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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
grabkraut bis gräblein (Bd. 8, Sp. 1615 bis 1617)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) grabkraut, n., daneben auch grabekraut, als name des wermut und verwandter pflanzen. für artemisia pontica L.: wir Teutschen nennen jn pontischen wermuth, welschen wermuth und grabkraut, dieweil man der todten gräber damit zieret Tabernämontanus kräuterb. (1588) 22b; Megiser thes.

[Bd. 8, Sp. 1616]


pol. (1603) 1, 15c; Marzell wb. d. dt. pflanzenn. 1, 434. für artemisia absinthium L.: grabekraut (1600) Schwenckfeldt bei Marzell 1, 424. vgl. Perger namen d. pflanzen 1, 211. —
 
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grabkreuz, n., vereinzelt grabeskreuz Gutzkow br. a. Paris (1842) 2, 96. als bildung, so alt die damit bezeichnete sache ist, erst seit etwa 1840. 1) das nach alter christlicher begräbnissitte auf den gräbern stehende oder liegende kreuz aus stein, eisen oder holz, vgl. DWB grab A 3 b: in manchen gegenden macht man kronen davon (von den knopfbinsen) auf grabkreuze Oken allg. naturgesch. (1839) 3, 438; dasz die eisernen kreuze, die hier häufig als grabkreuze gebraucht werden, mitunter abweichende ... formen haben (1843) Varnhagen v. Ense tageb. (1861) 2, 165; sie zeigte ihm die früh heimgegangene gattin und ihr grabkreuz auf dem kleinen dorfkirchhof Raabe s. w. I 4, 379 Klemm; ob er ... ein guszeisernes grabkreuz, wie sie jetzt mode seien, bestellen solle Fontane ges. w. (1905) I 6, 404; die Franzosen sind tüchtige kerle und kriegen das eiserne kreuz, und wir kriegen ein grabkreuz Frenssen Jörn Uhl (1901) 271; die steinbildnerei ist ein wortkarges handwerk, gelten doch granit und marmor, vorzüglich zu grabkreuzen verarbeitet, als sinnbilder des schweigens Werfel Bernadette (1948) 68. ungewöhnlich: die sträusze werden in ganz Deutschland nicht so geschmackvoll gewunden, eine bäuerin trug sogar ein aus rosen geflochtenes grabkreuz Hebbel w. 10, 183 Werner. zur rolle des grabkreuzes im volksaberglauben vgl. hdwb. d. abergl. 3, 1106. 2) in der heraldik eine bestimmte form des wappenkreuzes: grabkreuz hat breite enden und ausrundung wie das tatzenkreuz, schwebt aber und hat, statt der geraden armenden, nach auszen gebogene abgrenzungslinien Siebmacher-Gritzner wappenb. B (1890) 38.
 
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grabkunst, f., auch grabeskunst, auf die künstlerische ausgestaltung der gräber bezogen, in archäologischem gebrauch: aus dieser erhabenen ... grabeskunst ..., die wir noch in ihren denkmahlen und mumien bewundern und anstaunen Fr. Schlegel s. w. (1846) 13, 178; in Franken und am Mittelrhein finden sich hervorragende zeugnisse der grabkunst Pinder kunst d. ersten bürgerzeit (1937) 188.
 
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grabkunst, f., zu graben, vb., E 1, 'ars sculptoria' Henisch thes. (1616) 1719.
 
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grablägerig, adj., im 17. jh. in analogie zu und in verbindung mit bettlägerig, aber in der bedeutung von diesem geschieden; grablägerig werden 'ins grab gelegt werden': mancher artzt, indehm er ... den patienten besucht, selber darüber bett- wo nicht gar grablägrig wird Butschky Pathmos (1677) 497; worauff dieselbe hohe fürstinn zum hefftigsten erschrocken, auch, etliche tage hernach, bett- und über wenig wochen auch gar grablägerig worden Francisci d. höll. Proteus (1691) 74. —
 
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grablampe, f., auch grabeslampe. 1) die nach antiker sitte den toten beigegebene oder in grabkammern brennende lampe, vgl. lucernae sepulchrales Sperander hdlex. (1727) 352b; Krünitz encycl. 59 (1793) 97: die alten Egipter (haben das öl) durch röhren, unter der erde hin, in ihre ewigbrennende grablampen geleitet Zesen Assenat (1670) 524; Passeri (hat) ... sie (die lampen) zuerst in tempellampen, hauslampen und grablampen abgetheilt Böttiger kl. schr. (1837) 3, 313 anm. 2) von 1 aus bildlich: für sie ist die liebe eine grabeslampe, die nicht leuchtet, nicht wärmt, nur die verwesung erkennen macht (1812) Therese Huber an Bötticher bei Geiger leben u. br. einer dt. frau (1901) 15; da leuchtete ... jene grabeslampe auf, die der schöpfer, wie man weisz, im lebendigen grabe der seele angezündet Görres ges. schr. (1854) 5, 305.
 
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grabland, n., s. DWB grabeland.
 
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grablege, f., älter in den aus grablegede kontrahierten und verkürzten formen grableyde, grabeleyde, grabeley, grabley, dasselbe was jüngeres grablegung (s. d.). 'bestattung', älter offenbar aufs westmd. beschränkt: 170 phunt hallere, dy dy grabeleyde und die bestadunge ... kostete (hess. 1331) bei Dieffenbach-Wülcker 632;

[Bd. 8, Sp. 1617]


und (Jesus) sprag 'wat wizzint ir yre?
si hait wail gedan,
si wil myne grabeleyde vur begain' (hs. nach 1373) in: zs. f. dt. altert. 17, 37;

eyn mensche, das da hait entphangen das heylige oley und iss stirbt, ist dem pherner schuldig 5 sch. heller minus 3 heller zu grabley (rhein. 15. jh.) in: qu. z. gesch. d. sendgerichte 162, 33 Koeniger; vgl. 39; 43. auch für die zu entrichtende bestattungsgebühr: die jhene, die da sint von den jaren des heilgen olys (d. h. wohl: die ihrem lebensalter nach zum empfang des sterbesakraments berechtigt sind), sint grabeleyde schuldich 7 schilling (rhein. 1517) ebda 157, 2. diese gebühr anscheinend auch als maszstab für zahlungen an die kirche aus anderen gründen: obe eyns wolt anders wohin ghen und griffen zu der heyligen ee, so ist schuldich die grabeley 7 schilling (rhein. 16. jh.) ebda 156, 46. jünger nur in gelegentlichem spontangebrauch, soviel wie 'ort der grablegung': ein zweig der familie Rechberg hatte dort (in St. Blasien) ehedem die grablege gehabt Isolde Kurz Florentiner nov. (1937) 137; (Speyer) begleitet die schicksale des groszen und oft unglücklichen, immer kaiserlich denkenden geschlechtes (der Salier), es ist seine grablege geworden Pinder kunst d. dt. kaiserzeit (1935) 1, 134. —
 
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grablegung, f., jüngere bildung anstelle der vorigen. 1) im eigentlichen sinne 'bestattung eines toten', im ganzen unhäufig: grablegung (Fausts) (überschr. in Faust II, 5. akt) Göthe I 15, 317 W.; an so 'nem groszen begräbnisfest, da hat die hohe geistlichkeit ihre scheene iebervorteilung. desto zahlreicher so eine grablegung gehandhabt wird, je umfänglicher auch die offertorien flieszen Gerhart Hauptmann die weber (1892) 50. von da aus uneigentlich: allgemeine widerlegung und grablegung der genitiv- und s-verfechter der sache Jean Paul w. 54, 59 Hempel. 2) speziell als kunstgeschichtlicher terminus für die bildliche darstellung einer bestattung, vorwiegendund hier auch prägnantvom begräbnis Christi (vgl. in ähnlicher verwendung kreuzabnahme, beweinung): die berühmte grablegung ist zwar herrlich kolorirt, aber in der zeichnung verunglückt J. G. Forster s. schr. (1843) 3, 69; Albrecht Dürers grablegung Göthe IV 32, 203 W.; passionsaltäre, kreuzigungsgruppen, ölberge, stationswege, grablegungen, dazu der bilddruck — ein unermeszlicher überschwang Dehio gesch. d. dt. kunst 3 (1926) 50; Mariens tod, grablegung, himmelfahrt und krönung (am querhaus des Straszburger münsters) ebda 1 (1919) 335; reliefs in gyps von Canovas übrigen arbeiten. eine grablegung des Socrates durch seine freunde Seume spazierg. nach Syrakus (1803) 102.
 
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gräblein, n, mundartlich auch gräble Zingerle Lusern 32; grâberl volksschausp. in Bayern 195 Hartmann. 'kleines grab': ein kleines gräblein, das ... kein hügel seyn darf, sey unser hausz Hippel lebensläufe (1778) 2, 589;

da hab ich bei nacht
dem armen kinde
sein gräblein gemacht
O. Ludwig ges. schr. (1891) 1, 117.


 
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gräblein, n. , dimin. zu graben, m. im 13. jh. vereinzelt, seit dem 15. jh. häufiger belegbar, in alem.-bair.-fränk. und ostmd. quellen verbreitet. unter den verschiedenen formen des suffixes überwiegen -lin bzw. -lein, schwäb.-alem. -le, -li, die in der regel umlaut bewirken. aber: grablin (Augsburg 16. jh.) dt. städtechron. 2, 5. alem. und fränk. begegnen verschiedentlich, namentlich in älterer zeit, -elin, -elein, -ela, bair. -el. vereinzelt bleibt: gräbenlein (Nürnberg) Volkamer Nürnberger hesperides (1708) 23, singulär vielleicht auch -en für -el: negst ... bedeutem gräben (nähe Braunau 1619) in: arch. f. österr. gesch. 102, 369. als flexivische besonderheit ist singuläres gräblinen Calepinus (1579) 507a für den dat. pl. zu verzeichnen, der sonst gräblin, -lein lautet.
das suffix, das hier in der regel die kleinheit des grabens bezeichnet, hat jedoch gelegentlich auch bloszen gefühlswert:

[Bd. 8, Sp. 1618]


ich (die ziege) sprang nur über gräbelein
und fand kein einzig blättelein: meh! meh!
br. Grimm kinder- u. hausmärchen 1, 254 Helbling.


1) in eigentlicher bedeutung: 'kleine, künstlich angelegte vertiefung', meist im erdboden.
a) 'kleine vertiefung von offener, länglicher form': fossale grebelin (md. 15. jh.) Diefenbach gl. 244c; und (das äuszere tor) was sunst nit anderst umbfangen dann mit ainem schlechten zaun, und ain klain grasigs grablin darvor, kaum ain klafter dieff (Augsburg 15. jh.) städtechron. 2, 5; fossula ein gräblein Calepinus xi ling. (1598) 574b; dahero (um die bäume zu bewässern) man dann um den stamm herum die erde ein wenig zu erhöhen, und wie ein kleines gräbenlein zu machen pfleget, worein man das wasser giesset Volkamer Nürnberger hesperides (1708) 23; gräblein scrobs, fossula. ein gräblein machen facere scrobem Steinbach dt. wb. (1734) 1, 628. so von bestimmten arten kleiner gräben, meist in entsprechung zu graben, m.:
α) als kleiner be- und entwässerungsgraben, s. DWB graben A 1 a ζ: hyrvmb sol ein flissiger husz vatter vorsorgen by sinen eckern ... vnd durch den acker machen clein seye greblyn durch daz vbrige wasser absige in den grossen graben Petrus de Crescentiis opus ruralium ... zu teutsch (Speyer um 1495) 146b; als sie aber zu einem kleinen gräblein in einer wiesen kamen, darinnen regenwasser stund Hertzog schiltwache (o. j.) C 1b.
β) als sonstiger kleiner zu- oder ableitungsgraben, wie graben A 1 a η: demnach hat der Gnotzamer ... ein schutzprett machen lassen auf sein kost und ein greblein ... graben lassen, dardurch im der vischpach förderlich in den undern weier ... geet (Nürnberg 15. jh.) Tucher baumeisterbuch 218 lit. ver.; der platz, wo man bleichet, kan mit zwey oder drey gräblein, ... darein sich das wasser samlet, (versehen sein) Hohberg georg. cur. (1682) 1, 74; 's gräbli wasserrinne, gosse Seiler Basel 145; Martin-Lienhart elsäss. 1, 266a.
γ) als kleiner grenzgraben, vgl. DWB graben A 1 a ε: es ist nit allain die landtschaft und die statt Pregenz, sonder auch das schlosz gethailt gewesen, darin ein klains greblin zu ainer undermark gewesen Zimmer. chron. 21, 346 Barack.
δ) für einen kleinen hindernisgraben zur sicherung eines feldlagers, s. DWB graben A 1 a ι: vnnd gebott, das sie vil kleyner greblin vor jn machten kneüsz tieff vor eynander all vmb sein heer Carbach Livius (1551) 43b.
ε) als kleiner graben zum fang von tieren, vgl. DWB graben A 1 a γ: ferner machen sie (zum vogelfang) vor die gräblein der garne, so lang sie seyn, auff jede seite ein schwanckes rundes stänglein Aitinger jagd- u. waidbüchl. (1681) 256.
ζ) über den gebrauch bei graben, m. hinaus von einem kleinen markierungsgraben, z. b. bei erdarbeiten, s. auch 2gräbchen ende: damit nun die werck- und bau-leute sich desto besser darnach richten können, pfleget man von einem stande oder pfahle zu dem andern ein klein gräblein auf etliche zoll breit und tieff ringsherum zu machen, welches dann die erste grund-linie ... bedeutet Gruber friedens- u. kriegsschule (1697) 295. ähnlich von einer startlinie bei einem mittelalterlichen pferderennen: wenn man die rosz (rennpferde) anläszt, musz er (ein zimmermann) das gräblein wider schnuerkrat machen und ausraumen. ist ettwa ungevarlich 3 oder 4 zwerchfinger brait und gar seicht. das muez er mit spreuil ausfüllen. daran stellt man die rennrosz (Augsburg 16. jh.) städtechron. 32, 483; wann die rennrosz gleich am greblin nacheinander steen, so schreiet der herren ainer: hauet darauf! ebda 482.
b) auch 'kleine grube', wohl nur vereinzelt: das (kind Jesus) ging und machet eine gruben in die erden mit seinem finger, aus dem selben gräblein entsprung ein schöner brunn J. Prätorius saturnalia (1663) 376.
2) in erweiterter bedeutung und in übertragenem gebrauch weniger entwickelt.

[Bd. 8, Sp. 1619]



a) in erweiterter bedeutung als benennung kleiner natürlicher vertiefungen, so vom grübchen im kinn, der anwendung graben A 2 a γ vergleichbar:

sinwel waz daz kinne sin (Christi)
und ein kleines gräbelin,
als es woll kinne zam
waz enmitten dar an
Walther v. Rheinau 111a, 14 Keller.

anders in einer glosse zu lev. 14, 37 für kleine vertiefungen in einer hauswand: valliculas grblin (Konstanz 1463) in: zs. f. dt. wortforsch. 1, 111 (Luther: grblin).
b) mundartlich in vergleichend übertragenem gebrauch, so in redensarten wie: d meiden hann s gräbli (den scheitel) in der mittle Martin-Lienhart elsäss. 1, 266a; er het s gräbli in der mittle ist eingebildet, hochmütig ebda 266b; klena graweli seun glei voul (wenn ein kleiner oder unbedeutender mensch gleich den beleidigten spielt) Ruckert unterfränk. ma. 64.

 

gräblein
   1)  in eigentlicher bedeutung: 'kleine, künstlich angelegte vertiefung', meist im erdboden.
      a)  'kleine vertiefung von offener, länglicher form': fossale grebelin (md. 15. jh.) Diefenbach
         α)  als kleiner be- und entwässerungsgraben, s. graben A 1 a ζ: hyrvmb sol ein flissiger husz vatter vorsorgen by sinen eckern ... vnd durch den acker machen clein seye greblyn durch daz vbrige wasser absige in den grossen graben Petrus de
         β)  als sonstiger kleiner zu- oder ableitungsgraben, wie graben A 1 a η: demnach hat der Gnotzamer ... ein schutzprett machen lassen auf sein kost und ein greblein ... graben lassen, dardurch im der vischpach förderlich in den undern weier ... geet (Nürnberg 15.
         γ)  als kleiner grenzgraben, vgl. graben A 1 a ε: es ist nit allain die landtschaft und die statt Pregenz, sonder auch das schlosz gethailt gewesen, darin ein klains greblin zu ainer undermark gewesen Zimmer. chron. 21, 346 Barack.
         δ)  für einen kleinen hindernisgraben zur sicherung eines feldlagers, s. graben A 1 a ι: vnnd gebott, das sie vil kleyner greblin vor jn machten kneüsz tieff vor eynander all vmb sein heer Carbach
         ε)  als kleiner graben zum fang von tieren, vgl. graben A 1 a γ: ferner machen sie (zum vogelfang) vor die gräblein der garne, so lang sie seyn, auff jede seite ein schwanckes rundes stänglein Aitinger
         ζ)  über den gebrauch bei graben, m. hinaus von einem kleinen markierungsgraben, z. b. bei erdarbeiten, s. auch 2gräbchen ende: damit nun die werck- und bau-leute sich desto besser darnach richten können, pfleget man von einem stande oder pfahle zu dem andern
      b)  auch 'kleine grube', wohl nur vereinzelt: das (kind Jesus) ging und machet eine gruben in die erden mit seinem finger, aus dem selben gräblein entsprung ein schöner brunn J. Prätorius
   2)  in erweiterter bedeutung und in übertragenem gebrauch weniger entwickelt.
      a)  in erweiterter bedeutung als benennung kleiner natürlicher vertiefungen, so vom grübchen im kinn, der anwendung graben A 2 a γ vergleichbar: sinwel waz daz kinne sin (Christi) und ein kleines gräbelin, als es woll kinne zam
      b)  mundartlich in vergleichend übertragenem gebrauch, so in redensarten wie: d meiden hann s gräbli (den scheitel) in der mittle Martin-Lienhart