink habe, der noch heute im Berner oberland distelzwingli heisze, anderwärts distelzweigli. beide benennungen würden den vogel bedeuten, der den distelsamen auszupft, auspickt. man vergleiche die gleich folgende erklärung Keisersbergs.
distelzweiglein, n. nim numen ein föglin, ein distelzwiglin für dich und sich (sieh) wie das got so hübsch und verwunderlich gemacht het, wie es ein klein spitzes sneblin het und rote gele wisze und mancherlei federlin het und sitzt uf einem zwiglen und kan so hübsch und lieblich singen Keisersb. Bilger 28c.
distillieren, s. destillieren.
ditchen, n. charadrius pluvialis, die düte Nemnich 1, 1004. brachvögel giebet es dreierlei, erstlich die keilhacken oder fastenschlier genannt: die andere art wird saathüner genennet: die dritte aber nennet man dittgen Hohberg 3. 2, 324b.
ditel, m. die jungfrau spricht zum messner, der um sie freit, ee wolt ich mich lassen töten: des glaub du, böser ditel, ich darf nit solcher pitel (freier) Fastnachtsp. 615, 24. | |