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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
unterstreber bis unterstricken (Bd. 24, Sp. 1841 bis 1844)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) unterstreber, m.: das personal der politischen ober-, mittel- und u. G. Keller 8, 90. gelegenheitsbildung.
 
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unterstrecken, v.; mhd. understrecken b. d. Maccabäer 204 H.:

Thraso geht wie Hercules, mit der lewenhaut bedeckt;
sags nur nicht! ein hasenbalg ist zum futter unterstreckt (darunter gebreitet)
Logau 665 E.;

ehe dieser (cessionsschein) unterstrekt (als unterlage?) producirt wird, erfolgen diese scheine nicht zurük Merck an Karl August (1781) 92 Gräf. unüblich.
 
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unterstreichen, v.; mhd. understrîchen; mnl. onderstriken; nl. onderstrijken; dän. understrege; schwed. understryka; engl. understroke.
A. mit 1unter III A 1 (sub).
I. trennbar.
1) darunter streichen: kalk u. Campe; hinunterschieben, in die erde senken: also wurden ... die eicheln untergeackert, ... mit dem pfluge auf 3 bis 4 zoll untergestrichen Döbel jägerpractica (1754) 4, 42.
2) darunterstützen:

der rath war gut: ich will ein holtz hier unterstreichen.
nun will ich drüben auch so thun
Abschatz d. treue schäffer 1, 97. veraltet.


3) die augen u., zu boden streichen lassen:

züchtiger frauen ist erlaubt,
das sie ir augen understreych
und gee ainer müeden ku gleych frauenspiegel bei Weller dicht. des 16. jahrhs. 89 lit. ver.

veraltet.
II. untrennbar.
1) eigentlich: eröffne die venulas und lasz wol bluten, darnach unterstreiche cum aqua brassatellae Paracelsus chir. (1618) 593 B.; sublinere, illinere Frisius 1256a; 647b; 'beim anstreicher, lackirer, unterstreicht man eine farbe, wenn man die stelle, welche angestrichen werden soll, gründet, sie mit einer schlechten farbe erst überzieht' Krünitz 200, 69; das unterstreichen, grundstreichen ebda; auch ist es (das mittelstück des begonnenen altarbildes) mit 2 gar guten farben unterstrichen, dasz ich doran anfange zu untermalen Dürer nachlasz 48, 9; das mittelblatt ist ... mit zwei vorzüglichen farben unterstrichen A. v. Eye leben u. wirken A. Dürers (1860) 250.
2) unauffällig (1unter III A 1 b δ) schmeicheln, liebkosen (striken Doornkaat-Koolman 3, 337b; vgl. nd. striken streicheln): später haben sie auch meine spaszhaftigkeit und scherzhaftigkeit, wie die alte tante S. ..., wann sie mich gelind u. wollte, gelind zu sagen pflegte, zuweilen gelobt Fr. Arndt bei E. M. Arndt (1845) 1, 152. nicht schriftsprachlich.
3) eine kappnat (th. 5, 201; zu 1kappen 3 kippen) machen Schambach 243a. nicht schriftsprachlich.
4) subsignare, underzeichnen, underschreyben, understreychen Frisius 1259a; Maaler 458d. veraltet.
5) in der nhd. hauptbed. rubrica oder linea subducta notare Frisius 1167b; Frisch (1741) 2, 346a; miniatula cera notare u. oder zeichnen, das es zu emendieren sey B. Faber (1587) 506a; tenuem lituram inducere literis etwas u. nomenclator Hamburg. (1634) 296; einen strich under etwas thun Hulsius-Ravellus (1616) 372b.
a) eigentlich: ideo sol mans u. Luther 32, 140 W.; die wort, so understrichen H. v. d. Planitz berichte 205; und sonderlich die letzte teyl, die ich ... offt durchlesen und unterstrichen und beschrieben habe Mathesius 3, 355 d. schr. a. Böhmen; so ist zum andern auch dieses

[Bd. 24, Sp. 1842]


mit kohlen zu u. Ensz fama austriaca (1627) 46b; etliche merckliche worte mit roter dinte u. Kramer (1702) 2, 1006c; die wenigen stücke, die ich zu behalten wünschte, habe ich mit rothstift doppelt unterstrichen Lessing 18, 232 M.; Göthe II 7, 105 W.; IV 8, 60 W.; 21, 176 W.; substantiviert: mit dem u. der zeilen Gottsched sprachkunst (1748) 63; A. W. Schlegel im Athenäum 3, 302.
b) übertragen. in ä. spr. mit der bed. des bestätigens, bekräftigens: den glauben ... damit u. und bestetigen Beier löwenschule (1611) 163; dieser unser herr hat uns den sichersten ablassbrief erworben, welchen der höchste notarius, der heilige geist, mit der rubricen desz bluts Christi unterstrichen Dannhawer catechismusmilch 7, 197. seit dem ende des 18. jahrhs. wird es für betonen, hervorheben gewöhnlich und in der gegenwart zum modewort: in der wahren prosa musz- alles unterstrichen seyn F. Schlegel im Athenäum 1, 122; es wäre wohl in dieser lauten und doch tauben und nichtssagenden zeit, wo sogar ein erbärmlicher krieg seinen erbärmlichen frieden ausspricht und roth genug unterstreicht (durch viele blutopfer bemerkenswerth macht), der mühe werth, dasz leute sich sprächen, die sich lieben Jean Paul 1805 an Tieck 3, 139 Holtei; stark unterstrichene stellen beim vortrag eines schauspielers Tieck (1828 ff.) 17, 329; man musz jetzt stets die worte u., wenn man sie verstanden haben will Lagarde d. schr. 518; für fehlerhaft halte ich es, diese ablehnung besonders zu u. Bismarck an L. v. Gerlach 159; der erste schritt war, diese lineare mimik dadurch zu u., dasz man die gratbögen mit rippen umzog Worringer formprobl. d. gotik (1918) 91; mit ... seinen malenden, unterstreichenden, überschwenglichen gebärden war er versöhnt Ompteda Eysen 1 (1900), 185; substantiviert: der goldene kern seelischer schönheit, den diese züge widerstrahlten, bedurfte nicht des unterstreichens W. v. Polenz ges. w. 8, 308; dazu unterstrichenheit, f.: nur mangelte jede u., kein bann durch das auge, kein bann durch das ohr! Bernoulli Overbeck u. Nietzsche 2, 134; doch in jedem raum wird sie ... für den freund einer schauspielkunst, die nicht in unterstrichenheiten verkaffern will, ... ein entdämmerndes wunder bleiben Kerr ges. schr. 5, 340.
B. mit 1unter III A 2 b (inter, dis) α, δ. Lexer 2, 1805: ein frow ertichte farw understrycht Riederer rhetoric (1493) C 5a. 'mit abwechselnden farben malen' mhd. wb. 2, 2, 687b: ein edelgestein ..., welches gantz durchsichtig mit roten feurigen tüpflen unterstrichen ist Heyden Plinius (1565) 192. veraltet.
 
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unterstreicher, m., subnotans, subsignans Stieler 2201. —
 
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unterstreichung, f. zu unterstreichen; Stieler 2201; dän. understregning. zu unterstreichen A II 5 a: deszgleichen (soll) die radierung oder u. der personen oder güeter namen, welche in denselben privilegien und schrifften verfasset und ausztrucklich genennet sind, fleiszig in acht genommen werden A. Wagner decretum (1599) 97a; ich habe ... gewagt, ... es ... ohne parenthesen und unterstreichungen abschreiben zu lassen schr. d. Götheges. 14, 23; Wehl zeiten u. menschen 1, 252. zu unterstreichen A II 5 b: hinzu kommt die u. der vertikalrichtung (der säulen) durch das kannelürensystem Worringer formprobl. der gotik (1918) 64. —
 
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unterstreif, -streifen, m., gs. des oberstreifs, -streifens (s. d.): 'u., fascia, face (baukunst) eine der länge nach gemachte abtheilung des unterbalkens (architravs) an den säulen' Jacobsson 4, 493b; Helfft landbaukunst 353; 383.
 
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unterstreu, f.; mhd. underströu; substramen, underströuwe, so man dem vych macht Frisius 1259a: reinerer und frischerer unterstrew und ligerstatten Guarinonius greuel (1610) 823.
 
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unterstreuen, v.; mhd. underströuwen; mnl. onderstrouwen; nl. onderstrooien; dän. strø under; schwed. strö under, underströ; engl. understrew. zu den formen s. DWB streuen.
A. mit 1unter III A 1 (sub).
I. trennbar.
1) substernere gemma (1508) B 1a.
a) allgemein: vom altar hin nem ysenkrut dir und die selben strew im (dem kinde) under Terenz (1499) 28b; wende den ring ... umb auff ein wenig untergestreuter aschen Ercker beschr. aller mineral. ertzt (1580) 32b; ich wolt im ehe

[Bd. 24, Sp. 1843]


für das bett eyn büschel nesseln oder disteln dargelegt und undergestreyt haben Fischart ehzuchtb. 325, 23 H.; der vater hätte auch einen zweig von seinem baume gerissen und dem ankommenden heylande untergestreuet Weise polit. redner (1677) 530; Butschky Pathmos 268; bildlich: um nur wegzukommen über das höckerige, kalte leben, will ich doch mir lieber rosenkelche als dornenreiser u. Jean Paul 15/18, 406 H.; Kopp volks- u. studentenlied vorklass. zeit 234. zweideutig A. Gryphius lyr. ged. 542, 53 f. P.; vgl. noch Fischer schwäb. wb. 6, 254.
b) ein ströwe machen Frisius 1259a; substernere equo, understrewen, die strew machen Golius (1585) 305; dem viehe u. Kramer (1702) 2, 1012c; vgl. DWB unterstreu, f.: sie (d. Türken) understrewend auch (den pferden) in mangel des stros ein kleine rörige erden Rauwolf beschreibung der raisz (1581) 216; Sebiz feldbau (1579) 140; man darf inen (ziegen) auch nichts u., es lieget schlecht auf der blosen erde viehbüchl. (1667) 66; Zinck öconom. lex. 2838; substantiviert: das laub ... kan darnach vor das vieh nicht gebraucht werden, es sey denn nur zum unterstreuen Prätorius katzenveit (1665) J 1a.
c) dichterisch 'unterlegen': eier u. Uhland ged. (1898) 1, 75.
d) veraltet unterbreiten: kleyd und palmen u. Ph. Wackernagel kirchenlied 3, 629; frische windeln (dem kinde) u. Amaranthes frauenzimmerlex. 2126; bildlich:

wer tn will, das eym yeden gfalt,
der msz ... künnen pfulwen understrowen
eim yeden undern ellenbogen
Brant narrenschiff 18, 21 Z.;

vom meer und den wolken: die betrüglich natur hat den geitzigen das meer untergestreuwet, auf welchem sie täglich gleichsam herumb wandern P. Uffenbach atlas minor (1609) x 4a;

die erde laszt ihr stehn
und könnt mit sicherm fusz itzt auf den wolken gehn,
die sich euch unterstreun
P. Fleming d. ged. 1, 50 L.


e) die untergestreute seite = basis: ist also die basis oder undergestreibte seiten dem spitz dieses triangels der anstosz diss landts an das adriatisch meer Xylander Polybius (1574) 80; veraltet.
II. seltener untrennbar: gedört dörrwurtz ..., der feldfrucht unterstreiet, soll sie langwirig behalten Sebiz feldbau (1579) 33; auf scharpfen spitzigen steinen, die inen understrewet wären Fabricius auszzug bewerter historien (1599) 80;

und legt sie wohl bewahrt
ins körbchen, unterstreut mit blättern frisch und zart
Rückert 3, 237.


B. mit 1unter III A 2 (inter, dis).
1) mit 1unter III A 2 b δ,
a) trennbar: sondern (wir streiten) wider das antichristische geschmeisz, so von bsen geistern und menschen wie unkraut mit untergestrawt Nigrinus papist. inquisition d 2a; es seien ... so viel unglückliche zufäll zugerichtet und untergestreuet worden Grimmelshausen 4, 286 Keller; damit nun nicht newes misztrawen untergestrewet ... würde Chemnitz schwed. krieg 1, 193; die hin und wieder gleichsam mit untergestreuete frucht- und obstbäumlein Birken ostl. lorbeerhayn (1657) 81; die ... untergestreuten deutschen reime Gottsched beyträge z. crit. hist. (1732) 1, 14; Lessing 5, 42 M.; der autor ... streut dabei nicht allein viel gute gedanken unter, sondern Herder 5, 471 S.; Sonnenfels 9, 105.
b) untrennbar: das dieselb stat von Semiramide ... mit gebachen zigelstainen, die mit sand, bech und leim understrewet waren, umbmawret worden sei Alt b. d. cronicken (1493) 24b;

der wangen liljenfeld, mit rosen unterstreut,
schenkt uns bey frost und schnee die schönste frühlingszeit
Neukirch anfangsgründe z. t. poesie (1724) 211;

die unterstreute moral allg. d. bibl. 60, 219.
2) sich u., sich vertheilen: sie unterstrawen aber und lagern sich auf eitel wolriechenden blumen G. Rollenhagen indian. reisen (1603) 119. veraltet.
 
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unterstreuung, f., substratus Frisius 1259a; Hulsius-Ravellus (1616) 372b; substramen, substructio Stieler 2211; Campe.
 
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unterstrich, m.; vgl. unterstreichen und strich. 1) mit 1unter III B 1 a (sub). a) unterstreichung, das unterstreichen: u. von worten Sanders erg. wb. 535a; unüblich. b) understrich, ein lini oder schnitz, den

[Bd. 24, Sp. 1844]


man under etwas macht Hulsius-Ravellus (1616) 372b; litura, virgula censoria Stieler 2201; tupfel 2258; unter ein ding gezogener strich Campe. veraltet. bis auf verwendungen wie: die unterschrift Marie Antoinette in derben zügen mit energischem unterstriche Sybel kl. schr. 2, 177. c) beim anstreichen und malen der grundstrich Krünitz 200, 69 (unterstreichen A II 1). d) weil sie auszerhalb der Betaner insel sehr tief in solchem unterstriche (tiefer liegendem gelände?) wohnen Zesen beschreibung d. st. Amsterdam (1664) 8. veraltet. e) 'bei einigen name des comma zum unterschiede von dem oberstriche oder apostrophus' Adelung; Campe verd. wb. (1813) 203b; Mozin; Lucas. vgl. unterstrichlein für cedille Zesen rosenmând (1651) 119. unüblich. 2) mit 1unter III B 1 b (inter, dis). a) transtra unterstriche Orsäus nomenclator (1623) 152. veraltet. b) rubriceta, anstrich oder understrich, farb, darmit sich die weyber färbend Frisius 1167b; Maaler 458d. veraltet. c) heraldisch für pfahl (s. DWB pfahl 2); als ungeeignete ältere benennung von v. Querfurth krit. wb. d. herald. terminologie 165 abgelehnt.
 
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unterstricken, v.: subligo, subnodo, subnecto, ich bind under, understrick Alberus (1540) 56b. veraltet. mhd. understricken unter einander verbinden.

 

unterstreichen
 A.  mit 1unter III A 1 (sub).
 I.  trennbar.
   1)  darunter streichen: kalk u. Campe; hinunterschieben, in die erde senken: also wurden ... die eicheln untergeackert, ... mit dem pfluge auf 3 bis 4 zoll untergestrichen Döbel
   2)  darunterstützen: der rath war gut: ich will ein holtz hier unterstreichen. nun will ich drüben auch so thun Abschatz
   3)  die augen u., zu boden streichen lassen: züchtiger frauen ist erlaubt, das sie ir augen understreych und gee ainer müeden ku gleych
  II.  untrennbar.
   1)  eigentlich: eröffne die venulas und lasz wol bluten, darnach unterstreiche cum aqua brassatellae Paracelsus
   2)  unauffällig (1unter III A 1 b δ) schmeicheln, liebkosen (striken Doornkaat-Koolman 3, 337b; vgl. nd. striken streicheln): später haben sie auch meine spaszhaftigkeit und scherzhaftigkeit, wie die alte tante S. ..., wann sie
   3)  eine kappnat (th. 5, 201; zu 1kappen 3 kippen) machen Schambach 243a. nicht schriftsprachlich.
   4)  subsignare, underzeichnen, underschreyben, understreychen Frisius 1259a; Maaler 458d. veraltet.
   5)  in der nhd. hauptbed. rubrica oder linea subducta notare Frisius 1167b; Frisch (1741) 2, 346a; miniatula cera notare u. oder zeichnen, das es zu emendieren sey B. Faber (1587) 506a; tenuem lituram
    a)  eigentlich: ideo sol mans u. Luther 32, 140 W.; die wort, so understrichen H. v. d. Planitz
    b)  übertragen. in ä. spr. mit der bed. des bestätigens, bekräftigens: den glauben ... damit u. und bestetigen Beier
 B.  mit 1unter III A 2 b (inter, dis) α, δ. Lexer 2, 1805: ein frow ertichte farw understrycht Riederer
 
unterstreuen
 A.  mit 1unter III A 1 (sub).
 I.  trennbar.
   1)  substernere gemma (1508) B 1a.
    a)  allgemein: vom altar hin nem ysenkrut dir und die selben strew im (dem kinde) under Terenz (1499) 28b; wende den ring ... umb auff ein wenig untergestreuter aschen Ercker
    b)  ein ströwe machen Frisius 1259a; substernere equo, understrewen, die strew machen Golius (1585) 305; dem viehe u. Kramer (1702) 2, 1012c; vgl.unterstreu, f.: sie (d. Türken) understrewend
    c)  dichterisch 'unterlegen': eier u. Uhland
    d)  veraltet unterbreiten: kleyd und palmen u. Ph. Wackernagel
    e)  die untergestreute seite = basis: ist also die basis oder undergestreibte seiten dem spitz dieses triangels der anstosz diss landts an das adriatisch meer Xylander
  II.  seltener untrennbar: gedört dörrwurtz ..., der feldfrucht unterstreiet, soll sie langwirig behalten Sebiz
 B.  mit 1unter III A 2 (inter, dis).
   1)  mit 1unter III A 2 b δ,
    a)  trennbar: sondern (wir streiten) wider das antichristische geschmeisz, so von bsen geistern und menschen wie unkraut mit untergestrawt Nigrinus
    b)  untrennbar: das dieselb stat von Semiramide ... mit gebachen zigelstainen, die mit sand, bech und leim understrewet waren, umbmawret worden sei Alt
   2)  sich u., sich vertheilen: sie unterstrawen aber und lagern sich auf eitel wolriechenden blumen G. Rollenhagen