- kraftgefühl, n.
- kraftgefühlvoll
- kraftgeist, m.
- kraftgenialisch, adj.
- kraftgenie, n.
- kraftgesang, m.
- kraftgeschlecht, n.
- kraftgestalt, n.
- kraftgewinn, m.
- kraftglaube, m.
- kraftgriebe, f.
- kraftgries, m.
- krafthand
- krafthase, m.
- kraftheer, n.
- kraftherz, n.
- kräftig
- kräftigen
- kräftigkeit, f.
- kräftiglich
- kräftigung, f.
- kraftkern, m.
- kraftknabe, m.
- kraftkreis, m.
- kraftküchlein, n.
- kraftlähmend
- kraftleer
- kraftlehre, f.
- kräftlein, n.
- kräftlich
- kraftlicht, n.
- kräftling, m.
- kraftlos
- kraftlose, f.
- kraftlosigkeit, f.
- kraftmächtig
- kraftmangel, m.
- kraftmann, m.
- kraftmännchen, n.
- männlein, n.
- kraftmännlich
- kraftmarzepan, m.
- kraftmasse, f.
- kraftmasz, n.
- kraftmehl, n.
- kraftmensch, m.
- kraftmesser, m.
- kraftmilch, f.
- kraftmittel, n.
- kraftnatur, f.
- kraftnusz, f.
- kraftpille, f.
- kraftproduct, n.
- kraftquell, m.
- kraftrede, f.
- kraftregen, m.
- kraftreich
- kraftrühmer, m.
- kraftsauger, m.
- kraftschöpfung, f.
- kraftschreiber
- kraftsinn, m.
- kraftspiel, n.
- kraftsprache, f.
- kraftspruch, m.
- kraftstein, m.
- kraftstelle, f.
- kraftstosz, m.
- kraftstreich, m.
- kraftstück, n.
- kraftstuhl, m.
- kraftsüppchen, n.
- kraftsuppe, f.
- krafttäflein, n.
- kraftteig, m.
- kraftthat, f.
- kraftthätig
- krafttödtend
- krafttörtchen, n.
- krafttropfen
- kraftüberträger, m.
- kraftübung, f.
- kräftung, f.
- kraftverbrauch, m.
- kraftverlust, m.
- kraftverschwendung, f.
- kraftvertrauen, n.
- kraftvoll
- kraftwasser, n.
- kraftweise, f.
- kraftwesen, n.
- kraftwille, m.
- kraftwort, n.
- kraftwurz, f.
- wurzel, f.
- kraftzeit, f.
- kraftzeltlein, n.
- kragab
- kragelbirne, f.
- krägelchen, n.
| kraftgefühl, n. gefühl der kraft: die frischen lüfte strömen lust und kraftgefühl in herz und brust. Kretschmann launen 1, 18; kraftgefühl ist das princip alles lebens. Fichte grundl. d. ges. wiss. 289.
kraftgefühlvoll: die kraftgefühlvollen Patagonen. Sturz 1, 212.
kraftgeist, m. empfahl Campe für genie: der kraftgeist, der muthig dem schicksal die würfel an den kopf wirft. Benzel-Sternau. Zusammensetzungen mit kraft zur bezeichnung des genialen waren damals länger sehr üblich, vgl. bes. DWB kraftdrang, DWB kraftfrau, DWB kraftbarde, krafthase, kraftgesang, kraftgedicht, kraftknabe, kraftmann, kraftmensch, kraftschreiber.
kraftgenialisch, adj. zum folg.: das goldene sechzehnkaratige zeitalter unserer literatur (das kraftgenialische) ist leider jetzt in ein verkalktes umgesetzt. J. Paul paling. 1, 70 (1798 s. 168).
kraftgenie, n. verstärktes 'genie' (s. unter kraftgeist), geist von genialer kraft, genie das sich urkräftig äuszert, bald nach seinem aufkommen von manchen in schlimmem sinne gebraucht: J. G. Herder. ist ein kraftgenie. und man weisz ja, wie diese herren sind. sie .. sehn alles was ihnen in den weg kommt, für unsers herrgotts hornvieh an ... (Bahrdt) kirchen- und ketzeralm. 1781 s. 74; ich sah der kraftgenies dramatischwilde hatze, und manchen lorbeerkranz zerzaust von ihrer tatze. Gotter 1, 304, i. j. 1785; die kraftgenies entstanden, und machten zum wenigsten ein ephemeres glück (im drama). 2, xiii; freund Rübezahl, sollt ihr wissen, ist geartet wie ein kraftgenie, launisch, ungestüm, sonderbar, bengelhaft, roh, unbescheiden u. s. w. Musäus; kraftgenie, das sich über sitte, anstand und vernunft hinauszusetzen einen besondern freibrief zu haben glaubt! Knigge umg. 1, 6; höhne nicht das kraftgenie. Platen 300.
kraftgesang, m. gesang, dichtung voll kraft, geniale: ihr (die Stolberge) erscheint kaum unserem kreis' und schwindet, stumme sehnsucht eures gesprächs und eures kraftgesangs nachlassend. Voss 3, 69; altgriechischen kraftgesang. ders.; ihr (der dichter) kraftgesang soll himmelan mit ungestüm sich reiszen! Claudius 1, 4.
kraftgeschlecht, n. urkräftiges geschlecht: aus göttlich altem kraftgeschlechte stammt sie her. Göthe 40, 403.
kraftgestalt, n. gestalt voll kraft: männliche und weibche kraftgestalten. Göthe 22, 165; schläfst noch immer, alter kaiser? tritt hervor, du kraftgestalt! L. Bechstein, Barbarossa im Kyffh.
kraftgewinn, m. gewinn an kraft. Schiller 1167a; du (reine braut), des mannes kraftgewinn. mildheim. liederb. no. 230, 1.
kraftglaube, m. kräftiger, wirksamer glaube. Schottel 455b. 485a aus Luther.
kraftgriebe, f.: für morsellen (sollte man sagen) zeltlein oder kraftgrieben. Simpl. teutsch. Michel 705 (4, 464 Kz.). vgl. kraftküchlein, kraftbiszlein. | |